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Filmhandlung und Hintergrund

Hotel: Kühler, rätselhafter Thriller um eine Rezeptionistin eines Berg-Hotels auf der Suche nach ihrer verschwundenen Vorgängerin.

Voll guten Mutes tritt die junge Irene (Franziska Weisz) ihre neue Dienststelle als Rezeptionistin in einem einsam gelegenen Berghotel an. Doch schnell muss sie feststellen: Weder Kollegen noch Vorgesetzte scheinen von ihrem Erscheinen sonderlich erbaut. Und überhaupt begegnet man ihr mit kühler Distanz, scheint oft geradewegs durch sie hindurch zu blicken. Ein Besuch im nahen Wald gibt neue Rätsel auf.

Österreichs heiße Regiehoffnung Jessica Hausner („Lovely Rita„) zieht in ihrem fantastischen Thriller der leisen Art Stimmung dem Effektbombast vor.

Ein junges Mädchen tritt ihren Job als Rezeptionistin in einem einsam gelegenen Hotel in den Bergen an. Bei den Kollegen und Vorgesetzten stößt sie auf Distanz. Sie irrt endlos durch ein Labyrinth von leeren Gängen und düsteren Kellern, schwimmt allein im Swimmingpool und fühlt sich unerklärtermaßen vom nahen Wald angezogen.

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Kritikerrezensionen

  • Im Wald, da sind hier nicht die Räuber, sondern Hexen und magische Kräfte. Jessica Hausner sorgte im Certain Regard 2005 mit der deutsch-österreichischen Koproduktion „Hotel“ für Verwirrung. Eine junge Rezeptionistin verschwindet in einem Alpenhotel spurlos, ihre Nachfolgerin gerät bei der Suche nach der Vorgängerin in unheimliche Situationen.

    In Cannes hatte die Österreicherin bisher ein Heimspiel:

    Für ihren Kurzfilm „Inter-View“ erhielt Jessica Hausner 1999 den Prix Spécial du Jury der Cinefondation, zwei Jahre später lief „Lovely Rita“ viel beachtet im Certain Regard wie auch in diesem Jahr „Hotel“, ein kühler Thriller, der Ratlosigkeit hinterlässt.

    Die blonde Franziska Weiß spielt ein junges Mädchen, das bei ihrem Antritt als Rezeptionistin in einem einsam gelegenen Hotel in den Bergen bei Kollegen und Vorgesetzten auf Distanz stößt, endlos durch ein Labyrinth von leeren Gängen und düsteren Kellern irrt, allein im Swimmingpool ihre Runden dreht und unerklärtermaßen vom nahen Wald angezogen wird.

    Wenn Sätze fallen, dann wie Steine, eine undurchsichtige Wand trennt sie von den anderen. Als sie recherchiert, was mit ihrer plötzlich verschwundenen Vorgängerin passiert ist, erhält sie keine Antworten, sondern begegnet feindlicher Abwehr und eisernem Schweigen. Und im Zauberwald kommt es dann zur Tragödie – oder auch nicht. Denn Hausner lässt den Zuschauer im Dunkeln tappen. Sie baut Spannung auf, die dann irgendwie und irgendwo im irrealen Ambiente verpufft, die Angestellten erinnern an Zombies, das Hotel-Areal an ein Reich der Untoten.

    Zwar rekurriert die Regisseurin auf den Mythos deutscher Wald und seine Legenden, aber zu spüren ist davon auf der Leinwand relativ wenig. Die Mischung „Blair Witch“ und Gebrüder Grimm, Polanski und Hitchcock bleibt so fremd wie der finstere Wald in tiefer Nacht. Der anfängliche Reiz, der Geschichte zu folgen, schwindet schnell, zu viele Fährten führen in falsche Richtungen. Auch für Hardcore-User von verkopften Kunstfilmen ein schwerer Brocken. mk.

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