Horsemen

  1. Ø 2
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Horsemen: Grimmiger Thriller um einen ausgebrannten Detective, der in einer biblisch motivierte Mordserie ermittelt.

Aidan Breslin ist ein ausgebrannter Detective, der sich nach dem Krebstod seiner Frau mehr schlecht als recht alleine um die Söhne Alex und Sean kümmert. Er vergräbt sich immer mehr in seine Arbeit, insbesondere als sich eine grauenhafte Mordserie anbahnt. Erstes Indiz sind die ausgerissenen Zähne eines möglicherweise noch lebenden Opfers. Weitere Hinweise führen Breslin zu der Annahme, dass der Mörder sich an den vier apokalyptischen Reitern aus der Offenbarung des Johannes orientieren könnte. Zu spät merkt er, dass die Spuren zu seinen Kindern führen.

Seit dem Tod seiner Frau stürzt sich der Polizist und Profiler Aidan Breslin umso ungehemmter in die Arbeit, was dem Verhältnis zu seinen Teenager-Söhnen nicht zuträglich ist, im Fall einer just abrollenden bizarren Mordserie aber nützlich erscheint. So weisen mehrere zunächst zusammenhanglos erscheinende, in ihrer Ausführung außergewöhnlich brutale Ritualmorde direkte Bezüge zur biblischen Offenbarungsgeschichte auf. Um so bestürzter ist Breslin, als die bald darauf festgenommenen Hauptverdächtigen sich als Teenager entpuppen.

Ein Mordfahnder (Dennis Quaid) entdeckt schockierende Verbindungen zwischen einigen brutal ausgeführten Ritualmorden. Wieder mal muss die Bibel als Motivgebner herhalten für einen Hochglanz-Serienkillerthriller aus Hollywood.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In braven Genregrenzen verweilender Thriller/Horrorfilm, der zwar nicht wehtut, aber dem Beruf des Serienkillers auch keinerlei neue Aspekte, geschweige denn Spannung abgewinnen kann.
  • Grimmiger Thriller mit Dennis Quaid als ausgebrannter Detective, der durch eine biblisch motivierte Mordserie seine ganz persönliche Apokalypse erlebt.

    Der renommierte Videoclipper Jonas Åkerlund, in Diensten von Pop- und Rockgrößen von Madonna bis Metallica, hat seinen experimentellen Drogentrip aus „Spun“ offenbar gut überstanden, um sich nun eingehender mit der biblischen Offenbarung auseinanderzusetzen – genauer: den vier apokalyptischen Reitern. Der von dem Horrorgenre reichlich zugeneigten Michael Bay produzierte Ausflug ins „Sieben“-Territorium erstaunt zunächst mit dem Verzicht auf gängige Stilmittel, auch wenn die konventionelle Krimi- und Thriller-Plot einige sattsam bekannte Motive vorzuweisen hat, gleichwohl aber eine sich deutliche abzeichnende Spannungskurve bewirkt.

    Dennis Quaid führt eine Riege von Top-Charakterköpfen an als dienstmüder und übellauniger Cop Breslin, der sich im frostigen Januarklima zu seiner Arbeit schleppt, die ihm drastische Gründe gibt, noch mehr an der Welt zu verzweifeln. Die ausgerissenen Zähne eines womöglich noch lebenden Opfers bilden den Auftakt für eine Mordserie mit hohem Schock-Wert und innovativen Folterarten. In einigen Details für abgehärtete Mägen kreuzen sich „C.S.I.“ und „Saw“, aber auch „Das Schweigen der Lämmer“. Der nach dem Krebstod seiner Frau alleinerziehende Vater zweier Jungs vergräbt sich tief in den Fall und deutet die vielfältigen Hinweise zur Offenbarung des Johannes richtig, was vier Verdächtige ergibt – und weitere Opfer, die es zu retten gilt. Dass er derweil seine Söhne vernachlässigt, weiß er nur zu gut. Der ältere, Alex („Thumbsucker“ Lou Taylor Pucci), verachtet den innerlich absenten Vater, der ihn permanent enttäuscht. Breslin merkt zu spät, dass die Taten einem (spannenden, aber nur bedingt logischen) Plan folgen, der direkt zu seinen Kindern führt.

    Im moralischen Diskurs über die Verkommenheit der Menschen glänzt besonders die zierliche Chinesin Zhang Ziyi („Tiger & Dragon“) in einer diabolischen Nebenrolle. Einen denkwürdigen, nicht minder starken Auftritt hat Patrick Fugit („Almost Famous“) mit einem spektakulären Suizid, während sich Åkerlunds schwedischer Landsmann Peter Stormare („Fargo“) als Kinderschänder zu erkennen geben muss. Damit liefert das psychologisch schlau ersonnene Skript von Dave Callaham, der nach „Doom“ zeigen darf, was er kann, ein paar triftige Motive, die vorschnelle Wertungen unterlaufen und auf die bittere finale Erkenntnis vorbereiten, die nicht nur bei dem stark aufspielenden Dennis Quaid heftige Emotionen freisetzt. tk.

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