Filmhandlung und Hintergrund

Rachid Bouchareb ("Tage des Ruhms") erzählt die bewegende und packende Geschichte von einer Hand voll Männer, die eine Bank überfallen wollen, um den Unabhängigkeitskampf von Algerien zu unterstützen.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs finden sich in Algerien fünf Männer zusammen, die einen tollkühnen Plan schmieden: Sie wollen die französische Postbank ausrauben. Das erbeutete Geld soll dem algerischen Unabhängigkeitskampf zu Gute kommen. Doch nicht alle Männer spielen mit offenen Karten.

In den 1920er Jahren wird die Familie der Brüder Said, Messaoud und Abdelkader aus ihrem Heimatdorf im französisch besetzten Algerien nach Paris vertrieben. Said gewöhnt sich dort an das Leben auf der Straße und macht Halbweltkarriere, derweil Messaoud als Soldat in den Indochinakrieg zieht. Was er dort sieht, erinnert ihn an Erlebtes, nach seiner Rückkehr schließt er sich der Untergrundbewegung FNL an. Die FNL organisiert Widerstand sowohl in Algerien als auch in Frankreich, und Abdelkader spielt dort schon länger eine tragende Rolle.

Drei Brüder gehen von Algerien ins französische Exil, wo sich ihre Wege vorübergehend trennen. Ein halbes Jahrhundert algerisch-französischer Geschichte als Kulisse für ein actiongeladenes Kriegs- und Familiendrama.

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Kritikerrezensionen

  • Hors la loi: Rachid Bouchareb ("Tage des Ruhms") erzählt die bewegende und packende Geschichte von einer Hand voll Männer, die eine Bank überfallen wollen, um den Unabhängigkeitskampf von Algerien zu unterstützen.

    Mit „Tage des Ruhms“ feierte Rachid Bouchareb, der erst vor einem Jahr seinen „London River“ im Wettbewerbsprogramm der Berlinale vorstellte, im Jahr 2006 einen Triumph in Cannes und sicherte sich eine Palme für sein engagiertes Ensemble. „Hors la loi“ verspricht ähnlich altmodisch-konventionelles Genrekino, das durch Boucharebs Leidenschaft für die algerische Sache besondere Dringlichkeit erhält, den Unterhaltungsaspekt aber nie außer Acht lässt.

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