Honigmond

   Kinostart: 11.04.1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Intelligente Komödie von Gabriel Barylli, der drei starke Frauen auf ihrer Suche nach ihrem Liebesglück begleitet.

Psychologiestudentin Christine und Werbefrau Linda wohen zusammen und verstehen sich auch sonst prächtig. Nur beim Thema Männer haben sie völlig verschiedene Ansichten. Während Christine nicht aufhört, ihrerm Verflossenen nachzutrauern, stürzt sich Linda von einem Liebesabenteuer ins nächste. Eines Tages zieht Freundin Barbara zu den zwei Frauen, denn sie hat sich entschlossen, sich von Ehemann Manuel zu trennen. Als Christine Manuel zufällig trifft ist es um sie geschehen.

Christine wohnt mit ihrer Freundin Linda zusammen. Man kommt prächtig miteinander aus, nur in einem Punkt herrscht gegenseitiges Unverständnis: Während Christine ihrer großen Liebe nachtrauert, nimmt Linda die Sache mit den Männern nicht ganz so schwer und zeigt ihren Eroberungen sehr schnell die kalte Schulter. Barbara ist da ganz anders: Seit sieben Jahren in Manuels festen Händen, glaubt sie an die große Liebe. Als Barbara Manuel dann allerdings mit seiner Sekretärin in flagranti erwischt, ist dieser Traum auch für sie vorbei.

Christine und Linda wohnen zusammen. Eigentlich verstehen sie sich bestens, nur in puncto Männer sind sie sich niemals einig. Dann stößt auch noch Freundin Barbara dazu. Intelligente Beziehungskomödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Honigmond: Intelligente Komödie von Gabriel Barylli, der drei starke Frauen auf ihrer Suche nach ihrem Liebesglück begleitet.

    Es klingt nach einem sicheren Rezept, eine auf deutschen und österreichischen Bühnen bereits erfolgreich aufgeführte Komödie boulevardesken Zuschnitts mit drei attraktiven und temperamentvollen Darstellerinnen filmgerecht umzusetzen. Zumal der deutsche Kinomarkt für harmlose, aber kommerziell taugliche Romantik-Plots, wie hier die Liebesfreuden und -leiden dreier Frauen, sehr aufnahmebereit scheint. Bei „Honigmond“ allerdings ist etwas Skepsis angebracht, denn den Zutaten, der Story, den Dialogen und Charakteren, fehlt die rechte Klasse und der Mischung dementsprechend der Geschmack.

    Im Grunde handelt es sich hier um eine weibliche Variante von „Butterbrot“, des ebenfalls von Gabriel Barylli geschriebenen Theaterhits, der, vom österreichischen Schauspieler und Autor auch verfilmt, 1989 mit mäßigem Erfolg in den deutschen Kinos lief. An die Stelle der drei Freunde von damals und deren Probleme mit ihrem Selbstverständnis und den Frauen treten nun drei Freundinnen und ihre Probleme mit dem Selbstverständnis und den Männern. Im Mittelpunkt von „Honigmond“ steht der emanzipatorische Lernprozeß der brav-naiven Barbara (Veronica Ferres - „Das Superweib“), die nach siebenjähriger Ehe ihren Luftikus-Mann (Kai Wiesinger) auf heimischen Boden beim erotischen Turnen ertappt. Enttäuscht zieht sie zu ihrer Freundin Christine (Julia Stemberger) und deren Mitbewohnerin Linda (Anica Dobra) - eine kesse Nudel, die ihre Bindungsangst mit dramatischem Männerverschleiß kompensiert. Drei Frauen mit unterschiedlicher Attitüde zur Männerwelt zusammengeführt - das wäre prinzipiell eine taugliche Konstellation für eine flotte, bissige Komödie mit Einblicken in den Wesens- und Seelenhaushalt des Mysteriums Frau. Aber Gabriel Baryllis Dreimäderlhaus begnügt sich mit brav-vertrauten Gemeinplätzen, zeigt sein Trio beim ausgelassenen Verschwörungs-Trunk mit Kerzen oder solidarischem Heulgelage mit Schmerzen. Daß die drei weiblichen Stars merkwürdig überdreht und große Talente wie Anica Dobra und Julia Stemberger szenisch und in den Dialogen unterfordert wirken, muß - wie das Beispiel „Männerpension“ zeigt - an der Kinokasse keine Konsequenzen haben. Möglich also, daß „Honigmond“ im Sog erfolgreicher deutscher Kinokomödien der jüngsten Vergangenheit sein Publikum finden wird, zumal das schöne, warme Licht und die agile Kamera Gernot Rolls die Illusion fördert, daß man es hier mit Kino und nicht mit Fernsehen zu tun hat. kob.

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