Honey

  1. Ø 3.5
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Honey: Multikulturelles Drama über eine Tänzerin, die versucht, im Showbusiness zum Erfolg zu kommen.

Die junge Honey (Jessica Alba) träumt von der großen Karriere als Tänzerin und Choreographin. Doch einstweilen muss sie sich mit Jobs auf den unteren Leitersprossen der Musikindustrie begnügen. Als sie endlich einen Mentor und Produzenten findet, bietet sich die Gelegenheit, ein eigenes Tanzstudio zu eröffnen. Doch der Herr fordert einen hohen Preis.

Die Wege zum Ruhm sind hart und hürdenreich in diesem Showbiz-Drama von Regiedebütant und Britney-Spears-Videoclipdirektor Bille Woodruff. Jessica Alba aus SciFi-Serie „Dark Angel“ erhält Gesellschaft von Musikgrößen wie Missy Elliott, Judakiss und „8 Mile„-Star Mekhi Phifer.

Honey Daniels ist eine begabte Tänzerin und Choreographin. Sie jobbt als Barkeeperin und Verkäuferin in einem Plattenladen, bis sich für sie die Gelegenheit ergibt, ein eigenes Tanzstudio zu eröffnen. Ihr Erfolg hängt jedoch an ihrem Mentor und Entdecker: einem Musikproduzenten, der sie erpresst, als sie nicht bereit ist, für ihre Karriere mit ihm zu schlafen.

Ghetto-Girlie Honey jobbt als Verkäuferin und in einer Bar, um nach Dienstschluss ihrer wahren Leidenschaft, dem Tanzen, zu frönen. Endlich scheint ihr Traum von der Karriere in Erfüllung zu gehen, als ein Musikproduzent ihr eine Chance als Background-Tänzerin und Clip-Choreografin gibt. Als Honey sich aber weigert, mit ihm ins Bett zu gehen, lässt ihr Boss sie fallen wie eine heiße Kartoffel. Zurück in ihrer alten ‚hood, der Bronx, lässt sich Honey jedoch nicht unterkriegen und stellt ein Tanzprojekt für die mittellosen Kids auf die Beine.

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Kritikerrezensionen

  • Im Kielwasser von einstigen Kultfilmen wie „Saturday Night Fever“ oder „Flashdance“ schwimmt Bille Woodruff, der vom renommierten Videoclip- zum Spielfilmregisseur wechselt. Für die Hip-Hop-Kultur könnte sich „Honey“ als Hit erweisen. Die Aschenputtel-Story vom netten Mädel, das es von der Barmaid zur Background-Tänzerin in einem Musikvideo schafft und am Ende gar ein Tanzzentrum für die Black Kids aus der Nachbarschaft auf die Beine stellt, sollte vor allem weibliche Teenie-Herzen erfreuen.

    Die Zutaten für einen funktionierenden Tanz- und Musikfilm sind bekannt: Man nehme ein hübsches Girlie mit starkem Willen für den Sprung nach oben, jede Menge heiße Musik und laszive Tanzszenen, bei denen sich der Body schick im Schweiße windet, einen herzensguten und einen bitterbösen Boy, nicht zu vergessen das verdiente Happy End. Ein gut eingeführtes Erfolgsrezept, das Bille Woodruff gekonnt anwendet.

    Der Regisseur von Musikvideos für Usher, Britney Spears und Toni Braxton beherrscht das Handwerk aus dem FF. Seine langmähnige Heldin Honey lebt in der schäbigen Bronx, jobbt im Plattenladen und an der Bar, kaum ist der letzte Drink gemixt, lässt sie auf der Tanzfläche wonnig Hüften und Bauch kreisen. Natürlich entdeckt sie ein (weißer!) Musikproduzent, bei dem sie bald nicht nur vor der Kamera tanzen, sondern sogar Choreografien entwerfen darf. Leider will auch dieser Mann nur das Eine und rächt sich für ihr kategorisches „Nein“, Beruf und Bett zu mischen. Honey steht plötzlich mittellos da und kriegt bei potenziellen Arbeitgebern eine Absage nach der anderen serviert.

    Getröstet wird sie von Mekhi Phifer aus „8 Mile„, hier der geborene Gutmensch. Den Niedlichkeitsbonus erfüllt der putzige Zachary Isaiah als Ghetto-Kid an der Seite seines Filmbruders Lil‘ Romeo, Gewinner des Billboard Music Award 2001 in der Kategorie „Rapper des Jahres“ – für das junge Publikum sicherlich ein Pluspunkt. „Dark Angel“-Star Jessica Alba spielt mit großem Engagement die dunkelhäutige Beauty, die am Ende sogar harte Banker überzeugt, Geld in ein Hip-Hop-Projekt für Straßen-Kids zu stecken. Das schauspielerische Talent ist weniger gefordert, ihre Stärke liegt mehr im Tanzen.

    Woodruffs „Honey“ ist ein Videoclip in Filmformat, der seine Zielgruppe, die Hip-Hop- und R&B-Fans, auch ohne tiefgründigen Inhalt erreichen sollte, dafür sorgen nicht zuletzt ein beachtlicher Soundtrack mit Originalkompositionen von Rodney Jerkins (u.a. Hitschreiber für Jennifer Lopez und Britney Spears), sowie Gastauftritte von Missy Elliott, Ginuwine, 3rd Storee, Shawn Desman, Tweet und Jadakiss & Sheek. mk.

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