Hölle im Kopf

Filmhandlung und Hintergrund

Klassischer Psychothriller mit den wundebaren Heino Ferch und Claudia Michelsen in einer unheilvollen Beziehung.

Architekt Marc Hoffmann leidet unter Albträumen und quälender Schlaflosigkeit. Als er sich übernächtigt und gereizt mit einem Kunden anlegt, verliert er auch noch seinen Job. Und, wie um den Wahnsinn auf die Spitze zu treiben, liegen plötzlich orangefarbene Drohbriefe vor seiner Haustür. Marc sucht Halt bei seiner Frau Sarah, die ihn zu einem Besuch beim Psychiater überredet. Der diagnostiziert paranoide Schizophrenie. Psychopharmaka und Hypnose sollen helfen. Aber für Marc wird alles nur noch schlimmer: Schreckliche Bilder aus seiner Kindheit überfallen ihn jetzt auch bei Tag, und immer öfter verliert er die Kontrolle über sich und wird immer aggressiver.

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Kritikerrezensionen

  • Hölle im Kopf: Klassischer Psychothriller mit den wundebaren Heino Ferch und Claudia Michelsen in einer unheilvollen Beziehung.

    Der Psychothriller „Hölle im Kopf“, das Drehbuch-Debüt von Holger Joos, ist zunächst einmal ein herrlicher Verwirrungsstifter. Der Zuschauer wandelt auf den Spuren der Hauptfigur zwischen Schein und Sein. Heino Ferch lässt die Paranoia, der sein Marc ausgesetzt ist, auf angenehm unangenehme Weise spürbar werden. Nach „Tödliches Vertrauen“ und „Mörderische Suche“ erweist sich Regisseur Johannes Grieser erneut als wahrer Connaisseur des Genres, er schafft eine packende Atmosphäre und findet mit Kameramann Wolf Siegelmann die dazu passenden Bilder. An klassischen Versatzstücken wie den untoten Totgeglaubten kommt auch „Hölle im Kopf“ nicht vorbei und die Geschichte verliert ein wenig an Reiz, als klar wird, dass die Bedrohung, der Ferchs Charakter ausgesetzt ist, nicht „von außen“ kommt.

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