1. Kino.de
  2. Filme
  3. Hitchcock-Collection: The Birds / Marnie

Hitchcock-Collection: The Birds / Marnie

Filmhandlung und Hintergrund

„Die Vögel“: Alfred Hitchcock zeichnet verantwortlich für diesen Klassiker des Horrorfilms, und damit auch für jene Welle der Tierhorrorfilme, die dem Vögelaufstand in den späten 60er bzw. 70er Jahren folgte und unter anderem Schlangen, Ratten und sogar Regenwürmer in den Rang veritabler Gruselschergen spülte. Die Vögel blieben unerreicht (selbst Spielbergs Hai ist hier nur Zweiter), weil die Epigonen die technische...

„Die Vögel“: Melanie Daniels, gelangweilte Tochter eines Pressezaren, verliebt sich beim Einkaufen in der Stadt in den Anwalt Mitch Brenner und folgt ihm in dessen kleines Heimatnest an der Pazifikküste. Dort macht sie nicht nur unangenehme Bekanntschaft mit Mitchs reservierter Mutter, sondern auch mit den Vögeln der Umgebung, die sich just an diesem Tag ganz besonders unnatürlich geben. Was zunächst niemanden weiter besorgt, erwächst zum echten Problem, als die Piepmätze in militärisch anmutenden Formationen zu lebensgefährlichen Attacken auf die Menschen übergehen.

„Marnie“: Marnie Edgar ist eine eiskalte Gewohnheitsdiebin. Sie nutzt ihr Aussehen, um das Vertrauen ihrer Brötchengeber zu gewinnen, sie anschließend auszurauben und dann eine neue Identität anzunehmen. Ihre einzige Liebe gehört den Pferden und ihrer Mutter, obwohl auch diese Beziehung problematisch ist. Als Marnie einen Job im Verlag von Mark Rutland annimmt, erkennt dieser sie wieder, da ihr ehemaliger Arbeitgeber ein Klient von ihm ist. Anstatt sie bloßzustellen, beschließt er, sie zu beobachten.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • „Die Vögel“: Alfred Hitchcock zeichnet verantwortlich für diesen Klassiker des Horrorfilms, und damit auch für jene Welle der Tierhorrorfilme, die dem Vögelaufstand in den späten 60er bzw. 70er Jahren folgte und unter anderem Schlangen, Ratten und sogar Regenwürmer in den Rang veritabler Gruselschergen spülte. Die Vögel blieben unerreicht (selbst Spielbergs Hai ist hier nur Zweiter), weil die Epigonen die technische Seite gern vernachlässigten: Hitchcocks Schrecken kommt nicht nur aus der Luft, sondern vor allem von der (musikfreien) Tonspur und aus der Perspektive.

    „Marnie“: Was die psychologische Kraft und die innovativen visuellen Techniken angeht, überbietet „Marnie“ fast „Vertigo“ und „Psycho“ als einer von Alfred Hitchcocks außergewöhnlichsten Filmen, obwohl er weniger bekannt als die beiden anderen Klassiker ist. Hitchcock wollte Marnies Welt und Ängste zeigen, deshalb benutzte er unter anderem unbehagliche Rückblenden, Farbblitze und eine bedrohlich stürmische Atmosphäre. Der auf dem Bestseller-Roman von Wilson Graham basierende Thriller stellte zugleich Sean Connerys Debüt im US-Kino dar. Tippi Hedrens Darstellung der komplexbeladenen jungen Frau, die zwischen eisiger Sexualität und emotionaler Zerbrechlichkeit balanciert, ist legendär.

Kommentare