Knallige Farben, enge Kleider, schrille Muster: Die Klamotten waren ausgesprochen wild in den Sixties. Doch auch darunter gab es keine Tabus…

Stets penibel gestylt - auch da, wo's die Öffentlichkeit nicht sieht: Sienna Miller Bild: Kurt Krieger

Während die Bikini-Zone heutzutage peinlich genau gestylt wird, auf dass auch ja kein vorwitziges Härchen unterm Slip hervorlugt, scherte sich die echte Hippie-Frau vor vierzig Jahren kein bisschen um den natürlichen Haarwuchs im Intimbereich. Diesen feinen Unterschied bekam Sienna Miller bei ihrem neuen Film am eigenen Leib zu spüren.

In „Hippie Hippie Shake“ spielt Miller die Liebhaberin des Partylöwen Richard Neville, einem Autor und Verleger, der in den Sechzigern die Londoner Szene unsicher machte. Doch am Set merkten die Macher, dass die Liebesszenen zwischen dem Ex-Model und ihrem Filmpartner Cillian Murphy einfach nicht zeitgemäß wirkten, da Sienna an den entscheidenden Stellen säuberlich rasiert ist.

Urwald per Mausklick

Zuerst probierte es die schöne Schauspielerin mit einer Intimperücke, doch auch das sah nicht überzeugend aus. „Schließlich entschied man, ihre Bikinizone am Computer zu bearbeiten“, enthüllt ein Crew-Mitglied. „Wir haben uns alle totgelacht, aber Sienna hat das total locker genommen.“ Und so durfte ein Computer-Freak Härchen für Härchen mit der Maus an die richtigen Stellen platzieren. Unglaublich, wofür in Hollywood Geld gezahlt wird!

Für Miller ist „Hippie Hippie Shake“ übrigens schon der zweite Auftritt als Sixties-Muse. In „Factory Girl„, der am 6. August in die deutschen Kinos kommt, spielt sie Edie Sedgwick, die Inspirationsquelle für den legendären Pop-Art-Erfinder Andy Warhol.

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