Filmhandlung und Hintergrund

Liebevoll gestalteter, amüsanter Euro-Trickfilm, um drei Kids, die in Fische verwandelt werden.

Die kleine Stella trinkt beim gemeinsamen Angelausflug mit Bruder Fly und Computernerd-Cousin Chuck aus Versehen den „Verfischungstrank“ des skurrilen Professor Mac Grill und wird in einen Seestern verwandelt. Fly und Chuck müssen sich auch in Fische verwandeln, um sie zu retten. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit: Das Gegenmittel ist in 48 Stunden wirkungslos.

Fly, dessen Schwester Stella und sein Cousin Chuck stoßen zum Angeln unterwegs in einer Küsten-Höhle auf einen kauzigen Professor. Der will mit einem „Verfischungstrank“ das Problem der Überbevölkerung lösen. Als die ahnungslose Stella davon kostet, verwandelt sie sich in einen Seestern und taucht in den Ozean. Da das Gegenmittel nur innerhalb von 48 Stunden wirkt, müssen die Jungs zu Fischen werden, um nach ihr suchen zu können. Inzwischen ist das Serum allerding in äußerst machthungrige Flossen geraten…

Nach dem Genuss eines „Verfischungstrankes“ wird die kleine Stella in einen Seestern verwandelt. Ihr Bruder Fly und Cousin verwandeln sich ebenfalls in Fische, um sie zu retten. Europäische Zeichentrickproduktion, die ihre amüsante Geschichte mit hohem Tempo erzählt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Hilfe, ich bin ein Fisch: Liebevoll gestalteter, amüsanter Euro-Trickfilm, um drei Kids, die in Fische verwandelt werden.

    Das Selbstbewusstsein, den internationalen Markt zu erobern, spürt man in jeder einzelnen Sequenz von Eberhard Junkersdorfs dritter großer Trickfilmproduktion nach „Die furchtlosen Vier“ und „Tobias Totz und sein Löwe“. Um „Hilfe! Ich bin ein Fisch“, den bislang teuersten europäischen Zeichentrickfilm, auf die Beine zu stellen, arbeitete Junkersdorfs Firma Munich Animation Hand in Hand mit den Kopenhagener A-Film/Egmont Imagination und den Dubliner Terra Glyph Studios zusammen. In Dänemark, wo das muntere Tiefseeabenteuer für Kinder bereits letztes Jahr gestartet wurde, konnte es insgesamt vier Wochen die Spitze der Charts verteidigen. Nun setzt „Hilfe! Ich bin ein Fisch“ auch hierzulande zum Siegeszug an.

    Koregisseur und Drehbuchautor Stefan Fjeldmark gehen seit Kindertagen eine Menge Fragen im Kopf umher: Gibt es so etwas wie eine Zivilisation unter den Meeresbewohnern? Wie wäre es, wenn man selbst einmal für kurze Zeit ein Fisch wäre und sich mit anderen Fischen unterhalten könnte? Für den unternehmungslustigen Teenager Fly, seiner kleinen, noch ziemlich verspielten Schwester Stella sowie Cousin Chuck, einem introvertiertem Computerfreak, jedenfalls wird all das Wirklichkeit, als Stella unabsichtlich durch den mysteriösen „Verfischungstrank“ des noch skurrileren Professor Mac Grill in einen Seestern verwandelt wird und die beiden Jungs selbst Fische werden müssen, um sie zu retten. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit. Das Gegenmittel ist in 48 Stunden wirkungslos. Zu allem Überfluss fällt dem ungeschickten Chuck eine ganze Flasche dieses Elixiers ins Wasser. Geradewegs in die Flossen von Lotsenfisch Joe, der nach der Einnahme des Zaubertranks „vermenschlicht“ wird. Doch es sind keineswegs die positiven menschlichen Eigenschaften, die ihn von nun an beherrschen, sondern Größenwahn, gar unstillbare Machtgier. Mit einem Hai an seiner Seite und einem zackig gedrillten Krabbenheer gründet Joe im Wrack eines Luxusliners eine Unterwasserdiktatur mit sich selbst als gottgleichem Herrscher an der Spitze. Fly und Chuck haben es also mit einem mächtigen Gegner zu tun.

    Im Gegensatz zu der von seiner dreidimensionalen Wirkung geradezu verblüffenden Walfischepisode in Disneys Leistungsschau „Fantasia 2000“ muss das europäische Pendant von seiner ästhetischen Qualität her abfallen, doch dieser Trickfilm ist nicht konzipiert worden, um Schönheitspreise zu gewinnen, sondern sein Publikum zu amüsieren. Seinen Schwerpunkt legt „Hilfe! Ich bin ein Fisch“ deshalb eindeutig auf Familienunterhaltung. Bewusst hat die Story deshalb auch für nahezu jede Altersgruppe, die für den Film in Frage kommt, eine Identifikationsfigur parat. Zu bemängeln ist allenfalls die Kürze von 80 Minuten, verbunden mit einem allzu schwindelerregenden Erzähltempo. So ziehen manche Einfälle wie ein Wirbelwind an einem vorbei, auf die man gerne einen etwas längeren Blick geworfen hätte, wie das an eine Szene von Fellini’s „Stadt der Frauen“ erinnernde Aquarium des Professors beispielsweise. Auf die kommerziellen Aussichten dieses liebevoll gestalteten Filmes werden diese Kritikpunkte allerdings keinen Einfluss haben. flx.

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