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„Hereditary“: Ende vom Regisseur erklärt – Wer ist Paimon & weitere Fragen (SPOILER)

„Hereditary“: Ende vom Regisseur erklärt – Wer ist Paimon & weitere Fragen (SPOILER)

Ihr könnt hier nachlesen oder den Film ein zweites Mal schauen. Oder beides!

Poster Hereditary - Das Vermächtnis

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Wart ihr in „Hereditary – Das Vermächtnis“ und begeistert? Und habt ihr euch anschließend auch gefragt, wer dieser König Paimon ist? Oder seid ihr mehr an der Frage nach der Fortsetzung interessiert? Dann lest lieber unsere Einschätzung zu „Hereditary 2“.

Ihr habt den Film noch gar nicht gesehen? Dann schaut lieber noch den Trailer und lest unsere Spoiler-freie Kritik. Danach ab ins Kino und bis später! Nach dem Video kommen NUR SPOILER!

Bitte jetzt nicht mehr weiterlesen, wenn ihr „Hereditary“ noch nicht gesehen habt! Erst gucken, selber rätseln, dann zurückkommen!

Ari Aster erklärt „Hereditary – Das Vermächtnis“

Ari Aster wollte eigentlich den Zuschauern die Interpretation seines Filmes überlassen und gab sich in Interviews eher schmallippig. Inzwischen ist „Hereditary“ auch in Deutschland angelaufen und der Regisseur hat die US-amerikanischen Magazine mit diversen tiefgehenden Erklärungen zu seinem vielschichtigen Werk beglückt.

Aber niemand sollte sich das Vergnügen nehmen lassen, selbst die Puzzleteilchen einzusammeln, die er sorgsam verstreut hat und die am Ende bei der Beantwortung der Fragen helfen. Ein Film, der ein zweites Mal gesehen werden will, denn nur dann ist man in der Lage, die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten und die Hinweise auf das teilweise Offensichtliche zu sehen.

Last Exit Spoiler! Brennende Fragen vom Regisseur selbst beantwortet

Ari Aster wollte ein Familien-Drama machen. Eine Geschichte, die von Trauma und Trauer erzählt. Eine, die nicht in einem Happy-End kumuliert, wo die Familie durch die Krise am Ende noch stärker zusammengeschweißt ist, sondern eine, die erzählt, wie eine Krise die gesamte Familie Stück für Stück an den Abgrund und in die Vernichtung führt.

Warum König Paimon?

Diese Frage beantwortet Aster ebenso schlicht wie ehrlich und einige werden genau dies schon vermutet haben: Er wollte einfach etwas anderes als den Teufel nehmen. Nachdem er sich den Recherchen im Okkulten hingegeben hatte, erschien ihm Paimon für seine Zwecke am besten geeignet.

Aster hatte vorher mit satanischen Beschwörungen nichts am Hut und war am Ende seiner Nachforschungen nach eigenen Angaben ziemlich verstört. Wollt ihr auf seinen Spuren wandeln, findet ihr viele Informationen über Paimon und wie man ihn rufen kann, in einem Buch von Aleister Crowley: „The Lesser Key of Solomon“. Dort sind auch mittelalterliche Originalschriften enthalten und ebenso die Beschwörung, die ihr von Joan (Ann Dowd) im Film zu hören bekommt.

Ist Charlie von Paimon besessen?

Ja. Und zwar schon seit ihrer Geburt. Wir lernen also im Film gar nicht Charlie kennen, sondern sie ist die ganze Zeit Paimon. Das verrät der Regisseur im Variety-Interview. Zuvor hatte er schon an anderer Stelle verraten, dass ihr Unfall in diesem Sinne keiner ist, sondern vom Kult beziehungsweise vom Dämon selbst gesteuert wird. Dieser will einen männlichen Körper und daher wird er am Ende des Films auch in Peter transferiert, der am Ende im Baumhaus zum König gekrönt wird.

Hat Annies Mutter nur für dieses Ritual Kinder bekommen?

Der Film erwähnt häufiger, dass Annies Mutter keine gute Mutter war und sie vor allem einen Draht zu Paimon (Charlie) hatte. Hat sie ihre Kinder und Enkel vor allem als mögliche Gastgeber für den Dämon gesehen? Von Variety dazu befragt, sagt Aster, dass er dies nahelegen wollte. Annies Aussagen bei der Gruppentherapie sollten dies deutlicher machen.

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Ohne freien Willen: Sind die Puppenhäuser eine Metapher?

Die Familie ist den Geschehnissen ausgeliefert, die Ereignisse erscheinen unausweichlich. Sie sind von einer höheren Macht determiniert. Die Puppenhäuser sind in diesem Sinne eine Metapher auf die Familiensituation: Sie sind wie Puppen im Puppenhaus, manipuliert von einer stärkeren Macht und jeder Versuch, den sie unternehmen, um Kontrolle zu erlangen, ist zum Scheitern verurteilt.

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