Heirat nicht ausgeschlossen

   Kinostart: 23.04.1998

Filmhandlung und Hintergrund

Eine Amerikanerin in Irland. Romantik-Komödie mit dem Charme von Land und Leute der grünen Insel.

In Irland soll die bodenständige Wahlkampfhelferin Marcy für ihren Chef auf Verwandtschaftssuche gehen. Stattdessen findet sie eine Menge schrulliger Heiratskandidaten. Denn sie platzt mitten in ein Heiratsvermittlungs-Festival und gerät in die hilfreichen Hände eines Profi-Kupplers. In Ex-Journalist Sean präsentiert sich auch ein halbwegs passabler Kanditat…

Marcy Tizard, umtriebige Wahlkampfhelferin des US-Senators John McGlory, wird nach Irland geschickt, um dort nach Publicity-trächtigen Vorfahren ihres Chefs zu suchen. Am Zielort Ballinagra angekommen, findet sich Marcy mitten in den Vorbereitungen zum alljährlichen „Matchmaking“-Festival wieder, deren einziger Zweck es ist, Singles miteinander zu verkuppeln. Der Heiratsvermittler Dermont O’Brian hat sich auch schon einen Mann für Marcy ausgeguckt: Sean, ein Angeber, der Marcy vom ersten Tag an unsympathisch ist…

Eine Amerikanerin soll in Irland den Stammbaum ihres Chefs auskundschaften und gerät in die Finger von Heiratsvermittlern. Romantik-Komödie mit dem Charme von Land und Leute der grünen Insel mit der amerikanischen Stand-Up-Komödiantin Janeane Garofalo.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Heirat nicht ausgeschlossen: Eine Amerikanerin in Irland. Romantik-Komödie mit dem Charme von Land und Leute der grünen Insel.

    Die ehemalige Standup-Komikerin Janeane Garofalo läßt selbst in undankbaren Rollen wie in „Lügen haben kurze Beine“ oder „Die Nervensäge“ ihren wunderbar trockenen Humor durchblitzen. Bleibt zu wünschen und weiterhin zu hoffen, daß sie bald das richtige Showcase für ihr Talent findet, denn die verschlafene Romantikkomödie „The Matchmaker“ um klobig-komische Partnerschaftsbalz im dörflichen Irland wird ihr nicht gerecht.

    Sie spielt Marcy Tirzden, die bodenständige Assistentin des leicht debilen Senators McGlory (Jay O. Sanders), der sie nach Irland schickt, um dort nach verschollenen Verwandten zu suchen. Weshalb? Gute Frage. Dieser absurde Aufhänger soll suggerieren, daß er sein angeschlagenes Image damit aufbessern kann und somit seine Wiederwahl einzig und allein davon abhängt, daß Marcys Mission erfolgreich ist. An ihrem Zielort, dem provinziellen Balinagra - die sattgrüne Szenerie wurde schön in Szene gesetzt - findet gerade das alljährliche Verkupplungsfestival statt, und als exotische Amerikanerin kann sich Marcy vor schrulligen Verehrern bald nicht retten. Nach anfänglicher Antipathie verliebt sie sich in den Ex-Journalisten Sean (David O’Hara - ein netter, doch eher langweiliger Leading Man), vergnügt sich für eine Nacht mit ihm, zerstreitet sich mit ihm, da seine Ex-Frau aufkreuzt und versöhnt sich fürs Happy End.

    Regisseur Mark Joffe („Cosi“) arbeitet mit einem uninspirierten Drehbuch, das auf plump-peinliche Irenwitze, banalen Badezimmer-Humor, abgegriffene JFK-Gags, formularischen Slapstick und überflüssige Sentimentalität setzt. Der Running Gag besteht darin, daß Verkuppler Dermot (Milo O’Shea) seine männlichen Klienten ins Sonnenstudio schickt, um sich krebsrot zu brennen. Denis Leary übt sich in seiner Standardrolle als ätzender Widerling und dient als Pointen-Punchingball. Garofalo müht sich, mit ihrem pointierten Sarkasmus und perfektem Timing ihr komödiantisch Bestes zu geben, doch in Ermangelung spritziger Dialoge kann auch sie diese schwerfällige Klamotte nicht retten. ara.

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