Heavy Metal F.A.K.K.2

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   1999
Heavy Metal F.A.K.K.2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Heavy Metal F.A.K.K.2: Vom Kultfilm "Heavy Metal" inspirierte Zeichenaction für Fans etwas härterer, erwachsenerer Animation.

Nachdem ihr idyllischer Planet Eden zerstört und die wenigen Überlebenden als Rohstoffreservoir für ein Serum gefangen genommen wurden, hat die knackige und schlagkräftige Pilotentochter Julie nur ein Ziel im Visier. Sie will unerbittliche Rache am Bösewicht Tyler nehmen, der von der Unsterblichkeit träumt und dabei über Leichen geht.

Bei Ausgrabungen im All entdeckt Bauarbeiter Tyler zufällig das pure, materialisierte Böse, welches dann auch umgehend Besitz von ihm ergreift und den vormaligen Bierbruder in einen monströsen Superhelden bzw. Heerführer mit allermiesesten Absichten verwandelt. Als Tyler sozusagen im Vorbeifliegen die Heimat der jungen Pilotin Julie terminiert, zieht er sich aber eine unversöhnliche Feindin zu: Julie nimmt die Verfolgung des Feindes auf, stellt diesen auf eigenem Terrain und bringt ihn mit Hilfe eines freundlichen Deserteurs zur Strecke.

Bauarbeiter Tyler wird vom Bösen in Besitz genommen und verwandelt sich zum monströsen Superhelden. Julie, junge Pilotin, wird zu seiner Gegenspielerin und nimmt die Verfolgung auf. Nachfolger des legendären „Heavy Metal“ mit etwas geradliniger Story, aber mit viel Sex, Gewalt & Rock’n Roll.

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Kritikerrezensionen

  • „Fräulein Julie“ ist passé! Abgelöst von Softsex-Star Julie Strain, die mit Reizen, Fäusten und Kanonen Rache an den Männern nimmt, die einst Strindbergs Figur in den Selbstmord trieben. Strain ist das bis auf zwei Ergänzungen natürliche Vorbild für die Zeichentrickamazone Julie, die „Heavy Metal F.A.K.K.2“ 19 Jahre nach dem in Kultbereiche vorgestoßenen Vorgänger zum Ereignis machen soll. Obwohl das im Vergleich zu Großproduktionen von Disney, Dreamworks oder Fox eher bescheidene Budget Spuren hinterlassen hat, ist dem Nachfolger in Spartenkinos, im Spätprogramm und in der Videoauswertung ein erfolgreiches Abschneiden zuzutrauen.

    Mit dem Vorgänger verbindet „Heavy Metal F.A.K.K.2“ ein vorwiegend männliches Zielpublikum jenseits der 16-Jahre-Schallmauer, eine Abkehr vom Schmusestrich populärer Konkurrenten und eine gute Dosis Erotik und Gewalt, wobei sich diese deutsch-kanadische Koproduktion mit Sex zurückhaltender als das Vorbild zeigt. Formierten 1981 noch sechs, eher verkrampft verbundene Geschichten den Film, vertrauen die Regisseure Michel L. Lemire und Michael Coldewey („Die furchtlosen Vier“) einer zusammenhängenden Rachestory, die auf einen Comic von Produzent Kevin Eastman (Schöpfer der Ninja-Turtles) zurückgeht. Eastmans Frau Julie Strain leiht der Protagonistin dieses traditionelle und Computer-Animation verbindenden Projekts Figur, Stimme und Einstellung. In den USA gilt Strain als Powerfrau, die in der Vermarktung von Image und Körper keine Scheu kennt, aber immer die Zügel in der Hand behält. Eine Mischung aus Männertraum- und -fresserin ist auch ihre galaktische Amazone, die erleben muss, wie ihr Planet vernichtet und die Überlebenden gefangen genommen werden, damit der wahnsinnige Bösewicht Tyler aus ihrer DNA ein Serum gewinnen kann, das den Tod überlistet. Einem Westernmotiv folgend, heftet sich Julie an die Fersen des Killers, der mit Hilfe eines magischen Schlüssels den angetretenen Weg in die Unsterblichkeit vollenden will. Dialogszenen mit Einblicken in die Psyche der Figuren sieht dieses Szenario nicht vor. Zu sehen gibt es statt dessen, von pulsierenden Metal-Tönen begleitet, Luftangriffe für die Videogame-Fans, Schießereien, zerplatzte Körperteile, gefesselte Frauen (Julies Schwester), erotische Vorspiele, genießerisch abgefilmte Dusch- und Dressingszenen und als Finale ein mittelgroßes Gemetzel zwischen den Amazonenschwestern, ihrer kleinen Gefolgschaft und einem Heer grunzender Riesenechsen. Filmfestivals sind damit wohl nicht zu erobern, aber einen unterhaltsamen Kinoabend verspricht diese Strain-Show auch im Zeitalter berauschender Mangas durchaus. Zumal die in Hintergründen, Totalen und Bewegungen gelegentlich grob wirkende Animation heute nicht mehr als störend wahrgenommen wird. kob.

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