Filmhandlung und Hintergrund

Drei junge Menschen verwickeln sich in die politischen Wirren Europas zwischen 1933 und 1945.

Im Paris der frühen 30er Jahre lernen die gut betuchte, doch leichtlebige Fotografin Gilda Bessé (Charlize Theron) und der irisch-stämmige Lehrer Guy Malyon (Stuart Townsend) einander kennen und lieben, ohne jedoch wirklich zusammenzukommen. An ihren tieferen Gefühlen füreinander ändert sich auch wenig, als Guy an der Seite der aus Spanien exilierten Krankenschwester Mia (Penelope Cruz) den Kampf gegen den Faschismus aufnimmt, während Gilda ihr privates Glück an der Seite eines deutschen Offiziers (Thomas Kretschmann) findet.

Eine stattliche Starbesetzung mimt große Gefühle im Freundschafts- und Liebesdrama von John Duigan („Verführung der Sirenen„), das vor unruhiger historischer Kulisse angesiedelt ist.

1933 verführt die selbstbewusste, schöne Gilda den schüchternen Cambridge-Studenten Guy. Während für sie das Abenteuer ohne Bedeutung bleibt, ist Guy auf der Stelle Hals über Kopf verliebt. Gilda zieht nach Paris - und erst nach Ausbruch des Kriegs führt das Schicksal die beiden wieder zusammen. Von nun an begegnen sie sich immer wieder - und werden immer wieder voneinander getrennt. Auch Guys Beziehung zu einer spanischen Krankenschwester an der Front und Gildas Affäre mit einem Nazi-Offizier lässt die Liebe zwischen ihnen nicht zerreißen.

Eine Nacht im Jahr 1933 - für Aristokratentochter Gilda nichts als eine Männerbekanntschaft, für den Studenten Guy der Beginn einer verzehrenden Liebe nach der schönen Blondine. Immer wieder verlieren sich die beiden in der Folge aus den Augen. Jahre später leben sie jedoch zusammen in Paris und führen mit dem feurigen Modell Mia eine leidenschaftliche Ménage à trois. Doch die Zeiten sind stürmisch, wieder reißt das Schicksal sie auseinander. Bis sie sich wiedersehen, sie als Geliebte eines Nazis, er als Mitarbeiter des Secret Service.

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Kritikerrezensionen

  • Head in the Clouds: Drei junge Menschen verwickeln sich in die politischen Wirren Europas zwischen 1933 und 1945.

    Krieg als Kulisse für eine große Liebe, da geht das Spektrum von „Vom Winde verweht“ bis hin zu „Pearl Harbor“ und wird neu angereichert mit John Duigans Epos „Head in the Clouds“. Die Leidenschaft zwischen einem irischen Polizistensohn und einer französisch-amerikanischen Aristokratentochter überwindet Länder- und soziale Grenzen, erstreckt sich über zehn Jahre, vom dekadenten Paris der 30er Jahre bis zum Ende der deutschen Besatzungsmacht.

    Zufall oder Schicksal - für die 14-jährige Gilda Bessé ist es jedenfalls ein Schock, als die Wahrsagerin ihr Böses für das 34. Lebensjahr voraussagt. Neun Jahre später rettet sich das Mädchen ins Zimmer des Studenten Guy Malyon, weil sie fast in den Armen des Tutors erwischt worden wäre. Der nette Junge sorgt dafür, dass niemand ihre kompromittierende Anwesenheit merkt, Anfang einer Lovestory, die dann erst einmal auf Eis liegt. Zwar verbringt er mit der Schönen in London mal auf einer Party die Nacht unter der Decke, aber dann darf er sie nur auf der Leinwand als Statistin bewundern. Erst 1936 treffen sie sich im Paris der Bohème wieder. Natürlich ist Gilda jetzt Künstlerin und genießt alle Freuden der Liebe und des Lebens am Montmartre, mit ihrer Freundin Mia frönen sie einer heiteren ménage à trois. Doch der ernsthafte Mann stellt das Politische über das Private als der Faschismus mehr und mehr seinen dunklen Schatten auf Europa wirft und zieht mit Mia für die Republikaner in den spanischen Bürgerkrieg, kehrt nach deren Tod desillusioniert zurück, stößt bei Gilda auf Abwehr. Wieder kreuzen sich ihre Lebenswege: 1944 kämpft der Brite als Agent des Secret Service mit der französischen Résistance gegen die deutsche Besatzung in Paris und seine große Liebe - so scheint es - vergnügt sich als Nazi-Flittchen (Verführer: Thomas Kretschmann). Die Studioaufnahmen fanden aus Kostengründen in Montreal statt mit fertiger Paris-Kulisse, nur wenige Außenaufnahmen in der französischen Metropole. Zwar stimmt die detailverliebte Ausstattung von den Kostümen bis zum Kopfsteinpflaster, aber John Duigan lässt es auch nicht an Kitsch fehlen, eine Kombination, die die Glaubwürdigkeit der Figuren erschwert. Die irrlichtern zwischen ihren Gefühlen, es werden weniger die Untiefen der Seele ausgelotet als die Grenzen der Oberflächlichkeit. Die angerissenen Themen wie Vorherbestimmung, Entscheidungswille, Kollaboration oder politisches Engagement bleiben ohne Tiefe, nur manchmal ist erzählerische Kraft zu spüren, die knisternde Atmosphäre einer Epoche, in der Menschen jeden Augenblick auskosteten in der Ahnung des möglichen nahen Todes. Der Kampf auf dem Vulkan als Sedativum und Angstkiller. Dennoch: Die Besetzung kann sich sehen lassen. Charlize Theron als exzentrisches Glamour-Girl, Stuart Townsend als Liebhaber mit politischer Verantwortung und Penelope Cruz als Model und Freiheitskämpferin sollten für Publikumsneugier sorgen. mk.

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