Filmhandlung und Hintergrund

Til Schweiger hat seinen Publikumshit, die Demenz-Komödie „Honig im Kopf“, für das amerikanische Publikum mit US-Stars noch einmal neu aufgelegt.

Seit dem Tod seiner Frau lassen sich die Symptome nicht mehr übersehen: Der Rentner Amadeus (Nick Nolte) leidet an Alzheimer. Immer häufiger bringt er Sachen durcheinander, weiß gar nicht mehr, wo er eigentlich gerade ist, und kann den Alltag nicht mehr allein bewältigen. Dessen Sohn Nick (Matt Dillon) beschließt deshalb, Amadeus nach New York zu bringen und im eigenen Haus zu pflegen. Dort stellt Amadeus jedoch alles auf den Kopf und die ohnehin brüchige Beziehung zwischen Nick und Sarah (Emily Mortimer) auf eine schwere Probe.

Doch eines Tages ist Amadeus plötzlich verschwunden. Gemeinsam mit seiner Enkelin Matilda (Sophie Lane Nolte, Tochter von Nick Nolte) hat sich der demente Mann auf den Weg nach Venedig gemacht. Dort hat er seine Flitterwochen verbracht, die schönste Zeit seines Lebens. Das abenteuerliche Duo aus Enkelin und Großvater kommt auf dem Roadtrip in einige haarsträubende Situationen. Als Nick und Sarah bemerken, dass ihre Tochter mit Amadeus verschwunden ist, machen auch sie sich auf den Weg nach Venedig.

„Head Full of Honey“ — Hintergründe

In Deutschland ist Til Schweiger mit der Demenzkomödie „Honig im Kopf“ im Jahr 2014 ein sensationell erfolgreicher Film gelungen. Die Komödie mit Dieter Hallervorden als demenzkrankem Großvater und der obligatorischen Emma Schweiger als Enkelin spielte mehr als 60 Millionen Euro ein und gehört zu den erfolgreichsten Filmen der Bundesrepublik. Auch die Kritik war sich einig: Schweiger ist es gelungen, das sensible Thema respekt- und humorvoll auf die große Leinwand zu bringen.

Um an den Erfolg anzuknüpfen hat Schweiger, der seine Finger bereits mit Filmen wie „Inglourious Basterds“ und „One Way“ nach Hollywood ausgestreckt hat, dieselbe Geschichte von „Honig im Kopf“ noch einmal für den US-Markt inszeniert. Diesmal allerdings mit Hollywoods Lieblingszausel Nick Nolte („Picknick mit Bären“) und dessen Tochter Sophie Lane Nolte in der Hauptrolle. Ein sicherer Erfolg oder? Andere Kulturen, andere Geschmäcker: In den USA floppte „Head Full of Honey“ katastrophal und wurde von der Kritik brutal verrissen. Die heftigsten Kritikerurteile findet ihr in einem eigenen Artikel zum Mega-Flop.

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Kritiken und Bewertungen

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27 Bewertungen
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