Haus der Wünsche

Filmhandlung und Hintergrund

Melodram: Die zum Scheitern verurteilte Liebesbeziehung zwischen einem jungen Touristen und einer thailändischen Prostituierten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Haus der Wünsche: Melodram: Die zum Scheitern verurteilte Liebesbeziehung zwischen einem jungen Touristen und einer thailändischen Prostituierten.

    Eigentlich ist es eine traurige Geschichte, die Vanessa van Houten (Buch und Regie) in ihrem ersten Film erzählt. Aber die unübersehbar am Kino von Wong Kar Wai orientierte Bildgestaltung (Kamera: Philipp Kirsamer, Ausstattung: Andrew Perry) ist von einer geheimnisvollen Ästhetik, die die vordergründig überschaubar wirkende Handlung auf reizvolle Weise verrätselt. Großen Anteil an dieser Wirkung haben die Träume der Hauptfigur: In immer wiederkehrenden und doch unterschiedlichen Bildern versucht Nic (Thomas Fränzel), Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu versöhnen.

    Der junge Mann ist in Bangkok gestrandet. Während er auf sein verloren gegangenes Gepäck wartet, erkundet er die thailändische Metropole. Allein diese Expeditionen in eine völlig fremde Welt mit ihren rätselhaften Sitten und Gebräuchen sind sehenswert. Reiseführer wird alsbald der an Aids erkrankte Charly (Lars Rudolph), der Nic ein anderes, triebhaftes Bangkok zeigt. Im Edelbordell sieht er durch eine einseitig verspiegelte Glasscheibe Coco (Tschagsalmas Borchuu), die er zuvor am Suppenstand kennen gelernt hatte. Nic war auf Anhieb fasziniert von der natürlichen Schönheit der jungen Thailänderin, die eine tief verborgene Saite in ihm zum Klingen bringt, und ist nun entsprechend schockiert. Trotzdem finanziert er ihr die Reise in ihr Heimatdorf im Norden, als ihr geliebter Großvater stirbt. Den Eltern stellt sie Nic als ihren Verlobten vor. Als die Familie die Hochzeitszeremonie vorbereiten will, sucht Nic das Weite. Erst in der Einsamkeit wird ihm klar, welchen Fehler er gemacht hat.

    Über weite Strecken kommt der Film gänzlich ohne Dialoge aus. Dafür wird immer wieder die Geschichte eines Fischers erzählt, der einst eine Schildkröte rettete, dafür großzügig belohnt wurde und nicht ahnen konnte, welch‘ ungeheuren Preis er für diesen Lohn zahlen musste. Das allerdings erfährt man erst viel später, wenn Nic seine Lehren aus der Sage ziehen soll. Die letzten Einstellungen des Films gehören dem titelgebenden „Haus der Wünsche“, und nun endlich schließt sich der Kreis: In diesem Haus, erinnert sich Nic an Erzählungen aus Kindertagen, gehen all jene Wünsche in Erfüllung, die man zuvor auf ein unbeschriebenes Blatt Papier gesprochen und an einer Schnur in den Wind gehängt hat. Als Nic bei seiner Suche nach Coco ein Haus betritt, in dem Hunderte von gefalteten Papieren hängen, erschließt sich sein gesamtes Dasein in einem völlig neuen Licht. tpg.

News und Stories

  • Das Erste zeigt die Reihe "Debüt im Ersten"

    Mit der Nachwuchs-Reihe „Debüt im Ersten“ gibt die ARD jungen Filmemachern jedes Jahr außerhalb von Festivals und Hochschulen eine Chance: In den Sommermonaten - in diesem Jahr ab dem 30. Juni 2008 - stehen im Ersten wieder acht Filme von jungen Regisseuren und Autoren auf dem Programm.   Die Sendetermine:   30. Juni 2008 um 22.45 Uhr: Pingpong 7. Juli 2008 um 22.45 Uhr: Prinzessin 14. Juli 2008 um 22.45 Uhr:...

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