Hart am Limit

  1. Ø 2
   2004
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Hart am Limit Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Hart am Limit: "The Fast and the Furious" auf zwei Rädern: Eine Biker-Gang macht Jagd auf das Mitglied einer rivalisierenden Truppe, um Rache für den Mord am Bruder ihres Anführers zu nehmen.

Nach Jahren auf der Straße kehrt Biker Cary Ford (Martin Henderson) zurück in seine Heimatstadt, um seiner alten Flamme (Monet Mazur) eine Aufwartung zu machen. Statt Honeymoon und Techtelmechtel wartet allerdings jede Menge Ärger auf Cary. Er wird fälschlicherweise verdächtigt, einen rivalisierenden Outlaw-Biker ermordet zu haben. Nicht bloß das FBI heftet sich nun an seine Fersen, auch der große Bruder des Opfers (Ice Cube), seines Zeichens Leader einer gefürchteten Gang, schwört blutige Rache.

Bikerfilme kommen wieder schwer in Mode, und wie unlängst schon „Biker Boyz“ verkündet auch „Hart am Limit“, dass der Griff zur Lenkstange sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Cary Ford, Mitglied der Biker-Gang The Hellions, wird für den Mord an Sleepy D. verantwortlich gemacht, dem Bruder von Trey Wallace, der seinerseits gefürchteter Anführer von The Machine, einer im ganzen Land berüchtigte Gruppe ist. Cary und seine Freunde sind gezwungen, die Flucht zu ergreifen, als sowohl Treys Gang und auch das FBI ihnen unerbittlich auf ihren Fersen sind.

Nach einem Aufenthalt in Thailand kehrt Biker Cary Ford nach Südkalifornien zurück, um seine Freundin wiederzusehen und ein fatales Missverständnis mit seinem Boss, dem Dealer Henry, aus dem Weg zu räumen. Dieser behauptet, Ford habe ihm zwei Motorräder mitsamt den in den Tanks versteckten Drogen geklaut. Als Ford seine Unschuld beteuert, hängt ihm Henry auch noch den Mord an Junior an, dem Bruder des Anführers einer rivalisierenden Motorrad-Gang. Von allen gejagt, versucht Ford verzweifelt, den wahren Dieb zu finden.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vom Produzenten der „The Fast and the Furious“-Reihe rast jetzt im Formel-„Visuelles Vollgas“-Format ein weiteres belustigendes B-Movie in die Kinos. Statt auffrisierter Autos dreht sich der übertourige Exploitationspaß um schnelle Motorräder, draufgängerische Bikerboys und ihre heißen Mädchen. Alle Elemente dieses sich selbst nicht allzu ernst nehmenden Actionauflaufs sind dabei derart überzeichnet, dass man sich an vergangene Perlen wie Roger Cormans „Wilde Engel“ erinnert fühlt. Kultstatus der Marke „Showgirls“ ist also auf lange Sicht nicht auszuschließen.

    Die kompromisslos diverse physikalische Gesetze außer Kraft setzende Bleifuß-Inszenierung übernahm Newcomer Joseph Kahn, der wie einst Michael Bay oder Antoine Fuqua als Werbe- und Musikvideofilmer tätig war. Ein kommerziell ästhetischer Look der Produktion ist somit Ehrensache, was auch gleich mit dem rasanten Highway-Duell zwischen einem Motorradfahrer und zwei PS-wütigen Bolidenrittern durch atmosphärische Wüstenlandschaft demonstriert wird. Der seiner Lederanzug-Aufschrift zufolge stets jeden Tag voll auskostende Protagonist Cary Ford (Martin Henderson aus „Ring“) kehrt nach sechsmonatigem Untertauchen in Thailand zurück nach Südkalifornien. Schnell wird er als Persona non grata etabliert, der seine Freundin Shane (Monet Mazur als emanzipierte Mechanikermieze) sitzengelassen hat und anscheinend zwei Motorräder vom dealenden Gangboss Henry James (Matt Schulze aus „The Fast and the Furious“ erneut als famose Feindfigur) geklaut hat. In den Benzintanks waren Henrys Drogen versteckt, die er brennend gerne zurück haben will. Weitere Komplikationen treten in Gestalt von Ice Cube als rivalisierender Clubboss Trey auf, der glaubt, Ford hätte seinen Bruder ermordet, und einem wieseligen FBI-Agenten (Adam Scott), der ebenfalls ein Wörtchen mit Ford reden will. Alldieweil versucht der von allen verfolgte Ford seine Unschuld zu beweisen.

    Tauscht man Drogen und Feuerstühle gegen Gold und Pferde ein, hat man die Prämisse eines klassischen Western, wie es zuletzt beim ähnlich angelegten „Bikerboyz“ der Fall war. Diesem hat „Hart am Limit“ jedoch ungleich bessere Stuntsequenzen voraus, die, wie beispielsweise ein Frauenfight auf fahrenden Motorrädern, köstlich, weil völlig over the top sind. Streckenweise werden CGI-Aufnahmen eingeflochten, wie beim Showdown durch L.A.s Straßen auf dem Y2K Überbike, die die Videospiel-Affinität der Inszenierung verbildlichen. Passend dazu donnert der genretypische Soundtrack aus launig kompilierten Rockmetal, bei dem Mainstream-Bands wie Nickelback und Static X, aber auch die immer noch hippen Jane’s Addiction zu vernehmen sind. Rapper Ice Cube („Barbershop“) hat zwar hier musikalisch nichts zu vermelden, ein Highlight ist jedoch sein hingerotztes Statement „Fuck the police“ – einst ein Songtitel seiner kontroversen Rapgang NWA. Amüsant ist auch sein minimalistischer Schauspielstil, bei dem er mit gefletschter Oberlippe entweder Billy Idol oder seiner Bulldogge Konkurrenz machen zu wollen scheint. Zuschauer, die feine Details wie diese (sowie ironische Seitenhiebe auf „The Fast and The Furious“) zu schätzen wissen, und auf Nebensächlichkeiten wie Logik oder Realismus verzichten können, werden diesen stilgespickten Ritt hart am Limit in ihren persönlichen Pantheon mit B-Kultklassikern gerne aufnehmen. ara.

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