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„Harry Potter“: US-Schule verbannt die Buchreihe aus Schulbibliothek

Sarah Börner |

© Warner Bros.

Die „Harry Potter“-Saga ist nicht nur eine der bekanntesten Filmreihen, auch die Bücher sind bis heute Bestseller. Doch nicht jeder ist von den Geschichten des Zauberers mit der Narbe angetan. In einer katholischen Schule in Nashville wurden die Bücher aus der Bibliothek aus Angst vor dem Übernatürlichen verbannt.

„Harry Potter“ ist wohl eines der erfolgreichsten Franchise der heutigen Zeit. Die Abenteuer um den jungen Hogwarts-Schüler, der zusammen mit seinen Freunden Hermine Granger und Ron Weasley den, dessen Name nicht genannt werden darf, stoppen will, haben heute Kultstatus erreicht.

Obwohl das „Harry Potter“-Universum in den letzten Jahrzehnten eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat, werden die Geschichten um Hexen und Zauberer, Geister, den „Dunklen Lord“, Todesser und unverzeihliche Flüche nicht von allen Seiten so gut aufgenommen. Laut der Tennessean wurden in der St. Edward Catholic School in Nashville die Bücher von J. K. Rowling aus der schuleigenen Bibliothek verbannt, sogar auf Empfehlung amerikanischer und römischer Exorzisten. Der Pastor der römisch-katholischen Pfarrschule rechtfertigte die Aussonderung der Heptalogie in einer E-Mail: „Die in den Büchern genutzten Flüche und Zaubersprüche sind tatsächliche Flüche und Zaubersprüche. Dabei besteht die Gefahr, dass, wenn sie von Menschen gelesen werden, böse Geister in die Gegenwart des Lesenden gerufen werden.“

Die katholische Kirche hat sich dazu noch nicht geäußert

Dieses schon beinah albern wirkende Vorgehen der Schule ist gar nicht so unüblich. Die „Harry Potter“-Bücher werden gerade in religiösen Umfeldern als kontrovers eingestuft. Rebecca Hammel, die Leiterin des katholischen Bistums in Nashville, gab zu, dass es von der Katholischen Kirche selbst bisher keine Stellungnahme zu der Problematik gibt, weswegen die Entscheidung bei den jeweiligen Pastoren liegt: „Jeder Pastor hat die kanonische Autorität, solche Entscheidungen für seine Pfarrschule zu treffen.“

Für Hammel sind es am Ende aber vor allem die Eltern, die sich nicht nur um das körperliche und geistige, sondern vor allem auch um das geistliche Wohl ihrer Kinder sorgen müssen. Tatsächlich war es auch ein Elternteil, der die Schule auf die Gefahr der Bücher hinwies. Aber ob die Schüler sich trotz des Verbots wirklich daran halten oder nicht vielleicht doch unter ihrem Tarnumhang das ein oder andere Exemplar mit sich führen, bleibt wohl abzuwarten. Ach, diese Muggel schon wieder!

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„Harry Potter“-Quiz: Nur Muggel kennen diese Zaubersprüche nicht

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