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Erst nach Beleidigung sagte er zu: Regisseur wollte „Harry Potter“-Film zunächst nicht drehen

Erst nach Beleidigung sagte er zu: Regisseur wollte „Harry Potter“-Film zunächst nicht drehen
© IMAGO / Cinema Publishers Collection

Obwohl dieser „Harry Potter“-Teil heute zu den Fanlieblingen zählt, hätte Regisseur Cuarón das Angebot dazu fast abgelehnt. Die Zustimmung gab er erst, nachdem er beleidigt wurde.

Jeder Teil der „Harry Potter“-Filme hat seinen eigenen Charme: Egal ob kindliche Freude, epische Kämpfe und/oder neue Orte in Hogwarts. Doch der dritte Teil wäre trotz seines Erfolgs beinahe gar nicht so zustande gekommen, wie wir ihn heute kennen, denn Regisseur Alfonso Cuarón wollte das Angebot für den Film ursprünglich ablehnen.

„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ zählt zu den beliebtesten Teilen der Reihe. Bei Rotten Tomatoes kommt der Film bei den Kritiker*innen auf 90%, bei den Zuschauer*innen auf 86%. Bei IMDb schafft der dritte Teil es auf eine Bewertung von 7,9 von 10 Sternen. Nur ein Film konnte diesen Erfolg auf beiden Plattformen übertreffen: „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“. Wie ComicBook.com berichtet, hat Regisseur Alfonso Cuarón dieses Ergebnis offenbar nicht kommen sehen, denn als das Angebot von Warner Bros. eintrudelte, wusste Cuarón wenig über die Welt von „Harry Potter“.

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Dass „Harry Potter 3“ letztendlich doch von dem Regisseur übernommen wurde, verdanken Fans wohl Oscarpreisträger Guillermo del Toro. Der Regisseur von „Pinocchio“ fand eindeutige Worte für Cuaróns Zurückhaltung, wie dieser in einem Interview erzählte:

„Ich spreche oft mit Guillermo [del Toro] und ein paar Tage danach sagte ich: ‚Weißt du, sie haben mir diesen ‚Harry-Potter‘-Film angeboten, aber es ist wirklich seltsam, dass sie mir das anbieten‘. […] Er sagte: ‚Warte, warte, warte, du sagtest, du hast ‚Harry Potter‘ nicht gelesen?‘ Ich sagte: ‚Ich glaube nicht, dass das etwas für mich ist.‘ In einem sehr blumigen Lexikon, auf Spanisch, sagte er: ‚Du bist ein arrogantes Arschloch.’“

Der Kommentar seines Kollegen mag es zwar in sich gehabt haben, aber schließlich kann sich der Erfolg des Fantasyfilms sehen lassen.

In den Adaptionen haben sich einige kleinere und größere Fehler eingeschlichen. Wer glaubt, wirklich schon alle gefunden zu haben, kann dies in diesem Video überprüfen:

Darum bekam Alfonso Cuarón das „Harry Potter“-Angebot

Für Alfonso Cuarón mag das Angebot für den Film ungewöhnlich gewesen sein, allerdings hatte er bereits bei einem der Produzent David Heyman Eindruck hinterlassen, ohne es zu merken. Heyman war bei allen acht „Harr Potter“-Verfilmungen Produzent und hatte Cuaróns‘ „Y tu Mamá También“ (2001) gesehen. Heyman war von der Arbeit des Regisseurs beeindruckt und baute direkt eine Verbindung zum dritten „Harry Potter“-Teil auf:

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„‚Y tu Mamá‘ handelte von den letzten Momenten des Teenagerdaseins, und ‚Askaban‘ von den ersten Momenten des Teenagerdaseins. Ich hatte das Gefühl, er könnte die Serie in gewisser Weise zeitgemäßer gestalten. Und einfach seine filmischen Fähigkeiten einbringen.“

Im dritten Teil der Reihe trifft Harry Potter zum ersten Mal auf seinen Paten Sirius Black und muss sich erneut den dunklen Mächten stellen, die seine Welt bedrohen. Die „Harry Potter“-Reihe ist aktuell auf RTL+ verfügbar. Wer noch kein Abonnement für den Streamingdienst hat, für diejenigen lohnt sich ein aktuelles Angebot von MagentaTV: Hier gibt es ein Kombipaket bestehend aus RTL+, Disney+ und Netflix und das die ersten sechs Monate ohne Aufpreis.

In „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ kommt Remus Lupin als neuer Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste an der Schule. Wie gut ihr euch mit ihm und weiteren Lehrer*innen auskennt, könnt ihr in diesem Quiz testen:

„Harry Potter“-Quiz (schwer): Wie gut kennst du die Lehrer von Hogwarts?

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