Hardcover

  1. Ø 5
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Hardcover: Krimikomödie vom "Lammbock"-Regisseur, die vor allem als Buddy-Movie funktioniert.

Schon lange träumt Christoph (Lucas Gregorowicz) von einer gefeierten Karriere als Buchautor von möglichst bedeutsamen Werken. Doch mit Anfang 30 hat er es nicht weiter als zu ein paar Groschenromanen gebracht. Bei seinem Nebenjob lernt er den Gauner Dominik (Wotan Wilke Möhring) kennen, der ihm für Recherchezwecke authentischen Einblick ins Milieu geben könnte. Statt dessen konfrontiert er Christoph mit dem wahren Leben.

Die dritte Regiearbeit von Christian Zübert („Lammbock„, „Der Schatz der weißen Falken„) ist eine gut gelaunte Buddy-Komödie über einen realitätsfernen Schriftsteller, der in der Produktion von Humorfachmann Sönke Wortmann in turbulente Ereignisse verwickelt wird.

Weil er davon träumt, mal was richtig Authentisches zu schreiben, macht sich der mittelprächtig begabte und schüchterne Groschenromanautor Christoph an Dominik ran, seines Zeichens Hundeausführer der Düsseldorfer Kiezgröße Chico und Türsteher mit großer Klappe. Als Christoph per Zufall zum Mitwisser eines vermeintlichen Mordes von Chico wird, steckt er plötzlich viel tiefer im Milieu drin als ihm lieb ist.

Weil er von nichts mehr träumt, als mal was richtig Authentisches zu schreiben, macht sich der mittelprächtig begabte und schüchterne Groschenromanautor Christoph an Dominik ran, seines Zeichens Hundeausführer der Düsseldorfer Kiezgröße Chico und Türsteher mit großer Klappe – ein kleines Licht in der Halbwelt also. Doch als Christoph per Zufall zum Mitwisser eines vermeintlichen Mordes von Chico an einem Mitarbeiter wird, steckt er plötzlich viel tiefer im Verbrecher-Milieu drin als ihm lieb ist.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit seinem im Düsseldorfer Kiez-Milieu angesiedelten Buddy-Movie knüpft Autor und Regisseur Christian Zübert an seinen Überraschungshit „Lammbock“ an.

    Mit seiner coolen Kifferkomödie „Lammbock“ legte der versierte Drehbuchautor Christian Zübert vor sieben Jahren ein fulminantes, auch kommerziell erfolgreiches Regiedebüt hin. Zu verdanken hatte der gebürtige Würzburger dies auch Sönke Wortmann, dessen Firma Little Shark Entertainment den Erstling produzierte ebenso wie den Kinderfilm „Der Schatz der weißen Falken“ (2005) und nun auch „Hardcover“.

    Zübert besinnt sich seiner Stärken, setzt auf das Genre Komödie mit Kriminalfilmtouch, auf griffige, lakonische Dialoge und ein gegensätzliches Protagonisten-Paar, verkörpert von Lucas Gregorowicz und Wotan Wilke Möhring. Ersterer spielt Christoph, einen schüchternen, etwas altmodischen und mittelmäßig begabten Verfasser von Groschenromanen für eine Krimiserie. Weil er davon träumt, mal was richtig Authentisches zu schreiben, macht er sich an Dominik (Möhring) ran, einen kleinen Fisch in Düsseldorfs Halbwelt. Der hat vor allem eine große Klappe und ein unangemessen stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein, kann Christoph aber immerhin Zugang zum berüchtigten Kiezkönig Chico (Justus von Dohnányi) verschaffen. Zunächst ist für den wissbegierigen Autoren allerdings wenig Spektakuläres zu notieren, da Dominik als Hundebetreuer vom Chef und Türsteher einer Disco sein kriminelles Potenzial nur bedingt ausschöpfen kann. Doch als Christoph per Zufall zum Mitwisser eines vermeintlichen Mordes von Chico an einem Mitarbeiter wird, steckt er plötzlich viel tiefer im Verbrecher-Milieu drin als ihm lieb ist.

    „Hardcover“ ist ein klassisches Buddy Movie, das weniger von seiner spannenden Story lebt als von der Performance zweier Typen, die sich anfangs nicht ausstehen können, nach und nach aber Sympathien füreinander entdecken und schließlich sogar dicke Freunde werden. Während Gregorowicz seine Sache als linkischer Antiheld ganz gut macht, stößt der vielbeschäftigte Möhring (zuletzt „Videokings“ und „Nichts als Gespenster„) an seine darstellerischen Grenzen und kann seiner Figur kaum Konturen verleihen. Besser macht das ein gegen den Strich gebürsteter von Dohnányi als schmieriger Ganovenboss, der auf Rundumbräune steht und sich zu diesem Behufe schon mal einen Golfball zwischen die Pobacken klemmt. Alles in allem besitzt „Hardcover“ nicht die Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die „Lammbock“ so unwiderstehlich kultig machte, doch auf der Habenseite stehen mit Düsseldorf ein erfrischend unverbrauchter Schauplatz, mit der Polin Anna Dereszowska eine talentierte wie attraktive Neuentdeckung sowie der stets dankbare Culture Clash, bei dem diesmal linkischer Literat auf vorlauten Schmalspurgauner prallt. lasso.

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