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„Hardcore“: Verrückter Trailer zum Film aus der Egoperspektive

Author: Teresa OttoTeresa Otto |

Hardcore Poster
© Bazelevs/Robusto

Ihr wolltet schon immer wissen, wie es ist, aus großer Höhe ohne Fallschirm oder ähnliches auf die Erde zu fallen? Im neuen Film „Hardcore“ schlüpft der Zuschauer in die Egoperspektive eines Cyborgs, der seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen will und dabei ordentlich einstecken muss.

Wie fühlt es sich an, Schläge einzustecken und auszuteilen? Wie wäre es, einen Cyborg-Körper zu haben? Wie fühlt es sich an, aus großer Höhe auf die Erde zu fallen? Mit diesen und anderen Fragen schickt der Film „Hardcore“ seine Zuschauer auf einen spannungsgeladenen Nervenkitzel der besonderen Art. Der Clou: Der Film ist komplett in der Ego-Perspektive gedreht! Im Zuge des Filmfestivals in Toronto wurde nun der Trailer für den Sci-Fi-Actionfilm veröffentlicht.

Achtung: Nichts für schwache Gemüter!

 

Die offizielle Synopsis des Films lässt den Zuschauer im Glauben, dass er selbst Teil der Handlung ist. Wie sollte es bei einem Film aus der Ego-Perspektive auch anders sein? Man wacht in einer Forschungsanstalt ohne Gedächtnis auf. Man weiß eigentlich nicht, wie man heißt. Gut, dass die Frau dem Protagonisten offenbart, dass sein Name Henry ist. Nebenbei vollbrachte sie soeben das Kunststück, Henry als Cyborg von den Toten auferstehen zu lassen.

Wäre dieser Schock nicht groß genug, nimmt die Geschichte nun erst richtig an Fahrt auf. Die Ehefrau wird entführt und es liegt an uns, sie zu befreien. Auf der Reise muss man fortan heftig Schläge einstecken, landet aus großer Höhe unsanft auf dem Boden und teilt, wohl aus Wut über die Ungerechtigkeit, ordentlich mit Schlägen, Messern und Knarren aus. Nichts für schwache Gemüter!

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Sharlto Copley in mehreren Rollen zu sehen

Sharlto Copley, Genrefans spätestens seit „District 9“ ein Begriff, wird im Film gleich mehrere Rollen innehaben. Der Cast wird unterstützt vom Russen Danila Kozlovskj, den man bereits aus „Vampire Academy“ kennen dürfte sowie Haley Bennett, die in „The Equalizer“ mitgespielt hat.

Der Film erinnert stellenweise stark an Videospiele aus der Ego-Perspektive. Die Story wird hauptsächlich davon getragen, dass etwa das Gefühl, eines auf die Mütze zu bekommen, ohne selbst in eine Schlägerei verwickelt zu sein, doch recht glaubhaft dargestellt wird.

Inszeniert wurde der Film vom russischen Filmemacher Ilya Naishuller, der bereits zwei Kurzfilme aus der Ego-Perspektive inszenierte und nun auf die Langstrecke geschickt wird. Unterstützt wird er von seinem ausführenden Produzenten Timur Bekmambetow, der nicht nur die russischen Vampir-Exportschlager „Wächter der Nacht“ und den Nachfolger „Wächter des Tages“ inszenierte, sondern seitdem auch in Hollywood Fuß gefasst zu haben scheint. Dort inszenierte er mit Angelina Jolie  „Wanted“.

Der Film feierte auf dem Toronto Filmfest seine Weltpremiere. Wann man den Film in den US- und deutschen Kinos sehen kann, ist jedoch noch nicht bekannt.

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