Happy Deathday Poster

Happy Deathday 2: Regisseur hat erste Idee für die Fortsetzung

Helena Ceredov |

Heuzutage kommt kaum noch ein Film ohne Fortsetzung aus. Auch das Horrorgenre hat sich schon immer auf bewährte Franchises verlassen. Da verwundert es nicht, dass Regisseur Christopher Landon einen 2. Teil für den  Zeitreisehorrorfilm „Happy Deathday” plant. Doch gibt das Ende überhaupt so viel her?

Mit einem Einspielergebnis von fast 80 Millionen US-Dollar  hat sich „Happy Deathday” nicht zum großen Hit entwickelt (zum Vergleich „Get Out” spielte dieses Jahr fast 250 Millionen ein). Bei Produktionskosten von rund 5 Millionen ist dem Film aber ein solider Erfolg gelungen. Ein 2. Teil ist aus rein finanziellen Gründen denkbar. Einer hat bereits sein Interesse an „Happy Deathday 2″ bekundet. In einem Interview diskutierte Regisseur Christopher Lando das Ende und seine Ideen für eine mögliche Fortsetzung.

 

Im Prinzip soll die Geschichte von Tree (Jessica Rothe) weiter erzählt werden, da Tree erneut in eine Zeitschleife geraten könnte. Der 2. Teil könnte die offenen Frage aus dem ersten beantworten und weiterspinnen. Landon will aber keine vorhersehbare Geschichte erzählen, sondern neue Akzente setzten. Bisher hat sich das zuständige Studio Universal Pictures noch nicht zu den Plänen geäußert. Wenn man sich die Einspielergebnisse anschaut, ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sie sich entscheiden.

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Happy Deathday 2: So könnte es weitergehen

Im ersten Teil ging es darum, dass Tree immer wieder denselben Tag von vorn erlebt. Dabei wird sie an ihrem Geburtstag von einem anonymen Maskierten gejagt und ermordet, nur um kurz darauf aufzuwachen und das Martyrium von vorne zu beginnen. Tree muss herausfinden, wer sie umbringen will und warum. Dabei begibt sie sich nicht nur auf die Suche nach dem Täter, sondern muss sich auch ihren inneren Dämonen stellen. Am Ende kann sie den Fluch brechen und ihr Leben zum besseren wenden.

Ende gut alles gut? Nicht ganz, denn die große Frage danach, warum Tree überhaupt in die Zeitschleife geraten ist, wurde am Ende nicht beantwortet. Und dann sind da noch ein paar offene Fragen, die im Sequel eine Rolle spielen könnten. Was ist mit Trees Mutter? Hat ihr Tod etwas mit Trees Erlebnissen zu tun? Könnte die Mutter etwa auch in eine Zeitschleife erlebt haben? Und was passiert, wenn Tree in Zukunft stirbt, muss sie den Tag wieder erleben? Möchte vielleicht noch jemand anderes, dass Tree stirbt?

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Im Prinzip wäregenug Stoff für eine Fortsetzung da, doch passt das überhaupt zum Thema? Auch wenn Zeitreisefilme erfolgreich fortgesetzt werden können - als Positivbeispiel wäre hier “Zurück in die Zukunft” zu nennen – erzählen sie meist in sich abgeschlossene Geschichten. Im Klassiker “Und täglich grüßt das Murmeltier” muss sich Bill Murray erst zum besseren Menschen wandeln, um der Zeitschleife zu entkommen. Und auch “Donnie Darko” und “Butterfly Effect” arbeiten nach einem ähnlichen Schema. Da fragt man sich, welche Entwicklung Tree in einer Fortsetzung noch durchleben  könnte. Vielleicht findet Lando eine kreative Lösung für das Problem. Wünschen sollte man das der Indieproduktion defintitiv.