Sex in Horrorfilmen geht zusammen wie die Butter auf das Brot: Viele Filme, wie zum Beispiel Rob Zombies „Halloween“, garnieren ihren Horror mit mehr oder weniger sexuellen Thrills, andere packen das blutige Mett einfach ohne oben drauf. Erstere bringen sehr offensichtlich das Blut der Zuschauer in Wallung, zum Beispiel in dem sie sexuelle Spannungen und/oder nackte Körper auf der Leinwand oder dem Bildschirm zeigen. Wie wir jetzt erfahren haben schaffen das aber auch Horrorfilme, die gänzlich ohne Sex auskommen.

Unsere Kollegen bei HorrorFreakNews haben sich dem Thema, ob Horrorfilme sexuell erregend wirken, angenommen und sind zu dem Schluss gekommen, dass man diese Frage mit Hilfe der Wissenschaft durchaus bejahen kann. Schlagkräftige Unterstützung haben sie sich dabei von der Bloggerin Melissa H. geholt.

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Darum können auch Horrorfilme ohne Sex sexuell erregend sein

Im Grunde kann alles auf den psychologischen Zustand der „misattribution of arousal“ oder frei übersetzt der „Fehlzuordnung von Erregung“ zurückgeführt werden. Auf das Schauen von Horrorfilmen übertragen wird damit der Glückszustand beschrieben, in dem sich ein Zuschauer befindet, wenn er gerade eine sehr schockierende Szene gesehen hat. Darunter fallen zum Beispiel Jump-Scares, spannende Momente oder besonders gewalttätige Darstellungen.

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Nach so einem Schock lässt das Gehirn natürliche Glückshormone frei, die dem oder der Betroffenen dann ein wonniges Gefühl verpassen. Sollte man sich nun bei dem Konsum eines Horrorfilms in Gegenwart einer anderen Person befinden, kann es passieren, dass man dieses Gefühl dieser zuordnet und sich somit von dieser angezogen fühlen kann.

Sexuelle Erregung nach Schock wissenschaftlich bewiesen

Schon 1974 haben Forscher bei einem Experiment herausgefunden, dass Schock- und Spannungsmomente sexuelle Erregung hervorrufen können. In dem Experiment ließen sie einige Männer über eine schwankende Brücke laufen, während die gleiche Anzahl eine absolut sichere Brücke passieren mussten. Danach sollten sie eine Umfrage ausfüllen und spontan eine Geschichte zu einem uneindeutigen Bild erfinden, das ihnen von einem weiblichen Mitarbeiter gezeigt wurde. Außerdem erhielten die Männer von der Mitarbeiterin eine Telefonnummer, um sie zu kontaktieren, falls sie später noch irgendwelche Fragen hätten.

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Von den Männern, die die unsichere Brücker überquerten, riefen 50 Prozent die Nummer an und tendierten eher dazu, ihre Geschichte zum Bild zu sexualisieren. Bei den Männern, die über die sichere Brücke laufen mussten, riefen nur 12,5 Prozent die Mitarbeiterin an und auch ihre Geschichten waren weniger sexuell. Die Forscher schlossen daraus, dass man, wenn man einen Schock erlebt, man auch dazu tendieren kann, sexuell erregt zu werden.

Natürlich kann man mit einem Experiment nicht die Welt erklären, aber wenn ihr eure Chancen auf einvernehmlichen physischen Kontakt mit einem Partner eurer Wahl erhöhen wollt, dann schaut doch einfach zusammen einen Horrorfilm.

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