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Der Goldene Bär geht nach China

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© Berlinale

Klasse: Der deutsche Beitrag „Kreuzweg“ erhielt eine Auszeichnung für das beste Drehbuch.

Gold in Berlin: "Black Coal, Thin Ice" mit Fan Liao Bild: Berlinale

Der chinesische Thriller „Black Coal, Thin Ice“ von Diao Yinan wurde auf der 64. Berlinale mit dem Goldenen Bären geehrt. Außerdem wurde Hauptdarsteller Fan Liao mit dem Darstellerpreis bedacht. Der in Studio Babelsberg entstandene Eröffnungsfilm der Berlinale, „Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson, konnte sich den Großen Preis der Jury sichern. Bester Regisseur ist Richard Linklater für den umjubelten „Boyhood„.

Der deutsche Beitrag „Kreuzweg“ erhielt eine Auszeichnung für das beste Drehbuch. Die anderen drei deutschen Wettbewerbsbeiträge gingen leer aus. Beste Schauspielerin ist Haru Karoki, die Hauptdarstellerin von „The Little House“.

Den Alfred-Bauer-Preis holte sich „Aimer, Boire Et Chanter“ / „Life of Riley“ von Altmeister Alain Resnais. Einen Silbernen Bären für die herausragende künstlerische Leistung bekam Kameramann Zeng Jian für seine Arbeit an Lou Yes „Blind Massage“.

Neuer Besucherrekord für Berlins Filmfestival

Die Preise gingen damit weitestgehend an die Favoriten. Einzig der hoch im Kurs gestandene „’71“ von Yann Demange ging leer aus. Für den gut aufgelegten Festivaldirektor Dieter Kosslick war es ein Festival der Kinder, Bürger und nicht der Burger, und des guten Wetters, wie er scherzte, und er konnte mit etwa 330.000 verkauften Tickets einen neuen Besucherrekord vermelden.

In der von Anke Engelke moderierten Gala wurden außerdem der von GWF gestiftete Preis für den Besten Erstlingsfilm an Alonso Ruizpalacios‘ „Gueros“ aus dem Panorama vergeben sowie ein Silberner Bär für den Kurzfilm „Laborat“ an Guillaume Cailleau und ein Goldener Bär für den Besten Kurzfilm an „Tant qu’il nous reste des fusils a pombe“ von Caroline Poggi und Jonathan Vinel.