Schlümpfe-Trilogie nimmt Fahrt auf

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Donnerschlumpf!

Explosiv: Jokys Geschenke sind mit Vorsicht zu genießen! Bild: Egmont Ehapa

So hallte es durch die Reihen der Fans, als letzten Sommer bekannt wurde, dass die kleinen blauen Comic-Helden sich zu ihrem 50. Geburtstag im Jahr 2008 auf der großen Leinwand tummeln sollen. Produzent Jordan Kerner hat nun erste Details zur geplanten Trilogie enthüllt: „Die Schlümpfe werden computeranimierte 3-D-Figuren, weil das Ganze mit echten Schauspielern seltsam gewirkt hätte. Nun wird es ähnlich wie bei ‚Shrek‚ – einfach fantastisch!“

Die Handlung der drei Filme baut auf der 234-teiligen TV-Serie auf: „Wir haben alle Folgen mehrmals angesehen und nach offenen Fragen gesucht, die in den Filmen beantwortet werden können“, eröffnet der Produzent. „Wir erzählen Gargamels Vorgeschichte, verraten mehr über die ‚Schlumpfsuppe‘, und was im Schloss des Zauberers eigentlich genau vorgeht.“

In den Comics vom 1992 verstorbenen Schöpfer Pierre Culliford alias „Peyo“ trachtet der miesepetrige Zauberer Gargamel mit seinem fiesen Kater Azrael den kleinen blauen Waldbewohnern nach dem Leben. Sein Problem: Niemand kennt den Weg nach Schlumpfhausen, dem Dorf der fröhlichen Wichte.

Endlich auf die Leinwand geschlumpft

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Um die Helden wie den besserwisserischen Schlaubi, den starken Hefti und den tollpatschigen Clumsy entstand ein wahrer Kult – und eines der ersten großen Merchandise-Imperien mit Spielfiguren, Bettwäsche und Zahnbürsten. Unvergessen ist auch das Schlumpflied von Pierre Kartner alias Vader Abraham. Ein Flop war allerdings die erste und bisher einzige Kinofassung, „Die Schlümpfe und die Zauberflöte„, ein Zeichentrickfilm von 1976, damals noch unter Beteiligung von Erfinder Peyo.

Seitdem wachen die Erben des Schlumpf-Schöpfers mit Argusaugen über dessen künstlerisches Vermächtnis. Produzent Kerner, der bisher so unterschiedliche Filme verwirklicht hat wie „Grüne Tomaten„, „Aus nächster Nähe“ und „George, der aus dem Dschungel kam„, musste für die Filmrechte fünf Jahre lang zäh verhandeln. Erst das fertige Drehbuch überzeugte die Nachkommen: „Als sie mir sagten, dass Peyo begeistert gewesen wäre, war das eine große Ehre“, freut sich Kerner. „Die Trilogie wird wie eine Animationsfassung von ‚Der Herr der Ringe‚ – aus Sicht dieser liebenswerten kleinen Tölpel …“

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