Griechische Küsse

  1. Ø 5
   2008
Griechische Küsse Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Griechische Küsse: TV-Abwandlung von "French Kiss": Romantic Comedy auf der schönen Insel Santorin gegen den November-Blues.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Inmitten all der belanglosen Romanzen, die Sat.1 in diesen Wochen zeigt, wirkt „Griechische Küsse“ wie ein Glückstreffer: Die Geschichte ist hübsch, die Dialoge sind zuweilen richtig boshaft und die Hauptdarsteller sehenswert.

    Das gilt vor allem für Manuel Cortez. Der ist gebürtiger Portugiese, eroberte hierzulande als Rokko Kowalski die Herzen der Fans von „Verliebt in Berlin“, verkörperte kürzlich in „Küsse à la Carte“ einen verliebten Italiener und spielt nun mit der gleichen selbstverständlichen Lässigkeit einen Griechen namens Janis. Der lernt im Flugzeug Vanessa (Alissa Jung) kennen, die Hauptfigur der Handlung. Sie geht ihm gewaltig auf die Nerven, weil sie unter Flugangst leidet; seine zynischen Bemerkungen sind auch nicht gerade hilfreich. Außerdem ist Vanessa ohnehin durch den Wind: Ihr Freund Tim (Wanja Mues) hat ihr erst in Wuppertal einen Heiratsantrag gemacht und sich dann während eines Kongresses auf Santorin der nächstbesten an den Hals geworfen. Janis („Ich hätte dich auch verlassen“) ist ebenfalls zu der Ägäis-Insel unterwegs, und weil ihm Vanessa ein bisschen leid tut, schlägt er ihr einen Deal vor: Sie gibt sich gegenüber seinem Opa (Michael Degen) als zukünftige Mutter seiner Kinder aus, er hilft ihr dafür, Tim zurückzugewinnen.

    Das malerische Santorin weckt auf Anhieb Urlaubssehnsucht. Der Film (Buch: Nicholas Hause, Regie: Felix Dünnemann) greift diese Gefühlslage geschickt auf und verstärkt die gute Laune noch, zumal Janis nicht bloß verrückte Ideen, sondern auch witzige Dialoge hat. Sogar die Klischees sind eher liebevoll als gemein: Selbstredend sitzt überall auf der Insel in jeder wichtigen strategischen Position ein Cousin. Das Ansinnen seines Opas (eine schöne Rolle für Degen), eine seiner Cousinen zu ehelichen, lehnt Janis allerdings strikt ab, und das nicht nur, weil sie ausnahmslos einen Bart haben. „Alle Frauen haben Bärte!“, entgegnet der angeblich sterbenskranke Opa, der angesichts der hübschen Vanessa prompt neue Lebenskraft gewinnt. Bloß Janis‘ macht ein langes Gesicht, als sein Plan tatsächlich aufgeht und Tim erkennt, was ihm Vanessa bedeutet.

    Der dunkelhaarige Cortez mit seinem schiefen Grinsen und die hübsche blonde Alissa Jung mit ihren entzückenden Grübchen sind zwar ein überaus ansprechendes Paar, aber Regisseur Dünnemann inszeniert die beiden auch mit einem ausgezeichneten Gespür für den richtigem Moment. Und so ist die muntere Romanze genau das richtige für einen tristen Novemberabend. tpg.

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