Filmhandlung und Hintergrund

Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Drama von Max Frisch.

Ein bis dahin unbescholtener Bankangestellter erschlägt ohne erkennbaren Grund einen Hausmeister mit der Axt. Den Staatsanwalt, der mit dem Fall betraut wird, beflügelt der sinnlose Mord zu einem spontanen Ausbruch aus seinem gewohnten Leben und den einengenden Konventionen. Er träumt von einer Flucht nach Santorin. Der Legende des sagenhaften Grafen Öderland folgend, zieht er mit einer Axt bewaffnet durch das Land und tötet diejenigen, die sich seiner Vorstellung von Freiheit entgegenstellen. Der vermeintliche Graf findet sogar Anhänger. Seine private Rebellion wächst sich zum Aufstand aus. Schließlich wird sogar der Präsident gestürzt. Seine Freiheit findet der Staatsanwalt jedoch nicht.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 0,0
(0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Graf Öderland: Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Drama von Max Frisch.

    Rolf Hädrich adaptierte Max Frischs Bühnenstück 1965 für das Fernsehen. Der Schweizer Dramatiker arbeitete gemeinsam mit Hädrich an dem Drehbuch für die TV-Fassung, in der offen bleibt, ob der Staatsanwalt seinen gewalttätigen Ausbruch aus dem Alltag nur träumte oder tatsächlich vollzog. Doch Hädrichs Film, hochkarätig besetzt mit deutschen Filmgrößen wie Bernhard Wicki, Agnes Fink und Hans Caninenberg konnte die Kritik ebenso wenig überzeugen wie Frischs Vorlage, die – obwohl wegweisend für das weitere Werk des Autors – überwiegend als missglückt gewertet wird.

Kommentare