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Gordos Reise ans Ende der Welt

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Gordos Reise ans Ende der Welt

Mag ihn sein Frauchen auch liebevoll Gordo - der Dicke - nennen, an Zuwendung mangelt es dem Rassehund nicht zu knapp. Im Überfluss vorhanden sind in der Villa in Buenos Aires dafür gefüllte Futternäpfe und Langeweile. Deshalb findet jeder Tag seinen freudigen Höhepunkt, wenn der extra engagierte Dogwalker kommt, um mit ihm im Park Gassi zu gehen. Vor Übermut reißt Gordo aus und findet sich kurz darauf in einem Container auf dem Weg nach Patagonien wieder. In Ushuaia muss er sich unter 16.000 anderen Hunden beweisen.

Wie viele Parallelen ein Hundeleben mit unserer Existenz aufweist, ergründet Uwe Müllers augenzwinkernde Doku, durch die „Löwenzahn“-Urgestein Peter Lustig als Erzähler führt und Gedankenwelt wie erstaunliche Leistungen der Vierbeiner präsentiert.

Darsteller und Crew

  • Ananieves Ventura
  • Uwe Müller
  • Jörg Magnus Pfeil

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Dieser ungewöhnliche Kinderfilm zeigt nicht ohne Augenzwinkern die Welt aus der Perspektive eines Hundes. Die Reise führt von Buenos Aires ins patagonische Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Dokumentarische und spielerische Sequenzen sind geschickt kombiniert, dem sympathischen Film ist anzumerken, dass ihn ein großer Tierfreund gemacht hat. Die jungen Zuschauer werden sich mit dem frechen und neugierigen Gordo identifizieren - und auch Erwachsene erfahren manch Neues aus Tierwelt und Verhaltensforschung.

      Jurybegründung:

      Aus der Perspektive eines Hundes sieht man die Welt nur selten. Der Filmemacher Uwe Müller hat seine Kamera auf Augenhöhe eines Hundes positioniert, damit man die abenteuerliche Geschichte des Films aus dem Blickwinkel seines Protagonisten erleben kann. Denn der Held des Films ist der kleine Hund Gordo, der in Buenos Aires seinem Hüter ausbüxt und im geschlossenen Laderaum eines Lastwagens landet, in dem er zwangsläufig eine lange Reise nach Patagonien unternimmt. Er landet schließlich in der südlichsten Stadt der Erde, wo er sich unter den Horden von frei herumlaufenden Hunden zurechtfinden muss.

      Der Tierfilmer Uwe Müller hat hier einen Abenteuerfilm für Kinder inszeniert, bei dem seine Hauptdarsteller Hunde sind. Auf der Tonspur spricht Gordo direkt zu den Zuschauern, während Müller ihn ganz natürlich durch die Straßen streifen, schnüffeln, pinkeln, fressen und herumtollen lässt. So ist dieser Film eine ganz eigene Mischung aus Dokumentation und Spielszenen.

      Indem er vordergründig Gordos abenteuerliche Reise zeigt, kann Müller auch vom sozialen Zusammenleben der Hunde erzählen und dabei neue Erkenntnisse von Verhaltensforschern in den Film mit einfließen lassen. Für solche kindgerechten Ausführungen gibt es neben Gordo noch einen zweiten, objektiven Erzähler. Diesem lieh Peter Lustig seine Stimme, die durch seine Fernsehsendung „Löwenzahn“ wohl fast jedem deutschen Kind vertraut ist.

      Der Film hat einen sympathisch lockeren Grundton und man merkt ihm bei jeder Einstellung an, dass er von einem Tierfreund gemacht wurde. Vor allem junge Zuschauer werden den frechen und neugierigen Gordo niedlich finden und im letzten Akt dann auch ein wenig um sein Leben bangen. Aber Müller hat einen stimmigen und erzähltechnisch durchaus geschickten Schluss gefunden, denn Herr und Hund sind des Pudels Kern.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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