Goodbye, Lover

  1. Ø 0
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Goodbye, Lover: Edel ausgestattete und fotografierte Großstadtvariante des Thrillers "Wild Things".

Die Brüder Jake und Ben Dunmore betreiben eine erfolgreiche Werbeagentur. Der ältere Ben hält die Fäden in der Hand und macht der unsicheren Mitarbeiterin Peggy den Hof. Mit Jakes Leben und Karriere geht es dagegen bergab, seit der Alkoholiker erfahren hat, daß seine sexy Frau ihn betrügen soll. Als er dahinter kommt, daß es Ben ist, der sich mit ihr vergnügt, brennen bei Jake die Sicherungen durch…

Die Brüder Jake und Ben sind beide bei einer höchst erfolgreichen Werbeagentur beschäftigt. Doch während der charmante Ben die Karriereleiter stets hinaufklettert, stürzt der zynische Alkoholiker Jake sie geradewegs hinunter. Kein Wunder, daß seine verwöhnte, junge Frau Sandra längst ein Verhältnis mit Bruder Ben begonnen hat. Der vergnügt sich jedoch inzwischen lieber mit der herrlich naiven Firmen-Assistentin Peggy. Und gerade, als er dies Sandra beichten will, erfährt auch Jake von dem geheimen Liebesleben seiner Frau…

Sandra, Frau des Alkoholikers Jake, hat eine Affäre mit Jakes erfolgreichem Bruder Ben. Dann erfährt Jake vom Treiben seiner Frau und eine Versicherungsbeute in Millionenhöhe kommt auch ins Spiel. Etwas konstruierter, aber intelligenter Thriller und erotischer Film noir.

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Kritikerrezensionen

  • Nicht wie ein Bann, vielleicht aber wie ein Fluch scheint sich „Der scharlachrote Buchstabe“ auf Roland Joffes Karriere gelegt zu haben, denn auch ein radikaler Zeit- und Themenwechsel konnte den Flop seines Nachfolgefilms an Amerikas Kinokassen nicht verhindern. Dabei erweist sich die in Aufbau und Ton an „Wild Things“ erinnernde Mischung aus Krimipuzzle und parodistischer Film noir-Hommage als zwar nicht unbedingt glaubwürdige, aber unterhaltsame Genrespielerei, die sich ohne Jungstars wie Neve Campbell und Denise Richards allerdings strecken muß, um das Ergebnis von John McNaughtons Hit (etwa 700.000 Zuschauer) zu erreichen.

    Verglichen mit Joffes Großprojekten wie seine Hawthorne-Adaption oder „Stadt der Freude“ ist „Goodbye Lover“ eine leichte, unprätentiöse Verschnaufpause, die gleich in der ersten Einstellung, in der Don Johnsons Werbemanager Ben mit Sandra (Patricia Arquette), der Frau seines emotional instabilen Bruders Jake (Dermot Mulroney), an der Kirchenorgel kopuliert, andeutet, wie ernst sie sich selbst zu nehmen gedenkt. Diese und folgende Sexszenen läßt Joffe, frei vom erotischen Prickeln McNaughtons, immer wieder ins Schrullig-Lächerliche abgleiten. In Verbindung mit Arquettes Lieblingsmusik, dem Soundtrack zu Julie Andrews‘ Salzburg-Musical „Meine Lieder, meine Träume“, gibt das den Ton des Films vor, in dem eine Reihe von Figuren, gelockt von hoher Versicherungsbeute, wie Geier aufeinander einhacken. Das erste Opfer ist Ben, der sich nach der Enttarnung seiner Affäre seinem vermeintlich selbstmordgefährdeten Bruder erklären will, der ihm jedoch mit Arquettes Hilfe die eiskalte Schulter zeigt und ihn vom Balkon stürzen läßt. Von dieser überraschenden Plotwende an wechseln die Koalitionen mehrfach, schlägt das Debütdrehbuch Ron Peers mit falschen Hochzeiten, eitlen Killern (Vincent Gallo in einer amüsanten Gastrolle) und spontanen Mordattacken einige Haken, bis schließlich eine bislang nur beobachtende Figur aktiv in den Kampf um den Millionen-Dollar-Kuchen eintritt. Auch wenn logische Stabilität dabei nicht immer gesichert ist, hält Joffe mit einer gewohnt verführerischen Optik, gegen ihr Image besetzten Darstellern (Mulroney und Mary-Louise Parker einmal keine sanfte Sensibelchen) und Humor das Interesse aufrecht, den vor allem Ellen DeGeneres als zynischer Cop einbringt. Daß am Ende Männer aussortiert und Frauen belohnt werden, darf auch als Selbstzitat der Komikerin verstanden werden, deren private Neigungen andeutungsweise spielerisch-ironisch in den Film integriert werden. kob.

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