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Fakten und Hintergründe zum Film "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel"

Kino.de Redaktion |

Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktionsnotizen

In Amerika werden jeden Tag mehr als 2000 Kinder als vermisst gemeldet. Der provokative, höchst spannende Thriller GONE BABY GONE – KEIN KINDERSPIEL – eine Adaption des Bestsellers von David Lehane („Mystic River“), bei der Oscar®-Gewinner Ben Affleck sein Spielfilm-Regiedebüt gibt – beschreibt einen solchen Fall eines vermissten Mädchens. Die Untersuchung fördert düstere Geheimnisse und ein Netz aus Korruption, Schuld und Unschuld zutage… und alles läuft auf die außergewöhnliche Entscheidung eines Mannes hinaus, in dessen Welt die Grenzen von Gut und Böse verschwommen sind.

Die Geschichte nimmt in dem Bostoner Viertel Dorchester ihren Anfang, wo zerrüttete Familien mit zerstörten Träumen in den rauen Vorstadthäusern wohnen. Hier ist die vierjährige Amanda McCready verschwunden. Weil die örtliche Polizei nicht die geringste Spur findet, wenden sich Amandas Tante und ihr Onkel in ihrer Verzweiflung an die Privatdetektive Patrick Kenzie (CASEY AFFLECK) und Angie Gennaro (MICHELLE MONAGHAN).

Patrick und Angie zögern zunächst, aber immerhin sind sie mit der Gegend vertraut und kennen die Wahrheit über Amandas drogenabhängige Mutter Helene (AMY RYAN). Bei ihren Ermittlungen geraten sie in das dunkle Herz Dorchesters und in einen Teufelskreis aus Dealern, entlassenen Sträflingen und Päderasten – aber kommen nicht in Amandas Nähe. Im Blitzlichtgewitter der Massenmedien tun sie sich mit dem forschen Polizisten Remy Bressant (ED HARRIS) und dessen Vorgesetzten Jack Doyle (MORGAN FREEMAN) zusammen. Aber als es danach aussieht, als würden die Übeltäter in einem Feuergefecht zur Strecke gebracht, enthüllt sich die traurige Wahrheit über Amandas wahres Schicksal.

Alle Beteiligten versuchen, nach vorne zu schauen, doch dem gequälten Patrick will dies nicht gelingen. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf ein immer enger werdendes Labyrinth aus Lügen und unfassbarer Gewalt, und schließlich auf ein schockierendes Geheimnis, das ihn und das Publikum vor ein moralisches Dilemma stellt.

In GONE BABY GONE – KEIN KINDERSPIEL spielen Casey Affleck, Michelle Monaghan, Ed Harris, Morgan Freeman, John Ashton, Amy Madigan, Titus Welliver und Amy Ryan. Regie führte Ben Affleck, der gemeinsam mit Matt Damon den Oscar® für das Drehbuch zu GOOD WILL HUNTING gewann. Affleck verfasste diesmal mit Aaron Stockard das Skript nach einem Roman von Dennis Lehane. Als Produzenten fungierten Alan Ladd Jr., Sean Bailey und Dan Rissner, als ausführender Produzent David Crockett.

Den rauen Charme des Bostoner Südens brachte ein Team um den zweifach Oscar®-gekrönten Kameramann John Toll (BRAVEHEART, LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT), die Produktionsdesignerin Sharon Seymour (FRIDAY NIGHT LIGHTS), die Kostümdesignerin Alix Friedberg (DAN IN REAL LIFE), den Oscar®-nominierten Cutter William Goldenberg (MIAMI VICE, SEABISCUIT - MIT DEM WILLEN ZUM ERFOLG) sowie den für den Golden Globe nominierten Komponisten Harry Gregson-Williams (DIE CHRONIKEN VON NARNIA – DER KÖNIG VON NARNIA, SHREK DER DRITTE) auf die Leinwand.

Ben Affleck adaptiert Dennis Lehane

Die hard boiled Detektivromane von Dennis Lehane, die atemberaubende Spannung, lebendig gezeichnete Charaktere und brisante Themen aus der verbrecherischen Großstadt miteinander verweben, haben in den letzten Jahren zunehmend Anerkennung als einige der besten Stücke amerikanischer Gegenwartsliteratur erlangt. Lehane schreibt nicht nur über dunkle Intrigen und halsbrecherische Verfolgungsjagden, sondern vor allem über die komplizierten Verstrickungen der menschlichen Seele, womit er auch Fans - zu denen etwa Ex-Präsident Bill Clinton und Horror-Genie Stephen King zählen – von jenseits der Grenzen des Krimigenres gewinnen konnte.

Lehanes wohl größter Erfolg war „Mystic River“, aus dem Clint Eastwood einen hochgelobten, preisgekrönten Film machte. Doch lange bevor er diesen Roman verfasst hatte, existierte schon das ungewöhnliche Team zweier Bostoner Privatdetektive: Patrick Kenzie und Angie Gennaro, die als „Nick und Nora der Arbeiterklasse“ bezeichnet wurden. Die Jugendfreunde wurden nicht nur geschäftlich zu Partnern, sondern auch privat zum Liebespaar, was ihre Fälle manchmal nicht gerade einfacher macht. Obwohl die gesamte Serie großen Erfolg bei der Kritik hatte, bekam der vierte Band, „Kein Kinderspiel“, mit seiner mutigen Beleuchtung des heiklen Themas Verbrechen an Kindern besondere Aufmerksamkeit. Das Buch mit seiner kunstvoll gestrickten Handlung ist genauso aufregend wie bewegend.

Ben Affleck, dem gebürtigen Bostoner mit der unsterblichen Liebe zu seiner Heimatstadt, wurden über die Jahre immer wieder Romane von Dennis Lehane empfohlen. Er begann schließlich „Kein Kinderspiel“ zu lesen und war sofort gefesselt: „Mir gefielen die komplexen, polarisierenden Charaktere und die häufigen Überraschungen“, sagt Affleck.

Noch ohne konkrete Pläne, erkundigte Affleck sich nach den Rechten an der Serie, die der Produzent Alan Ladd Jr. hielt. Ladd hatte Jahre zuvor mit seiner Ladd Company, die damals noch zu Paramount gehörte, Lehanes Roman „Prayers for Rain“ gekauft und damit die Rechte an den Figuren Kenzie und Gennaro erworben. „Ben fragte mich wegen der Rechte“, sagt Ladd. „Er wollte das Drehbuch schreiben und ich sagte sofort zu. Immerhin hatte er einen Oscar® gewonnen und außergewöhnliches Talent bewiesen.“

„Ich wollte das Buch adaptieren, hatte aber noch nie eine Adaption gemacht“, sagt Affleck, „und ich wusste nicht, ob ich das überhaupt konnte.“ Aber die Geschichte ließ ihn nicht los, und so machte Affleck sich mit seinem langjährigen Freund Aaron Stockard an die Arbeit, mit dem er schon in Boston zur Highschool gegangen war. Stockard erinnert sich: „Ben rief mich an, nachdem er das Buch gelesen hatte. Er bat mich, einen Blick darauf zu werfen und ihm meine Meinung dazu zu sagen. Der Roman sprach Ben und mich wirklich an, weil die Story in der Stadt angesiedelt ist, in der wir aufgewachsen sind. Wir hatten sehr interessante Diskussionen über die Fragen, die das Buch aufwirft. Diese Figuren erschienen es uns wert zu sein, ihre Geschichte zu erzählen.“

Über mehrere Jahre hinweg trafen Stockard und Affleck sich, wann immer ihre Zeit es ihnen erlaubte – normalerweise drei- oder viermal im Jahr – und fassten Hunderte Prosaseiten in die Struktur eines zweistündigen Leinwandabenteuers. Während dieser Zeit wurde Affleck Vater, was seine Perspektive auf die Welt und das Thema des Drehbuchs nachhaltig veränderte. Die Geschichte von der kindlichen Unschuld und ihren Bedrohungen, vom brutalen Verbrechen bis hin zur scheinbar harmlosen Vernachlässigung, gewann zusätzlich an Kraft. „Als Vater, als jemand, der wirklich für einen anderen Menschen sterben würde, entwickelte ich einen anderen Blick auf das Material“, erklärt Affleck. „Es hatte eine stärkere persönliche Bedeutung, was den Standpunkt beeinflusste, von dem aus das Drehbuch erzählt.“

Afflecks und Stockards Ansatz erhält die moralische Komplexität von Lehanes Welt aufrecht. Nicht ein einziger der konfliktbeladenen Charaktere kann sich, wie bei Filmen oft üblich, einfach aus der Affäre ziehen. „Die Geschichte konfrontiert dich mit deinen eigenen Vorstellungen von Richtig und Falsch“, sagt Affleck. „Es geht auch um die sehr unangenehmen Konsequenzen, die eine an sich richtige Tat manchmal haben kann und um die unterschiedlichen Einstellungen, die intelligente Menschen in einem moralischen Dilemma haben. Daran können sich sogar die Meinungen eines Liebespaares scheiden.“

Stockard fügt hinzu: „Wir hoffen sicherlich beide, dass die Leute nach dem Kinobesuch noch über das Ende sprechen – mit einer Person, die sich auf die Seite der einen oder der anderen Figur stellt und deren Begleitung, die antwortet, die Charaktere hätten so oder so handeln sollen.“

Als Affleck seinem Partner bei LivePlanet, Sean Bailey, das fertige Drehbuch übergab, war dieser sofort begeistert von dessen inhärenter Kraft. „Die Erzählung war sehr stark, ein sehr origineller Plot, aber vor allem war es voller Emotion. Ich fand das Skript sehr bewegend“, sagt Bailey.

Zu dieser Zeit waren Afflecks Ideen zur Umsetzung des Drehbuchs schon so konkret geworden, dass er mit der Idee zu spielen begann, auch selbst die Regie zu übernehmen – was er bei einem Spielfilm noch nie getan hatte. „Ich wollte immer schon mal Regie führen und glaubte, die Geschichte sehr genau zu verstehen“, sagt er. „Ich hatte die Idee, möglichst viele natürliche Elemente zu verwenden und an Originalschauplätzen mit einigen Laiendarstellern zu drehen, um den fiktionalen Kosmos so zu erden. Und ich fragte mich, ob das jemand genauso sehen würde. Wenn ich das Drehbuch also auf genau diese Weise umgesetzt sehen wollte, müsste ich sicherheitshalber selbst die Regie übernehmen.“

Produzent Alan Ladd Jr. gefiel diese Vorstellung. „Schauspieler können sehr gute Regisseure sein - mit Robert Redford, Warren Beatty, Mel Gibson, Clint Eastwood gibt es da eine großartige Tradition“, so Ladd. „Ich war beeindruckt von Bens Adaption und bin sehr glücklich, dass er Regie geführt hat. Die Arbeit mit Ben war großartig. Ich bin sicher, dass er zu einem Top-Regisseur wird – abgesehen davon, dass er ein echter Gentleman ist. Er hat einen großartigen Instinkt und wusste von Beginn an, wohin er mit seiner Geschichte wollte. Ich würde sehr gerne wieder mit ihm arbeiten.“

Der ausführende Produzent David Crockett sagt: „Ben ist ein waschechter auteur, der nicht nur unglaublich gerne schreibt, sondern genauso leidenschaftlich bei der Umsetzung ist. Ich habe schon mit vielen Regiedebütanten gearbeitet, und unter ihnen war Ben einer der gebildetsten und ausdrucksstärksten.“

Sean Bailey fügt hinzu: „Ben kennt sich in der Welt aus und hatte ein gutes Auge für eine möglichst realistische Umsetzung. Er hatte eine sehr konkrete Vorstellung und eine genaue Idee davon, was er mit dem Film erreichen wollte. Das hat er von all den großen Regisseuren gelernt, mit denen er schon gedreht hat.“

Die Präzision begann schon beim Casting, wo die Filmemacher örtliche Laiendarsteller mit berühmten Kinostars zusammenbrachten, um auf der Leinwand die ungekünstelte Atmosphäre zu erschaffen, die Affleck im Sinn hatte. „Ich hatte meine Traumbesetzung“, sagt Affleck. „Einige der besten Schauspieler Amerikas, aber auch Menschen, die man noch nie im Kino gesehen hat und die ihre Sache wunderbar machten.“

Die Besetzung der Detektive

Das Casting für GONE BABY GONE – KEIN KINDERSPIEL begann mit der Besetzung der Figuren, die im Zentrum der Geschichte stehen: dem Bostoner Detektiv-Duo Patrick Kenzie und Angie Genarro. Patrick wuchs in den unwirtlichen Straßen von Dorchester auf, daher will er heute unbedingt Fälle lösen, die in den dunklen Ecken der Großstadt angesiedelt sind – während er eine turbulente Beziehung mit Angie führt. Nun arbeiten die beiden an ihrem bisher härtesten Fall - der sich auf eine Weise zwischen sie stellen wird, wie sie es niemals gedacht hätten.

Für diese Rolle wandte sich Ben Affleck an einen Darsteller, von dem er wusste, dass er den Alltagsrhythmus Bostons kannte: Seinen Bruder Casey, der dieses Jahr durchstartet und beispielsweise auch als Robert Ford in DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES DURCH DEN FEIGLING ROBERT FORD („The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford“) neben Brad Pitt spielt. Ben wusste auch, dass er womöglich mehr aus seinem Bruder herausholen konnte als andere. „Ich kenne ihn so gut wie meine Westentasche, ich weiß, wann er ehrlich ist und wann er lügt“, sagt Ben. „Zu den aufregendsten Dingen an diesem Film gehört für mich, den Leuten Casey von einer Seite zu zeigen, die sie noch nie an ihm gesehen haben.“

Als Patrick Kenzie führt Casey die Zuschauer durch alle Wendungen und Haken der Story. Seine Bostoner Herkunft gab Casey einen intuitiven Zugang zu seiner Figur und deren Reaktionen auf die zahlreichen Gefahren und Überraschungen, die die Bostoner Unterwelt für Patrick bereithält. „Es ist ein großer Vorteil, eine Rolle da zu spielen, wo du herkommst und wo du von den Leuten umgeben bist, mit denen du aufgewachsen bist“, beobachtet Casey. „Ich kenne den Dialekt, die Eigenheiten, die Verhaltensweisen – all die Dinge, die als Outsider nur sehr schwer zu erlernen gewesen wären.“

Dennoch gab Casey sich bei der Vorbereitung auf die Rolle große Mühe und begleitete Bostoner Privatdetektive bei ihrem Alltag. So konnte der Schauspieler sich eine Vorstellung davon machen, wie Patricks Leben sich durch den ungewöhnlichen Fall der verschwundenen Amanda McCready verändern würde. „Ein Detektiv erledigt viel Routinearbeit, Papierkram und Archivrecherche. Genau das haben Patrick und Angie vor der Sache mit Amanda auch getan“, erklärt er.

Doch der Fall Amanda ist natürlich wie kein anderer, in dem Patrick und Angie jemals ermittelt haben. Er führt sie in moralische Grauzonen, die sie noch nie ausloten mussten. „Was diese Geschichte einzigartig macht, sind die moralischen Konsequenzen aus den Geschehnissen“, sagt Casey. „Die zentrale Frage ist: Kann man etwas Böses tun, um am Ende damit etwas Gutes zu erreichen – und kann man, wenn man Gutes tut, Menschen damit verletzen? Jeder im Film, auch Patrick, muss sich diesen Fragen stellen.“

Zur Arbeit mit seinem Bruder sagt Casey: „Ich bin stolz auf Ben, er hat hervorragende Arbeit geleistet und eine sehr angenehme Atmosphäre geschaffen, die Spaß gemacht hat und dennoch absolut professionell war.“

Für Angie, die private und berufliche Partnerin von Patrick, wollte Ben Affleck das Klischee durchbrechen und anstelle einer weiteren Actionheldin eine authentische Person mit Ecken und Kanten zeigen, die Angst vor der Gefahr hat und an der die Härten der Verbrechersuche nicht spurlos vorübergehen. Er fand sie in Michelle Monaghan, die kürzlich als love interest von Tom Cruise in M:I: III („Mission: Impossible 3“, 2006) zu sehen war. „Angie sollte keine unnahbare Heroine sein und Michelle ist ein sehr bodenständiger Typ, sie wirkt sehr authentisch“, sagt der Regisseur.

Ladd stimmt zu: „Michelles Leistungen in M:I: III und KISS KISS BANG BANG („Kiss Kiss Bang Bang“, 2005) machten deutlich, dass sie ein junges Talent ist, schwer im Kommen, und dass sie die Fähigkeiten besitzt, die Figur der Angie zum Leben zu erwecken.“ Bailey fügt hinzu: „Angie ist eine sehr komplizierte Figur, auf der einen Seite sehr weiblich, aber auch zäh, sie kommt gut mit Waffen zurecht und ist gefährliche Situationen gewohnt. Diese verschiedenen Eigenschaften findet man nur bei wenigen Schauspielerinnen. Aber als wir uns Michelles bisherige Arbeiten ansahen, fanden wir viel Weiblichkeit, große Schönheit, aber auch Härte. Diese Kombination gab ihr das gewisse Etwas.“

Monaghan wollte sich die Chance nicht entgehen lassen, einen so ungewöhnlich mutigen und doch emotionalen Charakter zu spielen. „Es gibt nicht viele Frauen wie Angie“, gibt sie zu. „Mir gefiel, dass sie einen typisch männlichen Beruf hat. Das zog mich sehr an, und nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte, war ich auch von der Geschichte angetan. Beeindruckend fand ich vor allem, dass die Story so viele moralische und ethische Grauzonen durchstreift und zeigt, wie viele unterschiedliche Standpunkte es gibt, wenn es um Eltern und Kinder, um richtiges und falsches Verhalten geht. Davon versprach ich mir einen sehr anregenden Film.“

Monaghan freute sich auf die Zusammenarbeit mit Schauspielern vom Kaliber Ed Harris’ und Morgan Freemans – genauso wie auf die vielen Laien, die das Team ergänzten und dem Film eine typisch Bostoner Atmosphäre verleihen würden. „Die Authentizität, die wir mit den Schauplätzen und den Darstellern erreicht haben, macht den Film zu etwas Besonderem“, sagt sie. „Für uns Schauspieler sind solche Situationen das Größte. Dass Ben und das Team so viel von Boston verwendet haben, ehrt nicht nur Dennis Lehanes Roman, sondern auch die Figuren.“

Ein herzzerreißender Fall, zwei leidenschaft

Von dem Moment an, in dem Patrick und Angie sich des Falls der vierjährigen Amanda McCready annehmen, ist beiden klar, dass Mutter Helene eher ein Teil des Problems ist als Teil der Lösung. Obwohl Helene einen vernichtenden, kaum zu fassenden Verlust hinnehmen musste, entspricht sie doch nicht den gängigen Vorstellungen von einer perfekten Mutter. Sie will ihre Tochter zurück haben, ist jedoch gleichzeitig unkooperativ, apathisch und kaum vertrauenswürdig, komplett verwickelt in ihre eigene Welt aus Partys und Abhängigkeit – womöglich sogar die Ursache für die Entführung ihrer Tochter.

Für Ben Affleck war die Besetzung dieser Rolle mit der Tony-nominierten und auch im Kino aufstrebenden Schauspielerin Amy Ryan für das Gelingen des Films entscheidend. „In mancherlei Hinsicht ist Helene der wichtigste Charakter in der Geschichte, und ich hatte sehr viel Glück mit Amy“, sagt er. „Ihre Figur polarisiert - manche werden gut, andere schlecht über sie denken. Aber eins ist sie sicher nicht: das typische Opfer, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Sie ist ein runder Charakter mit gewaltigen Fehlern. Amy spielt sie so brillant, viel realistischer, als ich jemals gedacht hätte.“

David Crockett fügt hinzu: „Amy ist eine der großen Überraschungen des Films. Ihre Verwandlung in diesen Charakter war wirklich atemberaubend.“

„Amy ist wunderbar. Sie kann anscheinend überhaupt keine Fehler beim Spielen machen“, sagt Ladd.

Ryan konnte ihre Darstellung in ihrem Mitgefühl für die nahezu mittellose, allein erziehende Mutter gründen, das sie direkt ins Zentrum dieses zerrissenen Charakters führte. „Helene ist eine dieser Frauen, die wir hierzulande nur zu gut kennen. Sie wuchs unter finanziellen und schulischen Schwierigkeiten auf“, erläutert sie. „Sie ist eine allein erziehende Mutter, die versucht, so gut wie möglich durchzukommen und dabei ihr Kind großzuziehen. Es ist leicht, über Menschen wie sie oberflächlich zu urteilen und zu sagen, dass sie eine furchtbare Mutter ist. Aber ich wollte auch, dass die Leute die richtigen Fragen zu Helene stellen: Wie kam sie in diese Situation, warum kommt sie nicht voran, warum steckt sie in diesem Teufelskreis?“

Doch auch mit diesem fundierten Ansatz blieb Helene eine Herausforderung für Ryan. „Sie ist eine harte, aber auch eine lustige Figur“, sagt sie. „Eine der Stärken des Films ist es, Leute so zu zeigen, wie sie sind, ohne über sie zu urteilen. Sie mögen pleite sein, verletzt oder bösartig, aber sie behalten dabei ihre Menschlichkeit.“

Dies stimmt vor allem für einen weiteren komplizierten und schließlich gar tragischen Charakter, dessen Motivation sich den ganzen Film über ständig zu verändern scheint – den Polizisten Remy Bressant, der von dem vierfach Oscar®-nominierten Ed Harris gespielt wird. Ben Affleck hatte schon beim Schreiben des Drehbuchs an Harris gedacht. „Ed Harris war meine erste Wahl“, sagt der Regisseur. „Er ist einer der großen Schauspieler Amerikas, die zu niemandem aufschauen müssen. Er war großartig. Die Szene, in der er Remys Einstellung zum Leben, zur Erziehung und zum großen Schlamassel in der Welt erklärt, reflektiert so vieles und war so tief empfunden, dass es den Charakter genau so zum Leben erweckte, wie ich es mir vorgestellt hatte.“

Als langjähriger Fan von Lehanes Büchern, der mit der Figur schon lange vertraut war, fand Harris es aufregend, dass Affleck ihn für die Rolle vorgesehen hatte. „Remy ist energiegeladen“, sagt er. „Er ist eine Art Rebell – aber ich glaube, dass er ein großes Herz besitzt und das Richtige tun will.“

Harris, der selbst mit dem hochgelobten POLLOCK („Pollock“, 2000) sein Regiedebüt gegeben hatte, war von der Leistung Ben Afflecks beeindruckt. „Ich arbeitete sehr gern mit ihm“, hält er fest. „Ben ist geradeheraus: Er sagt dir, was er braucht, ist aber auch offen für Vorschläge. Mir war auch klar, wie wichtig dieser Film und seine Themen für Ben waren.“

Remy Bressants Chef ist Jack Doyle, Kopf der Abteilung Verbrechen gegen Kinder, der von dem Oscar®-Gewinner und langjährigen Freund Afflecks, Morgan Freeman, dargestellt wird. „Wir konnten uns niemand anderen als Morgan Freeman in dieser Rolle vorstellen, und Ben und Morgan hatten schon bei DER ANSCHLAG („Sum of All Fears“, 2002) zusammengearbeitet. Also kannten die beiden sich als Privatmenschen und als Schauspieler“, berichtet Sean Bailey.

Freeman erklärt seinen Charakter als „einen Mann, der selbst schon ein Kind verloren hat und sich deshalb der Aufgabe widmet, andere Kinder zu retten.“ Aber er betont auch: „Das Interessante ist, dass jede Figur in der Geschichte auch noch auf geheimnisvolle Weise mit den anderen verbunden ist.“

John Ashton, der vor allem für seine Darstellung von Männern aus der Arbeiterklasse in Komödien wie BEVERLY HILLS COP - ICH LÖS’ DEN FALL AUF JEDEN FALL („Beverly Hills Cop“, 1984) und MIDNIGHT RUN - FÜNF TAGE BIS MITTERNACHT („Midnight Run“, 1988) bekannt ist, spielt Remys Partner Nicholas Raftapolous, kurz Poole genannt. „Ich mochte die Geschichte und das Verhältnis von Poole und Remy“, sagt Ashton. „Alle Figuren im Film sind runde, ausgefeilte Charaktere.“

Die Besetzung von Ashton neben Ed Harris war auch eine Art Wiedervereinigung, da die beiden vor mehr als zwei Jahrzehnten gemeinsam auf der Bühne gestanden hatten. „Ed und ich spielten vor 25 Jahren gemeinsam in Sam Shepards ‚True West_ in Los Angeles, und wir haben jetzt zum ersten Mal seit dieser Zeit wieder zusammengearbeitet“, bemerkt Ashton. „Auf der Bühne lernt man, miteinander zu interagieren, so dass wir jede Menge Vertrauen ineinander hatten und auch eine Menge Spaß beim Dreh.“

Ihr Auftritt als Partner war von Beginn an überzeugend. Sean Bailey erinnert sich: „Als die beiden zum ersten Mal gemeinsam ins Büro kamen, dachte ich mir: ‚Okay, das sind sie, zwei harte, bauernschlaue Cops aus Boston. _ Es ist immer aufregend, mit Leuten zu drehen, deren Arbeit man seit Jahren bewundert. Und in die Kategorie gehören diese beiden – nicht nur für mich, sondern auch für Ben und Casey.“

Die wichtigen Rollen der Tante und des Onkels von Amanda wurden mit der Oscar®-nominierten Schauspielerin Amy Madigan, Ed Harris’ Ehefrau, sowie mit Titus Welliver, der mit der Figur des Silas Adams aus der Westernserie „Deadwood“ bekannt wurde, besetzt. Madigans Figur Bea, die kritische Schwägerin Helenes, die Patrick und Angie bittet, den Fall ihrer geliebten Nichte zu übernehmen, setzt die Geschehnisse des Films in Gang.

Die Darstellerin freute sich auf die Chance, eine der von Dennis Lehanes sorgfältig gezeichneten Figuren zu porträtieren. „Ich war sehr aufgeregt, denn ich bin ein großer Fan von Lehanes Romanen“, sagt sie. „Und es machte eine Menge Spaß, ein paar Szenen mit meinem Ehemann zu drehen.“

Alan Ladd teilte diese Freude. „Die Arbeit mit Amy und Ed war wieder hervorragend“, sagt er. „Ich hatte mit den beiden unabhängig voneinander schon vor einigen Jahren gedreht, mit Ed bei DER STOFF, AUS DEM DIE HELDEN SIND („The Right Stuff“, 1983), mit Amy bei LOVE CHILD (1982). Ihr Talent hat mich immer schon beeindruckt und wir waren sehr glücklich, dass wir sie an Bord holen konnten.“

Madigan weiter: „Meine Figur ist die einzige in der ganzen Geschichte, die kein doppeltes Spiel spielt. Sie will einfach nur dem kleinen Mädchen helfen, das macht diesen Charakter so wichtig.“

Beas Ehemann Lionel hat eine dunklere Seite. Er ist sowohl ein liebender Onkel als auch ein Ex-Sträfling, der womöglich mehr über die Entführung sagen könnte, als er tut. Welliver sagt zu seinem Charakter: „Für mich hat Lionel sehr klare moralische Vorstellungen. Die Lage, in der seine Nichte sich befindet, bricht ihm das Herz, also versucht er sein Bestes, um ihre Situation zu verbessern.“

Nachdem Affleck die Schlüsselrollen mit so großartigen Schauspielern besetzt hatte, traf er die mutige Entscheidung, sie mit Laiendarstellern zu umgeben, die dem Film das echte Feeling und den Charme des Bostoner Arbeiterviertels verleihen sollten – bis hin zum spezifischen Dialekt. Diese Mischung aus Amateuren und Stars sorgte für eine ungewöhnliche Situation, gab dem Film aber auch eine Authentizität, die die Geschichte noch lebendiger und dynamischer machte.

So sagt Affleck über eine Szene, in der Patrick die Menschen in einer Bar nach der Verschwundenen befragt und in der die einheimischen Gesichter die Anspannung und Nervosität dieser Situation im Film maßgeblich bestimmten: „Die Jungs in der Bar sind überwiegend Einheimische, die sich ihren Rollen mit Haut und Haar widmeten, und ihre Auftritte sind fesselnd, furchteinflößend, also genau so, wie ich es haben wollte.“

„Ben wollte unbedingt örtliche Laiendarsteller für die kleineren Parts, und das erwies sich als großer Vorteil. Man spürt diese Authentizität im Film – die Einheimischen waren unglaublich“, sagt Ladd.

„Viele von den Darstellern, die wir in Geschäften oder Kneipen angesprochen haben, waren in ihrem Leben noch nie in einem Film zu sehen“, bemerkt Bailey. „Das machte die Dreharbeiten sehr interessant, aber vor allem gab ihre Präsenz dem Film eine unverwechselbare Note.“

Die Dreharbeiten in den Straßen von Boston

In GONE BABY GONE – KEIN KINDERSPIEL treten zahlreiche lebendige, sorgfältig charakterisierte Figuren auf, aber einer der wichtigsten Darsteller ist die Stadt Boston selbst, die Ben Affleck, der dort aufwuchs, mit all ihrer Anmut und ihren Abgründen einfangen wollte. Der Film spielt überwiegend in Dorchester, dem größten und vielfältigsten Viertel Bostons, das als turbulente, dicht besiedelte Arbeitergegend bekannt ist. Ein urbanes Zentrum voller außergewöhnlicher Charaktere, ist es dennoch auf der Leinwand bisher kaum zur Geltung gekommen.

„Dennis Lehane trifft das Bostoner Lebensgefühl in seinen Romanen sehr genau und Ben legte bei seiner Adaption ebenso viel Wert darauf“, erklärt Bailey. „Unser Film spielt in einer Gegend, die im Kino und Fernsehen nicht oft zu sehen ist, in Vierteln wie Dorchester, Roxbury, Chelsea and Everett. Diese Ecken können sehr hart sein, aber wir sind auch auf ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und großen Stolz gestoßen.“ Er fährt fort: „Wir machten tolle Erfahrungen in Boston, es fühlte sich an, als unterstütze uns die ganze Stadt und sei stolz auf uns.“

Ladd stimmt zu: „Wir machten den ersten Film, für den das neue Fördergesetz von Massachusetts galt, und alle Einheimischen hängten sich richtig rein. Ich würde jederzeit wieder dort drehen.“

Um den Look des Films weiter zu verfeinern, arbeitete Affleck eng mit Kameramann John Toll zusammen, der zwei Jahre in Folge jeweils einen Oscar® für LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT („Legends of the Fall“, 1994) bzw. BRAVEHEART („Braveheart“, 1995) gewann und Kameramann bei mehr als 20 Filmen war, darunter LAST SAMURAI („The Last Samurai“, 2003), ALMOST FAMOUS - FAST BERÜHMT („Almost Famous“, 2000) und DER SCHMALE GRAT („The Thin Red Line“, 1998).

„John Toll und ich hatten schon bei BRAVEHEART zusammengearbeitet“, erinnert sich Ladd. „Er traf Ben, die beiden besprachen die Sache, und John sagte zu. Das war ein echter Coup für uns.“

Toll wollte sich von den klischeehaften, herbstlich geprägten Boston-Bildern abwenden und einen lebhafteren, regelrecht elektrisierten Blick auf die Stadt werfen. Dabei konzentrierte er sich auf Farben und Oberflächen, um die Schönheit von Bostons weniger pittoresken Vierteln zum Ausdruck zu bringen. „Wir hatten Glück, einen echten Meister hinter die Kamera zu bekommen“, sagt Sean Bailey. „Wir filmten in Gegenden, die man als hässlich und heruntergekommen ansehen könnte, aber John und Ben gaben sich viel Mühe, die Schönheit dieser Ecken hervorzukehren, egal, ob es um ein zusammengetretenes Auto oder die Bar an der Ecke ging. Alles wurde auf eine Art und Weise ausgeleuchtet und aufgenommen, die den Dingen ihre ganz besondere Daseinsberechtigung gab.“

Der ausführende Produzent David Crockett stellt fest: „Wir haben Unglaubliches aus dem Look der Stadt herausgeholt und einige ausgefallene Blicke auf Oberflächen, Atmosphäre und Personen geworfen.“

Affleck fügt zum Arbeiten mit Toll hinzu: „John ist ein hervorragender Kameramann, und der Film verdankt seiner Brillanz sehr viel.“

Affleck hebt ebenso die Produktionsdesignerin Sharon Seymour hervor, die dynamische, real wirkende Innenräume entwarf, die von Verbrecherverstecken über Arbeiterappartements bis hin zu Polizeibüros und Eckkneipen gingen. Ebenso dankbar ist er der Kostümdesignerin Alix Friedberg, die für jeden einzelnen der zahlreichen Charaktere ein spezifisches Outfit entwarf und so viele unterschiedliche Persönlichkeiten und Herkünfte deutlich machte. „Dem Können und der harten Arbeit unserer großartigen Crew verdankt der Film fast alles“, fasst Affleck zusammen, „und natürlich den Schauspielern. Als Regisseur bist du von vielen Faktoren abhängig, von der Geschichte bis hin zu dem Team, mit dem du zusammenarbeitest, und mit beidem hatte ich sehr viel Glück. Man sieht dem fertigen Film all das Talent an, das hineingesteckt worden ist. Für die Fehler bin in gewisser Weise ich alleine verantwortlich!“

Das Team gab dieses Kompliment zurück. Titus Welliver fasst zusammen: „Ich würde keine Sekunde zögern, wieder mit Ben zusammenzuarbeiten, und ich hoffe, ich werde es. Als Schauspieler weiß er, wie man mit Darstellern umgehen muss, und er kann seine Wünsche sehr genau formulieren. Obwohl es für ihn unglaublich anstrengend war, ist er ohne Probleme an seiner Aufgabe gewachsen.“

Bei der großen Motivation des ganzen Teams schien die größte Herausforderung in der unbequemen, fordernden Geschichte selbst zu liegen, die eine große Bandbreite von Fragen und Emotionen erwecken soll. „Die Story ist bedrückend und fesselnd, und sich Gedanken über all diese furchtbaren Dingen zu machen, die Menschen tun, war sehr aufwühlend“, sagt Sean Bailey.

„Jeder ist sich sicher, dass die Leute im Anschluss über den Film reden werden. GONE BABY GONE – KEIN KINDERSPIEL ist ein unglaublich komplexer, kontroverser Film, der nichts schönredet“, sagt Alan Ladd.

Die Atmosphäre moralischer Ambiguität erfüllt den ganzen Film und verdichtet sich letztlich zu einem echten Dilemma: Patrick Kenzies kontroverser Entscheidung in letzter Minute – genau wie von Ben Affleck beabsichtigt.

„Wir stellen uns gerne vor, dass die Welt nach unabänderlichen Regeln von Richtig und Falsch funktioniert. So können wir einfacher urteilen, vor allem über andere Menschen. Aber das gründet auf der Illusion, man könne einen anderen wirklich durch und durch kennen, und diese Täuschung ist gefährlich“, sagt Affleck. „Manchmal weiß man einfach nicht, ob man richtig gehandelt hat, und alles was bleibt, ist sein Bestes zu tun und zu hoffen.“

Bruder Casey fasst zusammen: „Viele Leute werden sich beim Verlassen des Kinos fragen, wie sie in der Situation reagiert hätten, in der sich mein Charakter am Ende des Films befindet. Das macht die nachhaltige Wirkung des Films auf Herz und Verstand aus.“

Hintergrund - Statistiken zu vermissten und missbr

85 bis 90 Prozent aller vermissten Personen sind Minderjährige.

Nach einer aktuellen Untersuchung des amerikanischen Justizministeriums wurden über die Dauer eines Jahres 797.500 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren als vermisst gemeldet.

Etwa 26 Prozent dieser vermissten Kinder wurden von Angehörigen entführt.

Im gleichen Jahr fanden etwa 204 000 Entführungen von Tätern außerhalb des Familienkreises statt.

Schätzungen zufolge wird in den USA jeder achte Junge und jedes vierte Mädchen vor Erreichen der Volljährigkeit sexuell missbraucht oder ausgebeutet.

58 Prozent der als vermisst Gemeldeten sind Mädchen, 33 Prozent Afroamerikaner.

2005 stuften die lokalen Polizeibehörden 16.897 vermisste Kinder als „bedroht“ ein, das heißt sie befanden sich mutmaßlich in der Gewalt eines als „gefährlich“ geltenden Erwachsenen.

99 Prozent aller vermissten Kinder werden von den Behörden aufgefunden. Dennoch bleiben jährlich rund 10 000 Fälle ungelöst.

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