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Glut

Kinostart: 13.10.2005

Filmhandlung und Hintergrund

Drama um einen Mann, der sich nicht vergeben kann, dass er den Selbstmord einer unbekannten Frau nicht verhindert hat.

Matiss (Egons Dombrovskis), Angestellter beim Landesarchiv, begegnet eines Nachts am Brückengeländer einer jungen Frau. Er geht vorbei und hört, wie die Frau ins Wasser springt. Betroffen, ihr nicht geholfen zu haben, macht er sich Vorwürfe und muss erst mal einen trinken. In der Bar findet er die Handtasche der mutmaßlich Verstorbenen und darin Briefe an ihren Geliebten. Matiss beschließt, Briefträger zu spielen.

Langsame Einstellungen in stimmungsvollen Schwarzweiß-Bildern prägen das Drama des lettischen Filmemachers Fred Kelemen und einen der Höhepunkte des Internationalen Forums des jungen Films in diesem Jahr.

Ein Angestellter des lettischen Landesarchivs in Riga fühlt sich eines Nachts als Totalversager, als es ihm nicht gelingt, eine junge Frau vom Selbstmord abzubringen. Er macht sich von Reue und dem Bedürfnis nach Vergebung getrieben auf die Spuren ihrer Biographie und wird immer stärker mit ihrem Schicksal und seinen eigenen Sehnsüchten und seiner Einsamkeit konfrontiert.

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Darsteller und Crew

  • Egons Dombrovskis
    Egons Dombrovskis
  • Nikolai Korobow
    Nikolai Korobow
  • Vigo Roga
    Vigo Roga
  • Aija Dzerve
    Aija Dzerve
  • Gundars Silakaktins
    Gundars Silakaktins
  • Andris Keiss
    Andris Keiss
  • Rihards Gailiss
    Rihards Gailiss
  • Fred Kelemen
    Fred Kelemen
  • Baiba Lagzdina
    Baiba Lagzdina
  • Franka Pohl
    Franka Pohl
  • Klaus Charbonnier
    Klaus Charbonnier

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Glut: Drama um einen Mann, der sich nicht vergeben kann, dass er den Selbstmord einer unbekannten Frau nicht verhindert hat.

    Der Berliner Maler, Musiker, Kameramann, Theater- und Filmregisseur Fred Kelemen („Verhängnis/Fate“) inszenierte ein Drama, das ausschließlich im Inneren seiner Hauptfigur stattfindet. Der Film ist formal eigenwillig, in abwechselnd düsteren und blendend hellen Momenten gefilmt, mit elliptischen und mehrdeutigen Bildern, die eine beklemmende Wirkung hinterlassen.

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