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„Gladiator 2“: Ridley Scott möchte Russell Crowe doch für Fortsetzung gewinnen

Andreas Engelhardt  

Das Sandalen-Epos gehörte vor einigen Jahrzehnten zum Standard in Hollywood, doch mittlerweile sind solche Filme im wahrsten Sinne Geschichte. Ridley Scott belebte das Genre 2000 kurz mit „Gladiator“ wieder, der zwar fünf Oscars gewann, mehr als ein flüchtiges Aufflackern war das jedoch nicht und Nachfolger finden sich auch 17 Jahre später vergeblich. Wie passend, dass der Altmeister es selbst noch einmal wissen will und wieder an „Gladiator 2“ bastelt.

Obwohl Ridley Scott am 30. November dieses Jahres stolze 80 Jahre alt wird, ist er in Hollywood weiterhin wie gewohnt umtriebig. Neben zahlreichen Projekten als Produzent nimmt er noch immer auf dem Regiestuhl Platz und bringt beispielsweise am 18. Mai 2017 mit „Alien: Covenant“ den neuesten Teil zu der einst vom ihm begründeten Sci-Fi-Reihe in die deutschen Kinos.

Anscheinend hat er zusätzlich das Interesse an einem anderen Meilenstein seiner Karriere nicht verloren, denn Ridley Scott persönlich brachte jüngst wieder eine Fortsetzung zu „Gladiator“ ins Gespräch.

„Gladiator 2“: Diese verrückte Idee war für die Fortsetzung geplant

Mit Entertainment Weekly sprach er über die Möglichkeit, Maximus für einen zweiten Teil zurückzuholen und sogar der Umstand, dass sich der Gladiator im Epos ins jenseitige Leben verabschiedete, soll dabei kein Problem darstellen. Scott wisse laut eigener Aussage, wie man Maximus zurückbringen kann, allerdings könnte es dennoch ein Problem geben.

 

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Ist Russell Crowe für „Gladiator 2“ zu haben?

Denn die vergangenen 17 Jahre sind an Russell Crowe, der für „Gladitor“ einen Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller gewann, nicht spurlos vorüber gezogen und außerdem ist er weiterhin ein vielbeschäftigter Schauspieler. Ridley Scott will ihn dennoch für eine Fortsetzung gewinnen, ob diese nun endlich Realität wird, steht aber in den Sternen. Genau wie eine neue Rolle für Ralf Möller, unseren Mann in Hollywood.

Seit 2001 wird über „Gladitor 2“ gemunkelt und 2006 erhielt Nick Cave den Auftrag, ein Drehbuch auszuarbeiten. Zu diesem wurden 2009 Details veröffentlicht (siehe Verlinkung oben), laut denen Maximus in der Fortsetzung im Jenseits gezeigt wird, bevor er letztlich in mehreren Zeitebenen wiedergeboren wird und an wichtigen Kriegen der Menschheitsgeschichte teilnimmt. Die Idee wurde letztlich abgelehnt, weil sie zu abwegig und nicht mit dem Original vereinbar schien. Ob Ridley Scott mit seinem Ansatz diesen Drehbuchentwurf meint, bleibt abzuwarten.

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