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Bill Murray bricht "Ghostbusters 3"-Funkstille

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Ghostbusters - Die Geisterjäger Poster
© Warner

Ohne ihn ist „Ghostbusters 3“ nicht zu machen. Das weiß Bill Murray - und gibt sich nach Kräften zickig.

Ghostbusters: Bill Murray hat Sehnsucht nach 'Danny' Dan Akroyd - aber scheinbar nicht nach Harold Ramis. Bild: Warner

Einer Diva muss man den Bauch pinseln. Vor allem, wenn man sie dringend braucht. Deshalb bekam Bill Murray für „Ghostbusters 3“ jede Menge Extrawürste ins Drehbuch geschrieben. So soll er gleich zu Anfang des Filmes zum Geist werden - und natürlich viele coole Sachen drauf haben. Vielleicht wurde nicht genügend Senf zur Extrawurst serviert - denn den gibt Bill Murray jetzt selbst dazu. Seine „Ghostbusters„-Kumpels von damals sind entsetzt.

Erst quittierte Bill Murray das vorliegende Drehbuch mit ausgiebigem Schweigen. Dann setzte er sich im März in die Talkshow von David Letterman und zog vom Leder: Allein schon der Gedanke an „Ghostbusters 3“ sei ein Albtraum und nichts als blödes Geschwätz. Während Fans und die „Ghostbusters 3„-Crew das noch verdauen, zündelt Murray munter weiter am Projekt.

Bill Murrays Zusage für „Ghostbusters 3“ soll nur ein Scherz gewesen sein?

Bei Pressegesprächen zu seinem neuen Film „Get Low“ kommentierte Bill Murray seine Zusage für „Ghostbusters 3„: „Ich habe gesagt, dass ich da nur mitmache, wenn meine Figur gleich im ersten Akt stirbt. Das war ein Scherz. Und was machen die Autoren? Die schreiben das tatsächlich ins Drehbuch.“ Und überhaupt wäre das alles nur Marketing-Fantasterei: „Das Studio will das haben. Wir leben in einer Welt der Fortsetzungen - irgendein Schlaumeier sagt ‚Ghostbusters‚ und heuert gleich ein paar Autoren an. Leider sind es die Autoren, bei deren letztem Film die Leute das Kino verlassen haben.“ Diese böse Spitze meint den Film „Year One“ mit Jack Black, geschrieben von Gene Stupnitsky, Lee Eisenberg - und vor allem zielt sie auf Harold Ramis, der auch Regie führte. Ramis spielt im „Ghostbusters„-Bunde Dr. Egon Spengler.

Von der alten Freundschaft zwischen Bill Murray und Harold Ramis scheint nicht mehr viel übrig zu sein. Aus ihr ging immerhin der Welterfolg „Und täglich grüßt das Murmeltier“ hervor (Ramis übernahm Drehbuch und Regie, Murray die Hauptrolle). Er würde jedenfalls seine alten Freunde von damals sehr vermissen, meinte Bill Murray noch und zählte das „Ghostbusters„-Team auf. Nur Harold Ramis ließ er weg. Und: „Ich höre viele junge Leute von einer Fortsetzung schwärmen. Vielleicht sollte ich es ja doch machen. Wäre sicher ein Spaß …“. Aha?

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