Scarlett Johansson entwickelt sich immer mehr zur Wunschkandidatin, wenn es um die Verkörperung außergewöhnlicher Frauen geht. Nun wurde ihr die Hauptrolle in der Realverfilmung von Ghost in the Shell angeboten.

Nach Marvels Black Widow, Lucy in Luc Bessons visionärem Action-Thriller und ihrem Auftritt als männerverschlingendes Alien in Under the Skin scheint die attraktive Hollywood-Schauspielerin geradezu prädestiniert, um Power-Frauen darzustellen. So ist neben Ghost in the Shell aktuell noch eine Rolle in der DC-Comicadaption Suicide Squad im Gespräch, in der David Ayers (Sabotage) Regie führen wird.

Ghost in the Shell: Die Hintergründe

Das Kult-Manga des Autors Masamune Shirow aus dem Jahr 1989, zu dem später eine Anime-Serie folgte, ist in einer dystopischen Zukunft angesiedelt. In dieser haben viele Menschen die Modifikation ihrer Körper durch künstliche Implantate so weit getrieben, dass sie zu Cyborgs geworden sind. Selbst ihr Gehirn wurde nahezu vollständig durch ein sogenanntes Cyberbrain ersetzt. Verblieben sind lediglich wenige Gehirnzellen, die in der Shell (eine Art Biokapsel) stecken, in denen der Geist/Ghost, Identität und Persönlichkeit der Betroffenen, konserviert sind.

Bilderstrecke starten(3 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Ghost in the Shell

Eines Tages taucht ein Hacker auf, als Puppetmaster bezeichnet, der in der Lage ist, die Sicherheitsbarrieren der Shell zu überwinden und Kontrolle über den Geist der Cyborgs zu erlangen. Die Opfer werden zu willenlosen Marionetten, die für ihn oder auf Wunsch seiner unbekannten Auftraggeber Verbrechen begehen.

Regie in der Neuauflage von Ghost in the Shell wird Rupert Sanders (Snow White and the Huntsman) führen. Wann die Dreharbeiten beginnen und wann mit dem Film gerechnet werden darf, ist derzeit jedoch nicht bekannt.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare