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Get Real - Von Mann zu Mann

Kinostart: 14.10.1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Sensible, ernsthafte, kluge und bei allen Anliegen humorvoll erzählte "Coming out"-Geschichte über zwei Jungs, die unter dem repressiven Klima ihrer Schule leiden.

Steven fühlt sich auf seiner Eliteschule eingeengt, umso mehr, als er erkennt, wie sehr seine Wünsche das gleiche Geschlecht betreffen. Ausgerechnet der Supersportler John („Sex on Wheels“) wird Stevens Geliebter. Doch die beiden müssen sich im herrschenden Klima rückständiger Repression vor allen verstecken, bis Steven sich in aller Öffentlichkeit bei einer Preisverleihung outet.

Der 16-jährige Steven Carter ist schwul. In dem konservativen Örtchen Basingstoke, in dem er lebt, ein Problem. Aber Steven hat jetzt keine Lust mehr aufs Versteckspielen. Auch, weil seine Mitschülerin Jessica heftig mit ihm flirtet und er nicht weiß, wie er sie abblitzen lassen soll, ohne sie zu kränken. Da gesteht ihm der umschwärmte John Dixon, der Star der Schule, seine Liebe. Steven und John werden ein Paar. Doch während Steven sein Glück in die Welt hinausschreien möchte, drängt John auf absolute Diskretion…

Der 16-jährige Steven Carter ist schwul und sieht sich von seiner Mitschülerin Jessica bedrängt. Da gesteht ihm der umschwärmte John Dixon, der Star der Schule, seine Liebe. Mehrfach ausgezeichneter Debüt-Film des Engländers Simon Shore, der mit reichlich Dialogwitz seine Gesellschaftskritik wohldosiert verpackt.

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Darsteller und Crew

  • Ben Silverstone
    Ben Silverstone
  • Brad Gorton
    Brad Gorton
  • Charlotte Brittain
    Charlotte Brittain
  • Stacy A. Hart
    Stacy A. Hart
  • Kate McEnery
    Kate McEnery
  • Tim Harris
    Tim Harris
  • James D. White
    James D. White
  • Patrick Nielsen
    Patrick Nielsen
  • Louise J. Taylor
    Louise J. Taylor
  • Simon Shore
    Simon Shore
  • Patrick Wilde
    Patrick Wilde
  • Stephen Taylor
    Stephen Taylor
  • Anant Singh
    Anant Singh
  • Helena Spring
    Helena Spring
  • Alan Almond
    Alan Almond
  • Barrie Vince
    Barrie Vince
  • John Lunn
    John Lunn

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Get Real - Von Mann zu Mann: Sensible, ernsthafte, kluge und bei allen Anliegen humorvoll erzählte "Coming out"-Geschichte über zwei Jungs, die unter dem repressiven Klima ihrer Schule leiden.

    Wenn man sich daran erinnert, daß Schwule in England bis vor einigen Jahren ins Gefängnis wandern konnten, gewinnt Simon Shores Debutfilm über das sexuelle Erwachen, „coming of age“ und „coming out“ des 16jährigen Steven noch mehr Gewicht, als durch die hochsensible, ernsthafte, kluge und bei allem Anliegen humorvolle Erzählweise gegeben ist. Shores streng funktionale Inszenierung, die den hervorragenden jungen Schauspielern Raum für die Ausschöpfung ihres darstellerischen Potentials läßt, überwindet dabei weitgehend die Beschränkungen die das zugrundeliegende Theaterstück von Patrick White, der selbst sein Drama adaptiert, auferlegt.

    Steven (Ben Silverstone) fühlt sich an der Eliteschule, in die in einer englischen Provinzstadt die wohlhabenden Bürger ihren Nachwuchs geschickt haben, eingeengt, umso mehr, als er erkennt, wie sehr seine Wünsche das gleiche Geschlecht betreffen. Ausgerechnet John (Brad Corton), von den Girls als „Sex on Wheels“ ausgemachter Supersportler, wird Stevens Geliebter. Doch die beiden müssen sich im herrschenden Klima rückständiger Repressiver vor allen verstecken, bis Steven sich in aller Öffentlichkeit bei der Verleihung des Preises für junge Journalisten outet…

    Buch und Regie lassen sich Zeit für Stevens Entwicklung, gehen die einzelnen Stadien seiner Bewußtseinsbildung und seiner Gefühlsetappen nachvollziehbar durch und warten mit einigen Spannungsmomenten auf, die immer dann entstehen, wenn Entdeckung droht. Von den die Umwelt repräsentierenden Eltern, Lehrern, Mitschülern und Bekannten sei stellvertredend die schlagfertig , mollige Linda (Charlotte Brittain) genannt, ihrerseits eine Außenseiterin, die viel zu Stevens Strafstößen beiträgt und mit ihm zu den Klängen von Aretha Franklins „Respect“ in die Freiheit düst. Für aufgeschlossene Programmkinos dürfte die Story um Selbstfindung und Selbstachtung, Würde und Toleranz ein Film nach Maß sein. ger.

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