Gelegenheit macht Liebe

  1. Ø 0
   2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Gelegenheit macht Liebe: Komödie über einen Bräutigam, der versucht, einen vermeintlichen Fehltritt vor seiner Zukünftigen zu verschleiern.

Da ist Mann am Morgen nach der Junggesellen-Party schwer verkatert aber auch schwer erleichtert darüber, im eigenen Bett aufzuwachen – und muss dann feststellen, dass es sich bei der Frau neben einem ohne Zweifel nicht um die Braut handelt. In panischer Annahme, er hätte seine Zukünftige schon vor der Ehe betrogen, versucht der liebenswert schusselige Paul Morse alles, um seinen vermeintlichen Fehltritt zu verschleiern – und macht mit seinen gut gemeinten Lügen alles nur noch schlimmer.

Mit Jason Lee als Bräutigam, der sich selbst nicht traut, Julia Stiles und Selma Blair hat Chris Kochs sympathische Komödie drei Asse im Ärmel – und drei der zurzeit bedeutendsten Jungstars der Traumfabrik auf der Besetzungsliste.

Paul Morse wacht nach seiner Junggesellen-Party neben einer fremden Frau im Bett auf. In der Annahme, er hätte seine Zukünftige betrogen, versucht er in der folgenden Woche der Hochzeitsvorbereitungen verzweifelt, seinen Fehltritt zu verschleiern – bis sein konstruiertes Lügengerüst völlig außer Kontrolle gerät.

Zu viel Alkohol und latente Aggressionen gegenüber der herrsch- und kontrollsüchtigen Verlobten Karen gehen auf Pauls Junggesellenabend eine unheilvolle Verbindung ein – und er erwacht am nächsten Morgen reichlich verkatert und mindestens ebenso erstaunt neben der hübschen Becky. Schuldbewusst versucht das treuherzige Weichei den vermeintlichen Fehltritt vor der Gattin in spe sowie deren dominanter Familie zu verheimlichen – und tritt von einem Fettnäpfchen ins Nächste.

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Kritikerrezensionen

  • Männer lügen faustdick in solidarischer Verbundenheit, wenn es darum geht Seitensprünge zu verheimlichen. Diese These ist Aufhänger für die romantische Komödie von Chris Koch, bei der ein Bräutigam am Morgen nach seiner Junggesellenparty der festen Überzeugung ist, seine Braut betrogen zu haben. Immerhin vier Drehbuchautoren, darunter Greg Glienna, der sich seine Lach-Lorbeeren mit „Meine Braut, ihr Vater und ich“ erwarb, sind für die Variation dieser altbekannten Story verantwortlich, die vor allem mit einer knackigen Besetzung für sich wirbt.

    Paul (Jason Lee, zuverlässiger Sidekick aus „Almost Famous“, „Vanilla Sky“ und diversen Kevin-Smith-Komödien) mimt den Durchschnitts-Yuppie Paul, der im Prolog zögerlich mit seinen Kumpels Junggesellenparty feiert. Das Bier fließt in Strömen, und am Morgen danach räkelt sich eine der hübschen Tiki-Tänzerinnen (Julia Stiles, „Save the Last Dance for Me“) zwischen seinen Laken. Am nächsten Tag sieht er sie wieder, als sie seine Brückengebühr von ihm kassiert. Und anschließend entpuppt sie sich beim Familientreffen als die Cousine Becky seiner zukünftigen Frau Karen (Selma Blair). Indem er Verdauungsprobleme vortäuscht, kann er ein Zusammentreffen jedoch nur vorläufig verhindern. Paul wird von seinem schlechten Gewissen geplagt, doch alle seine Freunde raten ihm, die Affäre unter den Tisch zu kehren, wodurch ein immer größeres Lügennetz entsteht. Weitere Komplikationen treten ein, als Beckys übergeschnappter Exfreund, der brutale Cop Ray, Paul für seinen Rivalen hält und ihm das Leben mit Prügel und untergejubelten Drogen schwer macht. Die Zeit, die Paul in Folge mit der unkomplizierten Becky verbringt, lockert den eher steifen Yuppie dermaßen auf, dass er beginnt seine Beziehung mit der konservativen Karen zu hinterfragen. Vor dem Altar kommt es vor versammelter Verwandtschaft schließlich zur „unerwarteten“ Wendung.

    Regisseur Chris Koch, der sein Debüt mit der Chevy-Chase-Komödie „Schneefrei“ gab, scheint sich auf keinen Erzählton festlegen zu wollen. So pendelt er scheinbar willkürlich zwischen kruder Teenieklamotte, gefühlsbetonter Beziehungskomödie und überzogener Krimifarce. Problematisch ist zudem, dass Lee, der ein ausgezeichneter Nebendarsteller ist, nicht über das nötige Charisma eines romantischen ‚leading man‘ verfügt. Stiles und Blair („Super süß und super sexy“), die bereits in der Freddie-Prinze-Jr.-Komödie „Den einen oder keinen“ gemeinsam vor der Kamera standen, bleiben sträflich farblos, wobei vor allem der eigentlich sehr talentierten Blair als der weder sonderlich unsympathischen, noch übermäßig sympathischen Verlobten eine undankbare Rolle zufällt. Diese gewisse charakterliche Unentschlossenheit, die auch die beiden anderen Hauptdarsteller teilen, trägt maßgeblich dazu bei, das Zuschauerinteresse für eine zunächst pfiffig und unterhaltsam scheinenden Komödienstoff zu unterminieren. ara.

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