Garfield 2

  1. Ø 3.5
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Garfield 2: Der faulste Kater der Welt wird in Großbritannien mit einem blaublütigen Kätzchen verwechselt und erbt ein Schloss.

Tapetenwechsel (und neue deutsche Stimme: Oliver Kalkofe) für Garfield, den faulsten und fettesten Kater der ganzen weiten Welt. Herrchen Jon (Breckin Meyer) eilt der Angebeteten Liz (Jennifer Love Hewitt) nach London hinterher, wo man sein monströses Haustier prompt mit einem einheimischen Kater und frisch gebackenen Schlosserben verwechselt. Garfield hätte nichts gegen etwas royalen Komfort einzuwenden, rechnet jedoch nicht mit Neider Dargis (Billy Connolly) und dessen schärfster Waffe, dem Kampfhund Rommel.

Culture Clash im alten Europa beim zweiten und besseren abendfüllenden Leinwand-Auftritt des populären Comic-Katers.

Der nach wie vor sprichwörtlich faulste Kater der Welt folgt seinem Herrchen Jon nach England. Das erschüttert das Empire in seinen Grundfesten, denn in Großbritannien verwechselt man Garfield mit einer verblüffend ähnlich aussehenden, blaublütigen Katze, die ein Schloss geerbt hat. Garfield hat nichts dagegen, hinten und vorn bedient zu werden, ahnt aber nicht, dass der böse Lord Dargis bereits daran arbeitet, den Kater zu beseitigen, um aus dem Schloss ein Touristenresort zu machen.

Unruhe im trauten Heim des dicken Katers Garfield: Sein Herrchen Jon reist seiner Angebeteten nach London hinterher, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Da fürchtet die Hauskatze natürlich um die Beschaulichkeit des Junggesellendaseins und folgt gemeinsam mit Hund Odie dem ahnungslosen Jon in die britische Hauptstadt. Dort wird Garfield mit dem adeligen Kater Prince verwechselt und ins pralle Schlossleben eingeführt, während der echte Prince sich in der deprimierenden Rolle seines banausenhaften Doppelgängers wiederfindet.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Für Menschen aus englischsprachigen Ländern muss es immer wieder besonders witzig sein, wenn sich zum Beispiel Briten und Amerikaner in ein und demselben Film tummeln. Und das nur, weil sie ihre Akzente so lustig finden. Für all die armen Menschen, zum Beispiel in Deutschland, die die synchronisierte Version vorgesetzt bekommen, geht bei diesen Filmen so der halbe Spaß verloren.

    Garfield 2 besteht vor allem aus dieser Art Gegensätze: das royale und sehr formale System der Briten wird der eher lockeren und unkonventionellen Art der Amerikaner gegenübergestellt. Ein Kater, der über eine Sackgasse herrscht und dem es mit seinem Lieblingsessen, Lasagne, dabei wesentlich besser geht als seinem Kollegen auf der weit entfernten Insel, der zwar über ein ganzes Schloss mitsamt Dienerschaft verfügt, sich dabei aber mit Mince Pie herumschlagen muss.

    Jede Menge Popkultur Zitate (Das Schweigen der Lämmer), Fäkalhumor (überdeutlich) und Anspielungen an das wirkliche Leben (Prinz Charles, der es wohl nie zum König bringen wird) lockern den Film vielleicht auf, sind dabei aber schon allzu bekannt aus Shrek und Co. So scheint es, dass ein computeranimierter Kater in einem Realfilm ausreicht, sich der typischen Zitiererei die man sonst aus den bekannten CGI-Filmen kennt, einzureihen.

    Apropos computeranimiert: Der Kater selbst ist vollkommen künstlich generiert, wohingegen der Rest des Films ein Realfilm ist. Nur bei den übrigen Tieren wurde auch etwas mit dem Computer nachgeholfen, wobei bei ihnen mehr Wert auf Authentizität gelegt wurde. Garfield bleibt eine Comicfigur, er hat kaum Referenz zu einer wirklichen Katze, dabei wurde aber besonders auf glaubwürdige Bewegungen des Tieres geachtet und die Animation des Fells. Das, so muss man sagen ist ziemlich gut gelungen. Man ertappt sich dabei, sich zu wünschen, das Fellknäuel auf der Leinwand kraulen zu dürfen.

    Garfield 2 setzt sich aus einer Aneinanderreihung von Kalauern und nichts sagenden Handlungsepisoden zusammen. Die Story wird dabei mühsam von einer lieblos zusammengeschusterten Liebesgeschichte, zwischen Garfields Herrchen und seiner Verlobten, zusammengehalten. Dabei ist die Charakterisierung von Garfield (in der Originalversion von Bill Murray gesprochen), vor allem sein trockener Humor, gut gelungen.

    Fazit: Rothaariger amerikanischer Kater macht Urlaub auf der britischen Insel und lernt dabei die Vorzüge des blaublütig Seins kennen. Teilweise unterhaltsam, aber meist hohle Phrasendrescherei, die einen das Kino etwas unbefriedigt verlassen lässt.
  • Die Geschichte um den getigerten Comic-Kater mit einer Vorliebe für Lasagne geht in die zweite Runde. Diesmal mit noch mehr sprechenden Tieren, noch schrägerem Humor und einem prächtig aufgelegten Oliver Kalkofe als Garfields deutsche Stimme.

    Fressen, Faulenzen, Fernsehen – drei Prinzipien, nach denen es sich wie ein König leben lässt. Zumindest für den dicken Haustiger Garfield. Zusammen mit seinem Besitzer Jon (Breckin Meyer) und Hund Odie führt der träge Kater ein angenehmes Junggesellen-Leben. Doch der trauten Männer-WG droht weiblicher Zuwachs, als Jon seiner angebeteten Liz (Jennifer Love Hewitt) nach London hinterher reist, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Entschlossen, dies zu verhindern, schmuggeln sich Garfield und sein Hundefreund in Jons Gepäck, reisen als blinde Passagiere mit in die britische Hauptstadt – und stürzen sich Hals über Kopf in ein abenteuerliches Verwirrspiel. Pantoffelheld Garfield wird nämlich mit der adeligen Schlossbesitzer-Mieze Prince verwechselt und mutiert im Nu vom US-Nobody zum britischen Blaublut, während sein königlicher Doppelgänger Garfields Mittelklasse-Dasein fristen muss.

    Eines sei vorweg geschickt: Wer mit sprechenden Tieren nicht viel anfangen kann, dürfte an „Garfield – A Tail of Two Kitties“, so der zweideutige Originaltitel, wenig Gefallen finden. Alle anderen werden an der tierisch-anarchischen Mischung aus Mark Twains „Der Prinz und der Bettelknabe“ und George Orwells „Animal Farm“ ihre helle Freude haben. Wie bereits im ersten Teil der Comicadaption steht der Animatronic-Kater einigen Schauspielern aus Fleisch und Blut gegenüber, von denen der schottische Komiker und John-Cleese-Klon Billy Connolly als erbschleichender Lord die meisten Lacher auf sich zieht. Dazu gesellt sich noch eine Horde putzige Vierbeiner, die Garfield diesmal auch verbal unter die Arme greifen.

    Mit viel Witz und den üblichen Popkultur-Referenzen schlägt Teil Zwei der Hauskatzen-Geschichte den eher durchschnittlichen Vorgänger. Sogar die Marx-Brothers bekommen hier ihr Fett weg und es gibt eine schöne Referenz an „Oliver Twist“, wenn der verwöhnte Garfield, der sich gerade den Ranzen voll geschlagen hat, mit Mitleid erregendem Augenaufschlag nach „mehr“ verlangt. Dass die Handlung dabei des Öfteren in genretypisches Aneinanderreihen von Klamauk und Slapstick abdriftet, stört dabei nicht wirklich. Zudem schaffte es das Autoren-Duo Joel Cohen und Alec Sokolow, das bereits das erste Kater-Abenteuer zu Papier brachte, dem gefräßigen Samtpfoten-Vierbeiner wieder einige deftige Zitate ins Maul zu legen. In der deutschen Fassung erweist sich Top-Komiker Oliver Kalkofe („Der Wixxer“) in phonetischer wie physiognomischer Hinsicht als idealer Lasagne-Liebhaber und macht Thomas Gottschalks Auftritt aus dem ersten Teil vergessen. Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich Qualität durchsetzt und die pummelige Schmusemieze zum zweiten Mal in Folge an den Kinokassen reüssieren kann. lasso.

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