Filmhandlung und Hintergrund

Spannender Dokumentarfilm über ein Gambit (Bauernopfer beim Schach) von Großkonzernen, am Beispiel der Seveso-Katastrophe.

Mitte der 70er Jahre produziert der Schweizer Chemiemittelhersteller Hoffmann-LaRoche in seiner norditalienischen Tochterfabrik Icmesa unter Vernachlässigung gängiger Sicherheitsstandards ein hochgiftiges Desinfektionsmittel. Als bei einer Panne größere Mengen von dessen Grundstoff austreten, wird besonders die dörfliche Nachbargemeinde Seveso in Mitleidenschaft gezogen. Im Gerichtsprozess Anfang der 80er Jahre wird der Chemiker Jörg Sambeth zum Sündenbock erklärt und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Als Journalisten den wahren Ursachen hinterher forschen, will auch Sambeth auspacken.

Der Titel (Gambit = Bauernopfer beim Schach) gibt die Richtung vor in einer in fünf Akte gegliederten Dokumentation über eine Katastrophe und ihre Vertuschungsmechanismen.

1976 trat nach einer Explosion in einer Fabrik in Seveso, die zum Schweizer Chemieriesen Hoffmann-LaRoche gehört, hochgiftiges Dioxin aus, eine der größten Umweltkatastrophen in Europa. Zum Schuldigen gestempelt wurde der technische Direktor Jörg Sambeth. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seine Recherchen über die wahren Hintergründe publizierte er erst später.

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Kritikerrezensionen

  • Gambit: Spannender Dokumentarfilm über ein Gambit (Bauernopfer beim Schach) von Großkonzernen, am Beispiel der Seveso-Katastrophe.

    Anhand des Schicksals von Jörg Sambeth, der seine Erfahrungen in „Zwischenfall in Seveso“ niederschrieb, zeigt Sabine Gisiger (ausgezeichnet für ihre Doku „Do It“) , wie Großkonzerne versuchen, mit Katastrophen fertig zu werden.

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