Steven Spielberg stellt Stanley Kubricks "Napoleon" fertig

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Es ist schon der zweite unfertige Film der Regie-Legende, den Spielberg nun wieder aufnimmt…

Setzt Napoleon ein Denkmal: Steven Spielberg Bild: Kurt Krieger

A.I. - Künstliche Intelligenz“ war einer der großen SciFi-Hits von Steven Spielberg. Doch den Löwenanteil daran hatte Stanley Kubrick, der das Projekt bis zu seinem Tod vorangetrieben hatte.

Nun hat Hollywood-Liebling Steven Spielberg sich erneut ein Juwel aus dem Nachlass von Kubrick ausgeguckt: dessen nie zu Ende geführten „Napoleon“-Film!

Der Regisseur solch epochaler Werke wie „2001 - Odyssee im Weltraum„, „Shining„, „Uhrwerk Orange“ oder „Full Metal Jacket“ hatte sein ganzes Leben lang an einem Film über den französischen Feldherrn gearbeitet. Sogar die Drehorte in Rumänien hatte Kubrick schon festgelegt und bereits mit der ansässigen Armee Verträge für Komparsen-Rollen ausgehandelt.

Letztendlich scheiterte das Projekt aber am berüchtigten Perfektionismus des Filmemachers, der das Budget in derartige Höhen trieb, dass sich letztlich kein Produzent fand, der riskieren wollte den Film zu finanzieren.

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Wer spielt Bonaparte?

Ein Weiteres Problem: Kubricks „Napoleon“ wäre wohl mindestens dreieinhalb Stunden und damit fürs Kino zu lang geworden. Das löst Steven Spielberg nun, indem er das Projekt als Miniserie fürs Fernsehen anlegt. Und die finanziellen Möglichkeiten des Star-Regisseurs sind natürlich ohnehin nahezu unbegrenzt:

„Ich habe Stanley Kubricks Drehbuch über das Leben von Napoleon weiterentwickelt - allerdings nicht für einen Kinofilm, sondern für eine Miniserie“, erklärt Steven Spielberg. „Kubrick hat das Skript 1961 geschrieben, das ist natürlich schon sehr lange her …“

Stellt sich die Frage, welcher Schauspieler den egomanischen Eroberer verkörpern könnte. Ein heißer Kandidat wäre Tom Hanks, langjähriger Weggefährte Spielbergs („Der Soldat James Ryan„, „Catch Me If You Can„) und dem Thema TV ohnehin aufgeschlossen.

Eine andere Option wäre Tom Cruise, der für Spielberg in „Minority Report“ und „Krieg der Welten“ spielte - und natürlich die Hauptrolle in Kubricks letztem Film „Eyes Wide Shut„. Zudem wäre Cruise optisch extrem glaubwürdig, denn ihn verbinden mit Napoleon zwei typische Eigenschaften: der Mangel an Körpergröße im Vergleich zum eigenen Bedeutungsanspruch (Napoleon zwischen 1,60 m und 1,70 m, Cruise exakt 1,70 m) - und der ziemlich eitle Umgang damit …

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