Filmhandlung und Hintergrund

Frei nach Tolstoi inszenierte Aku Louhimies sein düsteres, in sieben Kapitel eingeteiltes Drama in „Short Cuts“-Manier als raffinierte, nur selten konstruiert wirkende Verflechtung tragischer Personenschicksale, und zeichnet gleichzeitig ein nüchternes, trostloses Porträt des heutigen Finnland mit seinen Problemen wie Arbeitslosigkeit und Alkoholismus, ohne es wie ein Aki Kaurismäki nostalgisch aufzuladen. Unbequemer...

Um auf der Schattenseite des Lebens stehende Menschen, die durch ihre Fehlhandlungen das Leben anderer auf fatale Weise beeinflussen, geht es in diesem finnischen Film von 2004, in dem zu Beginn ein Lehrer seinen Job verliert, dem Alkohol verfällt und seinen Sohn Niko vor die Tür setzt. Als dieser einen gefälschten 500-Euro-Schein in Umlauf bringt, löst er unbeabsichtigt eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus, in deren Verlauf vier Menschen den Tod finden werden.

Im Verlauf einer unbeabsichtigt ausgelösten, verhängnisvollen Kette von Ereignissen finden vier Menschen den Tod. Düsteres finnisches Drama um die Verflechtung tragischer Personenschicksale für Freunde skandinavischer Arthouse-Filme.

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Kritikerrezensionen

  • Frei nach Tolstoi inszenierte Aku Louhimies sein düsteres, in sieben Kapitel eingeteiltes Drama in „Short Cuts“-Manier als raffinierte, nur selten konstruiert wirkende Verflechtung tragischer Personenschicksale, und zeichnet gleichzeitig ein nüchternes, trostloses Porträt des heutigen Finnland mit seinen Problemen wie Arbeitslosigkeit und Alkoholismus, ohne es wie ein Aki Kaurismäki nostalgisch aufzuladen. Unbequemer Film, der Fans skandinavischer Arthouse-Filme anzusprechen vermag.

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