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Fakten und Hintergründe zum Film "Frontalknutschen"

Fakten und Hintergründe zum Film "Frontalknutschen"

Das bringt der Serienherbst auf Disney+
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Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktionsnotizen

„Angus, Thongs and Full-Frontal Snogging“ ist der englische Originaltitel von Louise Rennisons „Frontalknutschen“. Es ist das erste Buch der mittlerweile zur internationalen Bestsellerreihe gewordenen Tagebuch-Be­kenntnisse der liebenswert seltsamen Georgia Nicolson auf ihrer wirrenreichen Reise durch die Teenagerzeit. Einige Episoden und Figu­ren in den Büchern basieren auf den Erinne­rungen von Autorin Louise Rennison an ihre Kindheit, die sie in einer kleinen Sozialbau­wohnung in Leeds mit Mutter, Vater, Großel­tern, Tante, Onkel und Cousin verbrachte.

‚Angus’ heißt Georgias geliebter Kater, ‚Thongs’ sind Tangaslips und werden von Georgias Erzfeindin Slaggy Lindsay getragen und ‚Full-Frontal Snogging’-Übungen mit Peter Dyer führen schließlich zu Georgias erstem offiziellen Rumknutschen mit Sexgott Robbie. (Anmerkung: Briten sagen „snog­ging“ während Amerikaner das ernsthafte Küssen eher „making out“ nennen.)

Der Film „Frontalknutschen“ ist die fünfte Zusammenarbeit von Gurinder Chadha und Paul Mayeda Berges (ihr Drehbuchpartner und Ehemann). Paramount kam mit dem An­gebot auf sie zu, ein Drehbuch zu entwerfen, das auf den ersten beiden Büchern der Geor­gia-Nicolson-Reihe basiert (das zweite Buch heißt: „It’s OK, I’m Wearing Really Big Knickers“ und ist in Deutschland als „Außer Kussweite“ herausgekommen), und sie war sofort begeistert von der Idee, weil sie in­stinktiv wusste, dass sie die Geschichte leben­dig machen und dabei trotzdem dem Geist des Buches treu bleiben kann. „In Georgia hat man eine wundervolle Figur, mit der jeder widerspenstige Teenager oder jeder, der ein­mal ein widerspenstiger Teenager war, nach­vollziehen kann, wie sehr sich Eltern, Lehrer und im Grunde die ganze Welt gegen einen verschworen haben während man sich doch gerade so unglaublich erwachsen fühlt. In gewisser Weise ist es ‚Bridget Jones’ mit 14, aber frecher und direkter! Herauszufinden, wie echt und wie witzig ich sie machen kann, hat mich unglaublich gereizt.“

Louise Rennison mag zwar einige Erlebnisse in Georgias Leben auf ihren eigenen Teen­ager-Erfahrungen basiert haben, darüber hin­aus hat sie allerdings ausgiebig recher­chiert, wie es Teenagern heute geht, und viel Zeit mit 14jährigen Mädchen verbracht. Eine Erfah­rung die Rennison als “einsame Klasse” be­schreibt: “Es ist der größte der Menschheit bekannte Spaß. Es geht um Jungs, Make-up, Lachen und … mehr nicht.”

Bevor sie sich an die erste Drehbuchfassung machten, gingen Gurinder Chadha und Paul Mayeda Berges ähnlich vor wie Louise Ren­nison und unterhielten sich mit Teenagern. Sie notierten die Antworten und sie schauten sich außerdem die für Jugendliche gemachten Ma­gazine genau an. „Liest man sich diese Maga­zine durch, wird einem klar, welchen emotio­nalen Tumult sie in diesem Alter durchleben“, erinnert sich Chadha. „Man erkennt, dass sie wirklich absolut davon überzeugt sind, er­wachsen zu sein und alles ganz genau zu durchschauen. Für uns sind sie aber noch Kinder. Es hat sich wirklich gelohnt, sich mit echten Mädchen zu unterhalten und das zu lesen, was sie lesen. So konnten wir erkennen, was in den Köpfen von Georgia und den ande­ren Mädchen vor sich geht.“.

Paul Mayeda Berges führt aus: “Wir lieben Georgia. Sie ist witzig und geistreich. Man kann sich mühelos mit ihr identifizieren. Sie ist gleichzeitig echt und etwas durchge­dreht. Sie steht für all das, was einem mit 14 wichtig ist: Freunde, der erste Freund und das erste Knutschen.”

Das amerikanische Highschool-Genre hat bei Chadha einen bleibenden Eindruck hinterlas­sen: Filme wie „Clueless – Was sonst!”, „Mean Girls” sowie „Das darf man nur als Erwachsener” und alle anderen Filme von John Hughes. Sie erklärt: „Die Sprache, die diese Mädchen sprechen, die Emotionen, die sie durchleben – alles ist sehr rein und un­schuldig. Es ist eine fabelhafte Zeit. Abgese­hen davon, dass es eine fürchterliche Zeit ist, wenn man mittendrin steckt. Die Tatsache, dass man ständig sauer auf seine Eltern ist, die einfach nur peinlich sind – egal, was sie ma­chen. Oder wenn der Junge, den du gut fin­dest, nicht mal weiß, dass du existierst und du am liebsten sterben würdest und niemals mehr etwas mit Jungen anfangen willst. Alles ist so dramatisch.”

Der schwierigste Teil im Besetzungsprozess war die Suche nach der jungen Schauspielerin, die Georgia Nicolson und damit eine Roman­figur spielen sollte, die von den begeisterten jungen Fans des Buchs geradezu abgöttisch verehrt wird. Als sie mit dem Casting begann, war Gurinder Chadha im vierten Monat schwanger. Ein paar Monate später hatte sie viele der wichtigen Rollen besetzt, war aber immer noch auf der Suche nach der richtigen Georgia. Nach ein paar weiteren Monaten und der Geburt ihrer Zwillinge war noch immer keine Georgia in Sicht und bei einem weiteren Casting ließ sie Georgia Groome noch einmal kommen. Sie hatte sie am Anfang der Suche schon mal gesehen und für zu jung gehalten. „Dieses Mal aber“, erinnert sich Chadha, „war sie fast schon eine junge Frau. Sie war gereift und hatte eine komplett andere Haltung und einen erwachseneren Ausdruck. Ich war sofort begeistert als sie in den Raum kam, weil ich wusste, dass wir unsere Georgia gefunden haben.“

Georgia Groomes Durchbruch war ihre Hauptrolle in dem gefeierten mutigen Inde­pendentdrama „London to Brighton”. Als ex­zentrische und unwiderstehliche Georgia Ni­colson in „Frontalknutschen” besetzt zu wer­den, gab Groome die Chance einen Teenager zu spielen, der ihr im Grunde natür­lich ganz ähnlich ist. Das bedeutete, dass sie ein natürli­ches Verständnis der Gefühlswelt, Umgebung und Ängste ihrer Figur hatte: “14jährige Mäd­chen machen sich Sorgen über Jungs, darüber, was Jungs von ihnen denken, und sie plagen sich mit ihren Eltern, die sie nicht das tun las­sen, was und wann sie es tun wollen. 14jährige machen sich über alles Ge­danken, was sie selbst betrifft – wie sie ausse­hen, was falsch an ihnen ist, ihre Kleidung, das Make-up, alles. Das Leben für eine 14jährige ist eine Heidenanstrengung!!!“

Paul Mayeda Berges führt dazu aus: „Georgia Groome beherrscht die seltene Kombination, leicht und albern sein zu können, gleichzeitig aber auch echte Gefühle zu zeigen – diese Fähigkeit setzt sie ein, um Georgias Wand­lung nachvollziehbar zu machen, ihren Lie­besschmerz wegen Robbie und ihren Ärger über ihre Eltern zu zeigen. Sie hat einen per­fekten Sinn dafür, wie man sich genau in sol­chen Situationen benimmt – sie ist völlig na­türlich und echt dabei.”

In Proben gingen Chadha und Groome jede einzelne Szene durch, um die Variationen von Georgia Nicolsons komplexem und bisweilen sprunghaftem Verhalten zu testen. Ihre Stim­mungsschwankungen enden oft in urkomi­schen oder herzerwärmenden Situationen – von kindisch über burschikos bis mädchen­haft, von Wutanfällen über Zerwürfnisse mit ihren Freundinnen bis zur hoffnungslosen Verliebtheit – ganz zu schweigen von ihren Sorgen über die Beziehung ihrer Eltern und der überraschenden Erkenntnis, dass sich die ganze Welt eben doch nicht ausschließlich um die Bedürfnisse und Wünsche einer 14jährigen und ihrer Freundinnen dreht.

Chadha beschreibt es so: “Ich glaube, dass man diese Georgia Nicolson mögen wird, weil sie einfach bezaubernd ist. Georgia und ihre Mädchen-Gang sind zusammen ein großer Spaß und uneingeschränkt sehenswert.”

Koproduzentin Michelle Fox hält die Missge­schicke und Abenteuer von Georgia für uni­versell und reizvoll sowohl für Familien als auch für ein jüngeres Publikum: “Es war ein fantastisches Drehbuch, dessen Produktion unglaublichen Spaß gemacht hat. Es ist ein Film für die ganze Familie und nicht nur für junge Mädchen, für die die Bücher ursprüng­lich geschrieben wurden. Es ist eine emotio­nale Reise, die Teenager und Eltern gleicher­maßen nachvollziehen können. Es bringt ei­nen zurück in seine Jugend mit all den über­triebenen Hochs und Tiefs. Georgia und ihre Gang sind hervorragend besetzt und die Schauspieler und Schauspielerinnen bringen viel von ihrer eigenen Persönlichkeit in ihre jeweiligen Rollen mit ein. Jas ist entzückend verwirrt und Robbie charmant und sensibel – man kann jede der Beziehungen untereinander glauben, weil nicht zuletzt Georgia so viel Aufrichtigkeit in ihre Rolle bringt. Kimberly Nixon ist eine brillante und zauberhaft ver­schlagene Slaggy Lindsay. Ihre Szenen mit Georgia sind absolut glaubwürdig. Hinter der Kamera wuchs ihre Freundschaft dafür umso schneller, was oft zu sehr unterhaltsamen Momenten am Set führte. Unsere gutausse­henden Jungs sorgten dazu für einige Aufre­gung unter den Mädchen genauso wie die Stiff Dylans, die wir extra für diesen Film als Band erschufen. Die Rolle von Robbie haben wir über ein öffentliches Casting besetzt und dafür gesorgt, dass das Publikum Finger schnippend und im Rhythmus wippend aus den Kinos kommt.“

In gewisser Weise ist Georgia Nicolson mit ihren verrückten Ideen die Anführerin unter ihren Freundinnen, der so genannten Ace Gang. Andererseits ist sie nicht gerade die erfahrenste, was Jungs und das Leben angeht. Sie hatte noch keinen Freund und hat auch noch nicht rumgeknutscht. Ihre Ace-Kollegin­nen sind: ihre beste Freundin Jas, die sehr süß und sehr verwirrt ist; Rosie, die erfahrenste in der Gang und die glücklichste, da sie einen Freund hat, den schwedischen Austausch­schüler Sven; und Ellen, die unschuldigste und am wenigsten erfahrene, insbesondere, wenn es um Jungs geht.

Georgias Mutter und Vater, ihre Schwester Libby und ihr Kater Angus bringen sie regel­mäßig aus dem Gleichgewicht und sorgen für peinliche Momente in ihrem Leben. Als ihr Vater wegen einem Job nach Neuseeland zieht, scheint das zunächst die Antwort auf ihre Gebete zu sein - die Person, die sich ihrer coolen, erwachsenen Party zu ihrem 15ten Geburtstag (in einem coolen Nachtclub) in den Weg stellt, befindet sich am anderen Ende der Welt. Erst als sich der wie ein George Clooney-Double aussehende Handwerker mit ihrer Mutter anfreundet, merkt sie, dass es ein paar Dinge gibt, über die sie als Teenager keine Kontrolle hat (oder die sie überhaupt nicht versteht) – und dafür würde sie lieber ihren Vater wieder zuhause haben.

Georgias Katze Angus ist schon bei ihr seit sie ganz klein war. Er schläft bei ihr im Bett und spielt regelmäßig eine Rolle in ihren ver­rückten Plänen und Streichen. Das Besondere an Angus ist außerdem, dass er ihr Vertrauter ist. Wenn Jas und die Ace Gang nicht in der Nähe sind und ihre Eltern keine Hilfe, ist da nur noch ihre vierjährige Schwester Libby, die selber glaubt, sie wäre eine Katze. Es bleibt also nur Angus, ihr Mit­verschwörer, Komplize und ihr vertrauens­würdigster Freund.

Angus wird im Film tatsächlich von zwei Kat­zen gespielt. „Beide Katzen“, erklärt Georgia Groome, „haben eine unterschiedliche Per­sönlichkeit. Benny ist der schmusige Angus, der stundenlang still sitzt und sich streicheln lässt. Er ist derjenige, mit dem ich alles teilen kann und zum Glück nicht ausplaudert, was ich ihm ständig ins Ohr flüstere. Jim dagegen ist die Actionkatze – er macht die Sprünge und anderen Stunts.“

Als die umwerfenden Brüder Robbie und Tom als neue Schüler an ihre Schule kommen, sind die Möchtegern-Liebesheldin Georgia und ihre Freundin Jas entschlossen, sie zu verfüh­ren. Als Jas und Tom ziemlich schnell zu­sammen kommen, treibt das einen Keil zwi­schen Georgia und Jas. Die Situation wird immer schlimmer, als Georgias Versuche, Robbie zu beeindrucken und zu gewinnen, ein ums andere Mal kläglich scheitern – vom Vorgeben, dass ihr Angus entlaufen wäre, bis zum Flirten mit Robbies bestem Freund Dave The Laugh, um Robbie eifersüchtig zu ma­chen. Einfacher wird es auch nicht durch die Existenz von Robbies Freundin (Georgias Heimsuchung Slaggy Lindsay), die jede Chance nutzt, um Georgia zu ärgern, indem sie sie immer wieder daran erinnert wie - im Vergleich zu ihr - jung und kindisch sie aus­sieht und sich benimmt.

Um Erfahrungen zu sammeln und das Knut­schen zu üben, arrangiert sie Knutschunter­richt bei „Knutschlegende“ Peter Dyer. Sie will wissen, was zu tun ist, wenn sie endlich in Robbies Armen liegt. Zunächst aber lernt sie von Peter Dyer die Kusskategorien: „Nummer Eins ist der Standardkuss. Nummer Zwei ist der Kuss mit Bewegung. Wenn der Junge seinen Kopf in die eine Richtung dreht, bewegt sich das Mädchen in die andere Rich­tung. Die Jungs führen, die Mädchen folgen immer. Nummer Drei ist der Kuss mit Zunge, wodurch ein Gesundheits- und Sicherheitsri­siko entsteht. Das Geheimnis liegt im richti­gen Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Langsam anfangen – wie eine Schildkröte und nicht wie eine Eidechse – und dabei das Waschmaschinensyndrom vermei­den. Das ist mein Stil beim Knutschen!“

Robbie spielt Bass in einer Band namens Stiff Dylans. Die Band taucht oft in den Büchern von Louise Rennison auf und wurde speziell für den Film tatsächlich gegründet. In einem aufwändigen Casting-Prozess wurden vier Musiker zusammengebracht, um im Film auf­zutreten und zu spielen. Die Hoffnung, dass die Band auch ein Leben nach dem Film ha­ben würde, erfüllte sich und die Stiff Dylans wurden von Sony BMG unter Vertrag ge­nommen. Im Rahmen der Filmstory sieht man Robbie auf der Leinwand als Bassspieler und Sänger neben den echten Musikern.

James Flannigan (Gesang), Charlie Wride (Gitarre), Matt Harris (Bass) und Thomas Slaytor (Drums) - die vorher nie zusammen gespielt hatten – fanden sich in den berühmten Abbey Road Studios wieder, um Songs für den Film aufzunehmen. Später haben sie die Songs während der Dreharbeiten auf der Bühne gespielt. Die Stiff Dylans spielen eine Coverversion und einen Song, der extra für den Film geschrieben wurde (mit einem Text über Georgia Nicolson) und den Robbie extra für Georgia geschrieben haben soll.

Gespielt wird Robbie von Aaron Johnson, der großen Spaß mit der Rolle hatte. „Ich habe es unglaublich genossen, mit einem Instrument auf der Bühne zu stehen - auch wenn ich we­der ein Instrument spielen noch singen kann, und definitiv auch kein Rockband-Typ bin. Es war eine tolle Atmosphäre und Stimmung. Es war, als würden wir tatsächlich ein Konzert geben. Es war cool, wirklich mitzugehen, auf der Bühne zu rocken und mitzusingen. Es fühlte sich an, als wären wir eine echte Band und hoffentlich sieht es auch genauso aus.”

Produktion: Die Drehorte

BRIGHTON UND EASTBOURNE, SUSSEX

Die Außenaufnahmen zu „Frontalknutschen“ fanden über einen Zeitraum von zwei Wochen in und um Brighton und Eastbourne statt.

Neben den Straßenaufnahmen wurde die di­rekt am Meer gelegene Oh So Bar in Brighton in die Market Place Bar verwandelt, wo Geor­gia das erste Mal einen Auftritt von Robbie und seiner Band, den Stiff Dylans, sieht.

In Eastbourne wurde am Cavendish Place eine schicke Party gedreht; in einer Szene mit der Ace Gang, Robbie, Tom und Dave The Laugh wurde ein Fish und Chips Imbiss am Eastbourne Pier gedreht; Georgia und Robbie spielen Luftgitarre auf dem Strand eines Se­gelclubs; und man kann die beiden auf der Strandpromenade sehen, dem so genannten Beachy Head Walk.

LONDON

Die Szenen, in denen Georgia und Robbie nach dem ‚vermissten’ Angus suchen und dabei Jas und Tom begegnen, wurden in den Queen Mary’s Gardens und den Avenue Gar­dens (im Regents Park) gedreht. In Acton wurde das Chiquitos im Park Royal in das Restaurant verwandelt, in dem Georgia und ihre Familie essen gehen.

In Ealing wurde in einem Club in der Popes Lane gedreht (Innenaufnahmen für das Stiff Dylans-Konzert). Neben weiteren Drehorten in Ealing wurden die Innenaufnahmen und verschiende Außenaufnahmen von Georgias Haus in den Ealing Studios gedreht.

Weitere Drehorte

Hampton Lido in Hampton war Drehort für Eastbourne Lido. Der Salsa Club (in dem Georgia, Ellen und Libby der Mutter von Georgia und Jem nachspionieren) wurde im Landmark Arts Centre in Teddington gefilmt. Der Laden von Robbies und Toms Mutter wurde im und am Pincho Restaurant in der Church Street in Twickenham gefilmt.

Innen- und Außenaufnahmen von Georgias Schule wurden auf dem Gelände und in der Bishopshalt School in Hillingdon, Middlesex, gedreht. Im Liquid Nachtclub in Uxbridge, Middlesex, fanden die Dreharbeiten für Geor­gias Überraschungsparty statt.

Hintergrund: Was für ein Kusstyp ist er?

In der Teenager-Komödie FRONTALKNUTSCHEN dreht sich alles ums Küssen – dabei ist die 14-jährige Georgia darin noch sehr unerfahren. Sie ist unsterblich verliebt in Robbie und hat Angst vor dem ersten Kuss. Da ist die Idee, zunächst zu üben, gar nicht abwegig. Peter, der sich als Kussexperte ausgibt, scheint dafür bestens geeignet zu sein. Georgia erweist sich als Naturtalent und Peter als wahre Speichelmaschine, ein „Schlabberer“ wie er im Buche steht.

Damit ist er nur einer von acht Kusstypen, zwischen denen die Flirt-Expertin Nina Deißler unterscheidet. Die Hamburger Kommunikationstrainerin (www.kontaktvoll.de) beschreibt zum Filmstart von FRONTALKNUTSCHEN die verschiedenen Typen vom „Zaghaften“ bis zum „Multi-Tasking-Küsser“ und gibt Tipps, mit den Eigenarten des jeweiligen Küssers umzugehen.

Bleibt nur die Frage, welchem Typen „Sexgott“ Robbie zuzuordnen sein wird …

Der Zaghafte

Er wartet bis Du ihm die Zunge in den Mund schiebst – ist eher verhalten, auch sonst etwas schüchtern und ist einfach nicht der Typ, der den ersten Schritt macht.

Taktik: Geduld! Etwas mehr Zeit lassen, streicheln, gut zureden – erst mal nur die Lippen küssen und das vor allem zärtlich – wenn er sich entspannt hat, merkt er, dass er jetzt an der Reihe ist.

Der Stürmische

Kaum hast Du ihn an Dich heran gelassen, untersucht er auch schon Deine Mandeln.

Taktik: Einem echten Stürmischen entkommst Du nur schwer – entweder Du schlägst ihn mit seinen eigenen Waffen (Wo sind denn Deine Mandeln?) oder Du weckst seinen Spieltrieb – im äußersten Notfall helfen nur Fesselspiele oder die Totalverweigerung.

Der Schlabberer

Ja, bestimmt meint er es leidenschaftlich – doch nach jedem Kuss wünschst Du dir ein Handtuch oder wenigstens eine Serviette. Und Du fragst Dich, ob Du Dich nicht lieber vom Hund Deiner Nachbarin ablecken lassen solltest. Bei einem innigen und intensiven Zungenkuss reichlich Körperflüssigkeit auszutauschen ist völlig in Ordnung – aber doch bitte nicht über das ganze Gesicht!

Taktik: Nimm sein Gesicht in beide Hände und küsse ihn auf die Stellen, die geküsst werden sollen und die ruhig feucht werden dürfen.

Die Waschmaschine

Ich nenne diese Spezies so, weil sie die Zunge reinschieben und dann immer nur im Kreis drehen – wie bei einer Waschtrommel. Höhepunkt: Der Schleudergang…

Taktik: Der Waschmaschinen-Küsser ist nicht unbedingt ein schlechter Küsser – jedoch etwas fantasielos… Ein taktischer Rückzug der eigenen Zunge, ein spielerischer Biss in die Unterlippe, ein erneutes Vorschnellen sollte dem Waschmaschinen-Küsser zeigen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt als „Kreisverkehr“.

Der Hartküsser

Bis zum ersten Kuss warst Du sicher, dass der Mann Lippen hat – und dann: Wo sind die hin? Ein häufiger Hintergrund dieses Problems ist Nervosität… manchmal jedoch leider auch Unfähigkeit.

Taktik: Finde heraus, was der Grund für das plötzliche Verschwinden der Lippen ist. Frage ruhig nach, wo sie geblieben sind und zeig ihm Deine.

Der Weichküsser

Jeder Kuss eine Schmuse-Blues. Ach so weich sind seine Lippen… Das genaue Gegenteil vom Hartküsser – andererseits: Immer nur Schmuseblues und Weichspüler ist ja auch langweilig oder?

Taktik: Zeig dem Weichküsser, dass Du heiß bist… Werde selbst etwas fordernder, beiß ihn zärtlich (!) in seine weichen Lippen, streichle ihn an Stellen, an denen er es gerne hat und hoffe, dass der Mann nicht durch und durch ein „Softie“ ist!

Der Multi-Tasking-Küsser

Während des Küssens ist er in der Lage, den Rhythmus und die „Technik“ zu variieren und bringt dabei auch noch beeindruckende Zärtlichkeiten mit seinen Händen zustande – oh ja – den wünschen wir uns!

Taktik: Zurückküssen und festhalten!

Musik: Die Entstehung der Band „Stiff Dylans&

Wenn in „Frontalknutschen“ die „Stiff Dylans“ die Bühne rocken, dann könnte man meinen, es gäbe die Band schon ewig – dabei fanden sich die Musiker erst für den Dreh der Teenager-Komödie zusammen:

Als für die Verfilmung des Romans von Louise Rennison eine Band gesucht wurde, machte ein Casting James Flannigan, Charlie Wride, Matt Harris and Tom Slaytor über Nacht zu einer Band. Der Name „Stiff Dylans“ ist eine Erfindung der Autorin von FRONTALKNUTSCHEN. In ihm vereinte sie ihre Begeisterung für das legendäre Punk Platten-Label Stiff Records und ihre Verehrung von Bob Dylans Texten und Werk.

James spielt Gitarre und ist der Lead-Sänger der Band. Mit seinem Charisma ist er der perfekte Frontmann. Tom, der eher zufällig durch seine eifrige Mutter zum Schlagzeugspiel kam – sie schenkte Ihm ein Schlagzeug zu seinem 14. Geburtstag – geriet auch unfreiwillig zum Casting für den Film und ist jetzt ein fester Bestandteil der Band. Dann ist da Matt, der sich schon früh für Michael Jacksons „Off the Wall“-Album begeisterte und später von einem Freund als Bassist in eine Band gedrängt wurde, ohne je eine Saite angespielt zu haben. Aber er nahm es als Herausforderung, lernte ein paar Griffe und spielte schließlich vor Publikum. Und nicht zuletzt Charlie, der nach der Schule mit seinem Bruder und ein paar Freunden auf Konzerten, Partys und Hochzeiten spielte, bis er sich beim Casting für die „Stiff Dylans“ bewarb.

Was ihre musikalischen Vorlieben angeht, sind die vier sehr verschieden: James ist ein großer Fan von Biffy Clyro, Toms Geschmack ist eher jazzig, Matts Hintergrund ist Pop und Charlie ist ein Rock-Liebhaber. Die Band sieht diese Unterschiede als sehr fruchtbar für ihre Arbeit an. Manchmal gibt es zwar Meinungsverschiedenheiten, aber letztlich kommt dabei auch immer etwas Neues heraus. Das kommt ihrem Anspruch, etwas Eigenes zu machen, sehr entgegen. Eine erste Kostprobe ihres Könnens gaben sie mit der Single „Ultraviolet“, die ein wahrer Ohrwurm ist.

Hintergrund: Die Faszination des Küssens

Das Küssen steht bei Frontalknutschen für alle beteiligten im Zentrum. Als schönste Form der Kommunikation hat das Küssen gerade für Teenager einen besonderen Reitz. Diese wunderbare Erfahrung mit einem lieben Menschen zu teilen, ist sehr aufregend für Georgia und ihre Freundinnen. Ein Kuss kann schließlich so viel bedeuten: Er kann Vertrauen, Verlangen oder Freude ausdrücken. Er kann Freundschaften besiegeln, ein Feuer entfachen und Sehnsüchte stillen. Darüber hinaus ist Küssen auch noch gesund für Körper und Geist. Aber was steckt eigentlich dahinter? Warum küssen Menschen überhaupt und was hat das für Auswirkungen auf uns?

Die Geschichte des Küssens

Es gibt verschiedene Ansichten über die Herkunft des Küssens. Allen Theorien ist gemeinsam, dass davon ausgegangen wird, der Kuss werde bereits im Säuglings- und Kleinkindalter konditioniert. Während manche Forscher davon ausgehen, dass sich das Küssen aus dem frühkindlichen Saugen an der Mutterbrust entwickelt hat, sehen andere den Ursprung in der Phase der Menschheitsgeschichte als Kleinkinder noch von ihren Muttern mit vorgekautem Brei von Mund zu Mund gefüttert wurden. Nach einer weiteren Theorie wird das Küssen auf die frühkindliche orale Phase zurückgeführt, bei der Kinder alle Dinge in ihrer Umwelt mit dem Mund betasten und erforschen.

Im Altertum wurde bedenkenlos, quer durch die Bank herumgeküsst. Erst durch die strengen Gebote der Kirche wurde dieses Treiben eingeschränkt, da alle körperlichen Berührungen, die nicht der Fortpflanzung dienten, verboten waren. So auch der Kuss, da dieser ein Ausdruck purer Lust bedeutete. Bis zum Mittelalter war man auch im Umgang mit Begrüßungsküssen sehr großzügig. Selbst Leute, die sich nicht kannten, begrüßten sich mit einem Kuss auf den Mund. Nach dem 16. Jahrhundert kam dieser Trend wieder aus der Mode, da man Angst vor der Übertragung von Seuchen hatte. Lange Zeit war es dann verpönt, sich öffentlich zu küssen.

Küssen in verschiedenen Kulturen

Das Küssen wird nicht überall auf der Erde gleich praktiziert. Der in der westlichen Welt oft auch in der Öffentlichkeit akzeptierte Zungenkuss gilt als Zeichen intimer Zuneigung zwischen Partnern. Wohingegen ein schlichter Kuss auf den Mund oder die Wange oft zur Begrüßung angewendet wird. Doch nicht überall ist ein Zungenkuss in der Öffentlichkeit gerne gesehen. Vor allem in traditionellen und moslemischen Ländern sollte man darauf eher verzichten. Auch in Japan ist ein öffentlicher Kuss tabu, weil dieser dort als sexuelles Vorspiel gilt, das nicht öffentlich praktiziert wird.

Weit verbreitet ist die Annahme, dass es in der Arktis bei den Inuit üblich ist, sich mit der Nase zu küssen. In Wirklichkeit ist der so genannte „Riechgruß“, ein erster Körperkontakt, wie er auch in asiatischen Gegenden wie in Tibet, in Thailand oder in der Mongolei gepflegt wird.

Küssen als Jungbrunnen

Küssen hat weit reichende Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Psyche: Die Lippen und der Mund enthalten sehr empfindliche Nerven-Enden. Werden diese durch einen Kuss angeregt, können starke Emotionen ausgelöst werden, denn dann wird ein ganzer Cocktail von Hormonen ausgeschüttet. Dadurch steigen der Puls und die Körpertemperatur und man wird unempfindlicher gegen Schmerzen. Weiterhin werden chemische Botenstoffe ausgeschüttet, die das Immunsystem stärken. Auf der anderen Seite sorgt das Glückshormon Endorphin für seelisches Wohlbefinden.

Die verbreitete Annahme, Küssen mache schlank, ist leider nicht ganz wahr: Ein Zungenkuss verbraucht zwar bis zu 15 Kalorien in der Minute und setzt 38 Gesichtsmuskeln gleichzeitig in Bewegung. Um effektiv abzunehmen müsste man jedoch stundenlang Dauerküssen.

Regelmäßiges Küssen hat aber andere gute Auswirkungen auf die Gesundheit und die Ausstrahlung: So wird die Gesichtshaut gestrafft, die Gefäße weiten sich, die Haut wird besser durchblutet und bekommt dadurch einen rosigen Teint. Küssen ist außerdem gut für die Zähne. Die Erwartung eines Kusses steigert den Speichelfluss im Mund, und das wiederum wirkt karieshemmend und belaglösend. Aber Vorsicht: Das Zähneputzen erspart man sich nicht. Und nichts mindert die Lust aufs Küssen mehr als Mundgeruch.

Der perfekte Kuss

Eine goldene Regel für einen guten Kuss gibt es nicht: Manche mögen ihn heiß und innig. Andere lieben ihn feucht und fest. Und wieder andere zart und spielerisch. Das gegenseitige Berühren der Lippen ist manchmal der Beginn eines Liebesspiels. Ein zu harter, feuchter, lascher oder drängender Kuss kann einen romantischen Moment wie eine Seifenblase platzen lassen.