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Fakten und Hintergründe zum Film "Friendship!"

Kino.de Redaktion |

Friendship! Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktionsnotizen

„Es geht um Freundschaft, um Lachen, um Hoffnung – am Schluss natürlich. Es geht aber hauptsächlich einfach um Freundschaft“, charakterisiert Regisseur Markus Goller seinen neuen Film FRIENDSHIP!, mit dem er nach achtjähriger Pause in die Kinos zurückkehren wird. In der Zwischenzeit konnte er sich in den USA einen Namen als renommierter Werbefilmer machen. „An der Geschichte hat mich fasziniert, dass wir eine DDR zeigen können, einen Geist der DDR oder Menschen, die aus der ehemaligen DDR kommen, in einem ganz anderem Setting – also genau umgekehrt, nämlich ,East meets West‘. Die zwei Planeten treffen aufeinander, kurz nachdem die Mauer gefallen ist. Es sind zwei extreme Pole, die aufeinanderprallen. Die daraus resultierende Komik, aber auch die Tragik fasziniert mich. Und natürlich fand ich die Vatergeschichte sehr spannend: Veit hat seinen Vater nicht mehr gesehen seit er zwölf Jahre alt war, hat seither nur einmal im Jahr eine Postkarte mit Poststempel aus San Francisco von ihm erhalten. Und nun bricht er auf, den Vater zu finden, den er nie hatte.“

Produzent Max Wiedemann war begeistert von den Möglichkeiten des Stoffs: „Der Film hat alles, was ein großer Kinofilm braucht. Für mich ist er auf der einen Seite sehr unterhaltsam, er hat aber auch Substanz und ist ungemein emotional, er geht unter die Haut – in einer Tonalität, die sehr zeitgemäß ist. Der Humor entsteht nicht auf Kosten der Figuren, sondern es ist eine Geschichte, die sehr charmant von ihren Figuren lebt und wie sich die Figuren in ihrem Umfeld bewegen. Und uns hat natürlich auch der Aspekt gereizt, einen Film zu drehen, der zum größten Teil in Amerika spielt.“

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„Wir gehen natürlich immer erst mal von der Geschichte aus“, erklärt Wiedemanns Partner Quirin Berg die Vorgehensweise des erfolgreichen Produzentenduos, das bereits mit dem Oscar-Gewinner Das Leben der Anderen (2006) Filmgeschichte schrieb und gerade mit „Männerherzen“ eine weitere große Komödie ins Kino gebracht hat. „Friendship! ist eine Freundschaftsgeschichte, eine sehr emotionale Geschichte, aber eben mit einer politischen und geschichtlichen Dimension, eine Geschichte über Freiheit. Das ist eine Kombination, die man so selten findet. Nach wenigen Seiten des Drehbuchs war mir klar, dass es etwas sehr Besonderes ist und wir haben – ich glaube im Bereich von Zehntelsekunden – entschieden: ,Lass’ uns das zusammen machen!‘“

Auch Quirin Berg war begeistert von der Aussicht, ein Projekt mit einer sehr amerikanischen Farbe zu entwickeln und zu realisieren: „Es ist eine große Culture-Clash-Komödie. Mit Das Leben der Anderen haben wir uns bereits sehr intensiv mit diesem Kapitel jüngere deutsche Geschichte – DDR, Mauerfall, Wende etc. – beschäftigt. Nun bot sich uns die Gelegenheit für einen anderen Rückblick, der auch Ausblick ist, der nicht unbedingt in Nostalgie schwelgt, aber natürlich noch einmal Erinnerungen weckt – und das auf eine sehr eigene Art erzählt. Zwei im Sozialismus aufgewachsene, im besten Sinne Vollblut-Ossis, die gerade 1989 durch den Kontinent des Kapitalismus fahren – das ist für mich die perfekte Voraussetzung für eine große Komödie, die auch einen ganz neuen Blick von außen auf ein uns allen bekanntes Thema ermöglicht, einen sehr versöhnlichen Blick. Für den Grenzbeamten bei der Einreise in die USA müssen sich Tom und Veit als Deutsche rechtfertigen, nicht als West- oder Ostdeutsche…“

Das Drehbuch hatten Wiedemann & Berg von einem anderen renommierten deutschen Produzenten erhalten, Tom Zickler, der als Partner von Til Schweiger Kassenerfolge wie Knockin’ on Heaven’s Door (1997), Barfuss (2005) und zuletzt Keinohrhasen (2007) und 1 ½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (2008) verantwortete. „Wir sind Tom sehr dankbar, dass er mit der Geschichte zu uns gekommen ist, das ist ja auch nicht selbstverständlich“, fährt Berg fort. Und Max Wiedemann ergänzt: „Tom wollte unbedingt, dass dieser Film gemacht wird. Er sagte aber auch, es sei für ihn eine Geschichte, die ihm so nahe geht, das er es nicht selbst machen möchte, sondern einen Produzenten braucht, der mit der nötigen Distanz auf den Stoff blickt.“

„Friendship! ist tatsächlich ein Film über Freundschaft, ein Film übers Erwachsenwerden, ein Film über die Gegensätze zwischen Ost und West“, findet der ausführende Produzent Mark Popp, der den Film von seinem frühesten Stadium an begleitet, den Kontakt zu Wiedemann & Berg hergestellt hatte und letztlich den Stoff zu ihnen brachte. „Es war der nächstliegende Schritt, zu ihnen zu gehen und zu sagen: Guckt euch das mal an, habt ihr Lust? Sie sind sofort drauf angesprungen. Für Tom und mich hat das Sinn gemacht, weil es damit zur Zusammenarbeit von zwei der aktuell erfolgreichsten deutschen Produktionsfirmen kam. Es hat eine zwingende Logik, dass aus FRIENDSHIP! ein Familienprojekt geworden ist.“

Produtkion: Über den Film

Ganz am Anfang von FRIENDSHIP! steht jedoch ein Traum – der Traum von Freiheit. Geträumt von Produzent Tom Zickler. Der hatte 1989 noch vor dem Fall der Mauer als damals 24-jähriger Bürger der Deutschen Demokratischen Republik mit seinem besten Freund Veit dem Arbeiter- und Bauernstaat den Rücken zugekehrt. Mit 55 Dollar in der Tasche und alten Super-8-Projektoren im Gepäck sind sie in die USA aufgebrochen, um sich in einer abenteuerlichen Reise von New York an das Wunschziel San Francisco zu kämpfen. Als er zurückkehrte, gab es die DDR nicht mehr. „Es war die schönste Reise, die ich je gemacht habe“, erinnert sich Zickler. „Als wir damals hinkamen, kannten wir niemanden. Wir standen auf einmal da in der Wall Street, Manhattan, und hatten zehn Dollar für den Bus bezahlt und gesagt: ,Jetzt können wir noch viermal Bus fahren, dann sind wir pleite.‘ Weil ich kein Geld hatte, musste ich immer auf die Leute zugehen. Wenn wir abends um elf in eine Stadt kamen, hatten wir immer um halb zwölf einen Platz zum Schlafen. Wir mussten nicht ein einziges Mal unter der Brücke schlafen. Wir waren auch in gefährlichen Situationen, aber im Endeffekt ist es immer gut gegangen. Es war wirklich ein ganz tolles Erlebnis. Auf der Reise ist wirklich alles passiert, was passieren kann …“

„Tom hatte immer einen ausgeprägten Freiheitsdrang“, erinnert sich sein Freund und ausführender Produzent Mark Popp. „Er war einer der wenigen, der es überhaupt nicht akzeptieren konnte, in seinem Heimatland förmlich eingesperrt zu sein. Aber sein Traum war, dass er unbedingt die Golden Gate Bridge sehen wollte. Für Tom war es einfach die Freiheit, der Westen, also das ultimative Gegenstück zu diesem Gefängnis, das die DDR war. Das war der Antrieb für die Reise mit Veit Jagoda, dem wirklich besten Freund von Tom.“

„Fünfzig Prozent von dem, was der Film erzählt, ist wahr“, gesteht Tom Zickler. „Ich werde aber nicht verraten, welche fünfzig Prozent!“ „Es sind jedenfalls genau die Dinge, bei denen man einfach nicht glauben kann, dass sie wirklich passiert und nicht erfunden sind“, ergänzt Quirin Berg. Regisseur Markus Goller wird etwas präziser, was den Wahrheitsgehalt der Geschichte anbetrifft: „Es ist unheimlich viel wahr. Eigentlich basieren alle Episoden auf tatsächlichen Erlebnissen von Tom und Veit. Ob es der Mauersteinverkauf ist, Comiczeichner Darryl, der Strip im Schwulenclub in Las Vegas oder die Tatsache, dass sie mit ganz wenig Geld nach Amerika gefahren sind – die ganze Geschichte mit Veit hat einen wahren Kern. Aber dann haben wir uns die nötigen Freiheiten genommen, um einen dramaturgisch funktionierenden Film zu drehen.“

Produktion: Die Regie

Regisseur Markus Goller ist ein alter Freund von Tom Zickler. „Wir kennen uns schon richtig lange“, erzählt Zickler. „Ich hatte Markus bei einer Hochzeit kennengelernt. Im Jahr 2000 hatte er dann schon einmal mit mir gearbeitet, er war Regisseur von Planet B – Mask Under Mask (2001) und hatte auch einen sehr guten Job erledigt. Der Film lief in Deutschland sogar im Kino.“

Tatsächlich hatte der Regisseur, der in Los Angeles lebt, schon vor Jahren von Toms Geschichte gehört. „Ich war vor fünf Jahren auf einer Party in L.A.“, weiß Goller. „Da hat mir jemand von Toms 89er-Reise durch die USA erzählt. Ich erinnerte mich noch daran, denn Tom hatte mir auch schon mal Teile davon und immer wieder Passagen von irgendwelchen Geschichten davon erzählt, als wir 2000 unseren gemeinsamen Film gemacht haben. Als ich das dann nochmal hörte, musste ich ihn einfach anrufen! Es war gar nicht leicht, ihn davon zu überzeugen, dass wir daraus einen Film machen müssen, aber ich konnte ihn zumindest erst einmal überreden, mir die ganze Geschichte zu erzählen. Er hat mich dann in L.A. besucht. Wie saßen auf meiner Terrasse und er hat mir in die Kamera die ganze Geschichte erzählt. Von dort sind wir losgestiefelt und haben versucht, das Buch zu entwickeln.“

„Markus wohnt sehr schön da oben in West Hollywood“, schmunzelt Tom Zickler. „Jeden Morgen lief drei bis vier Stunden lang eine Kamera auf der Terrasse. Wir haben eigentlich bei Null angefangen, die Geschichte zu erzählen. Das ging eine Woche. Es war schon ziemlich viel, alles auch mit Details, wie die Hotelzimmer aussahen, wo wir gewohnt haben. Es waren so viele kleine erste Eindrücke. Wir kamen beispielsweise an einem Freitag in New York an und irgendwann sagte ich, es war so gegen 17 Uhr 45, und wir hatten gerade Darryl kennengelernt, mit meinem Behelfsenglisch: ,So, jetzt müssen wir aber schnell einkaufen gehen, es ist gleich 18 Uhr und die Geschäfte machen zu!‘ Darryl guckte mich an, als ob ich den Mond kaufen wollte, weil er nicht verstehen konnte, dass jemand nicht weiß, dass die Supermärkte in den USA rund um die Uhr geöffnet sind! Das waren so Kleinigkeiten, deswegen waren die ganzen Besprechungen teilweise sehr lange. Details waren für Markus besonders interessant. Wenn man einen atmosphärischen Film gestalten will, ist das wichtig.“

Nicht nur deshalb war FRIENDSHIP! für Markus Goller ein absolutes Herzensprojekt. „Ich würde mich als DDR-affin bezeichnen, ohne genau sagen zu können, woher das kommt. Wahrscheinlich weil ich als kleines Kind in München viele Verwandte hatte, die ganzen Geschwister meiner Eltern, die in der DDR lebten, quer verstreut, und wir sind unheimlich oft rüber gefahren. Dieses Erlebnis, immer über die Grenze zu fahren und tatsächlich in diesem muffigen Land zu sein, fand ich als Kind sehr bedrückend. Trotzdem habe ich mich wohl gefühlt wegen meiner ganzen Cousinen und Cousins. Das war immer ganz schön. Wenn ich dann auf Wiedersehen sagen musste, hatte ich irgendwie das Gefühl: Okay, ich fahr jetzt wieder und ihr müsst bleiben … Das hat mich unheimlich beeindruckt. Wenn man sich überlegt, was alles wahr ist in unserem Film, wie die Geschichte wirklich ist und was jetzt im Buch tatsächlich da ist …. Ich habe immer gehofft, wir kriegen das hin und habe auch nie daran gezweifelt.“

Während des Drehs von Barfuss (2005) ging Tom Zickler schließlich auf Mark Popp zu und drückte ihm die zweite Fassung des Drehbuchs in die Hand, eine ganz frühe Fassung, die im Grunde mit dem jetzigen Film nicht mehr viel zu tun hatte. Damit gab er dennoch den endgültigen Anstoß dafür, dass seine einschneidende Erfahrung aus dem Jahr 1989 den Weg auf die Leinwand nahm. „Er hat gesagt: ‚Lies es doch mal, das wollen wir irgendwann mal machen und ich würde mich freuen, wenn du dabei bist‘“, erinnert sich Popp. „Tom sprach mich vermutlich auch deshalb an, weil ich lange in den USA gelebt habe, die Sprache ganz gut spreche und mich ein bisschen auskenne, wie man in Amerika Filme dreht. Er sah mich als die ideale Person für FRIENDSHIP!. Dann haben wir erst noch ein paar Filme gemacht und irgendwann während der Vorbereitung zu Keinohrhasen (2007) in Berlin hat er das Projekt wieder ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Regisseur Markus Goller haben wir versucht, das Drehbuch weiterzuentwickeln. Schließlich fanden wir mit Oliver Ziegenbalg den idealen Autor.“

Produzent Max Wiedemann ist begeistert, dass Markus Goller als Regisseur gewonnen werden konnte: „Er ist der Geschichte sehr verbunden. Friendship! ist sein Baby. Er hat den Film initiiert und hatte von Anfang an eine klare Vorstellung davon, was er wollte. Ich bin ein großer Anhänger des Autorenfilms und mag Regisseure, die sich auch in die Stoffentwicklung sehr stark einbringen. Wenn man sich mehrere Jahre mit einem Thema beschäftigt hat, dann hat man es verinnerlicht und in vielen Details einfach schon viel weitergedacht.“

Quirin Berg schließt sich seinem langjährigen Produzentenpartner an: „Das Wichtigste bei einem Projekt wie diesem ist es, dass der Regisseur sich wirklich als Filmemacher versteht und wesentlich zu der Geschichte an sich beiträgt. Ohne Markus wäre der Film nicht entstanden. Er hat Tom immer wieder gedrängt, seine Geschichte zu erzählen Er hat das Projekt mit riesiger Energie vorangetrieben und mit großem Fingerspitzengefühl dafür gesorgt, dass es die richtige Tonalität erhält und die Balance zwischen dem Unterhaltenden und Ernsthafteren gefunden wird. Viel Fingerspitzengefühl hat er auch bei der Besetzung bewiesen, die ich wirklich sehr gelungen finde. Es ist ein Projekt mit einer sehr großen Dimension, bei dem ein großer Druck auf den Schultern des Regisseurs liegt. Er hat das mit Charme und großer Ruhe die ganze Zeit über durchgehalten. Auch in den Momenten größter Anspannung, die es automatisch immer gibt, hat er eine positive Entspanntheit, Optimismus und Begeisterung für dieses Projekt behalten. Es hat Spaß mit ihm gemacht, er war in den Details perfekt, er hat das große Ganze gesehen und vor allen Dingen eine unglaubliche Energie bewiesen. Ich habe mich oft gefragt, wie er das eigentlich macht.“

Markus Goller hat bereits über 400 Werbefilme inszeniert, als Second-Unit-Regisseur bei Hollywood-Produktionen fungiert und mit Mask under Mask (2001) einen Low-Budget-Kinofilm auf die Leinwand gebracht. Dennoch kann man sagen, dass FRIENDSHIP! für ihn das erste große Kinofilmprojekt und somit sein Debütfilm ist. „In der Kombination war es besonders spannend, weil man sich keine Sorgen darüber machen musste, ob er weiß, wie ein Set funktioniert, ob er weiß, wie man inszeniert. Auf der anderen Seite hatte er aber eben dieses Feuer eines Debütfilmers“, erläutert Max Wiedemann.

Produktion: Das Drehbuch

Als weitere Schlüsselfigur erwies sich Oliver Ziegenbalg, der zu den gefragtesten Filmautoren Deutschlands gehört. Dabei hatte Ziegenbalg zu Beginn Zweifel, ob er der Richtige für den Stoff ist. „Ich saß ich mit Tom Zickler im Restaurant und meinte: ,Tom, wir sind befreundet und ich weiß, dass du mir diesen Film anbietest, aber ich komme nicht aus dem Osten! Ich glaube nicht, dass ich der richtige Autor dafür bin.’ Tom meinte nur: ,Jetzt warte mal ab, du bist ein Autor, der eine gute Geschichte schreiben kann, da musst du gar nicht aus dem Osten sein.‘ Ich war trotzdem zögerlich, aber Tom hatte seine Geschichte auf Tonbänder aufgesprochen und gab sie mir auf drei CDs mit. Er sagte: ,Hör dir einfach mal an, was ich so erlebt habe, und dann kannst du mir sagen, wie du dir vorstellst, wie dieser Film sein soll – du wirst ihn dann ja auch vielleicht nicht schreiben, aber dann kannst du mir zumindest sagen, was du denkst.‘“

Zu Hause ignorierte Ziegenbalg die CDs zunächst, weil er immer noch zögerte, sich die Geschichten seines Freundes anzuhören. Doch eines Abends lauschte er schließlich doch den Erzählungen und nach zehn Minuten packte es ihn: Er sprang auf, um gleich am Schreibtisch die erste Szene für das Drehbuch zu Papier zu bringen. „Diese Geschichten waren unglaublich, wirklich unglaublich, und sie beinhalten diese gesamte Naivität, die ich versucht habe, in das Drehbuch zu bringen. Zu überleben in Amerika, indem du falsche Mauersteine verkaufst, das ist eine Sache, die nimmt dir keiner ab! Aber die sind tatsächlich einfach an eine Mauer gefahren, haben Steine daraus abgeklopft, haben sie angesprayt, sind zum Bürgermeister gegangen und haben ihm ein Stück der Berliner Mauer geschenkt! Und die Amerikaner waren so überwältigt, dass sie gesagt haben: ,Das gibt es nicht!‘ Und dann wollte jeder einen haben. Ich habe Tom sofort angerufen und gesagt: ,Tom, ich war mir ein bisschen unsicher, ob ich der richtige Mann für diesen Film bin … Aber jetzt weiß ich: Ich will diesen Film schreiben, auf Teufel komm raus, und wenn ich was nicht richtig mache mit der DDR, dann musst du mich korrigieren!‘ Und das hat er dann gemacht.“

Gemeinsam entstand dann auch die Idee zu der Rahmenhandlung. Die Suche nach Veits Vater gibt dem Film die nötige dramatische Klammer „Dass jemand seinen Vater sucht, der über die Mauer abgehauen ist, ist eine ganz spezifische Ost-Geschichte“, meint Ziegenbalg. „Aber der Gedanke der Freiheit, der Gedanke, etwas Neues zu erleben, der Gedanke, ein Abenteuer zu erleben – das ist total universell. Das konnte ich einfach auch aus meinem eigenen Gefühl schreiben, indem ich überlegte: ,Wie ist das denn, wenn du mit 23 völlig auf dich allein gestellt bist und in ein ganz neues Land kommst? Was passiert dann mit dir?‘ Das kann jeder nachvollziehen. Das Tolle an der Geschichte ist, dass man einerseits einen großen historischen Bogen erzählt, einen großen historischen Background hat, aber etwas erzählt, was jeder Mensch kennt, was jeder Junge und jedes Mädchen kennt – ein Gefühl von Freiheit und Abenteuerlust.“

Als großer Vorteil für Ziegenbalg erwies sich, dass er selbst schon mehrfach durch die USA gereist war und daher ein Gefühl für die Größe des Landes und die Atmosphäre der Handlungsorte hatte. „Das ist natürlich Jahre her gewesen, als ich noch ein Junge war. Aber von der Größe konnte ich es mir dann in Erinnerung rufen und ich konnte mir auch die Landschaft vorstellen“, erklärt er und gesteht im nächsten Atemzug: „Aber ich habe mit einer Karte geschrieben. Ich habe eine große Amerikakarte vor mir gehabt und dann Pins reingesetzt, sodass ich wusste: ,Ah, jetzt sind sie da!‘ So bin ich immer mit der Hand die virtuelle Reise durchgefahren. Da schreibt man dann über eine Welt, die man nicht wirklich vor Augen hat, die man aber kennt, von Erzählungen und von Bildern und von dem, was ich eben mal mit zehn dort erlebt habe.“

Allerdings hielt sich Ziegenbalg nicht sklavisch an die Erinnerungen Zicklers. „Super war, dass Tom mir die Fotos von seiner Reise gezeigt hat“, sagt Ziegenbalg. „Die wurden auch in Amerika im Produktionsbüro an die Wand gehängt, damit die Leute einen Eindruck haben, wie das war. Diese Fotos erwiesen sich als perfekte Inspiration, weil ich auch nicht genau wusste – wie ist die Kleidung, wie sahen die Jungs aus, wie cool waren sie wirklich … 1989: Hatten die Jungs hier solche Schnauzer und die Prolo-Frisur? Ich meine, die Leute damals sahen zum Teil aus wie Wolfgang Petri. Hätte also sein können! Es war gut zu sehen, dass Tom und Veit nicht aussahen wie solche Klischee-80er-Ossis. Wenn man Bilder vom Original-Mauerfall sieht, dann haben die diese pinkfarbenen Trainingsanzüge, einen Schnauzer und nach hinten lange Haare. Ich dachte mir also: ,Okay, zwei solche Jungs auf die Reise zu schicken, ist was anderes, als zwei wirklich coole Jungs auf die Reise zu schicken.‘ Zum Glück erwiesen sich der wahre Tom und der wahre Veit auf den Fotos als wirklich coole Jungs.“

„Oliver ist für mich nicht nur einer der besten Drehbuchautoren dieses Landes, sondern auch ein sehr guter Freund“, freut sich Produzent Quirin Berg. „Wir kennen uns seit vielen Jahren, haben einige Filme zusammen gemacht. Er ist jemand, der komödiantisches Talent mit einer großen Emotionalität, einer großen Authentizität, einer großen Ehrlichkeit verbindet. Und das sind letztlich die Elemente, die diese Geschichte so besonders machen. Es hat großen Spaß gemacht mit ihm, wir sind viele Runden gemeinsam gegangen. Er war auch vor Ort in Amerika, im Vorfeld zur Recherche, zur Drehbuchüberarbeitung und auch zu Drehbeginn und hat unsere ganze Phase den Darstellerproben begleitet. Das hat dem Projekt sehr gut getan.“

Produktion: Die Dreharbeiten in den USA

„Amerika ist kein Fake, es ist nicht nur ein Versprechen von früheren Filmen, sondern du bist dort und die Landschaft ist einfach noch mal größer als alles, was du dir vorstellen kannst“, sagt Oliver Ziegenbalg. Womit er in einem Satz zusammenfasst, warum FRIENDSHIP! in großen Teilen tatsächlich auch vor Ort in den USA entstehen musste. Da es natürlich von der Logistik her unmöglich war, alle Szenen an den im Drehbuch beschriebenen Originalschauplätzen zu drehen, legten die Filmemacher den Fokus schon bald auf New Mexico, wo der Großteil der Dreharbeiten stattfand.

„Die größte Herausforderung kann man vielleicht verraten“, schmunzelt der ausführende Produzent Mark Popp. „Wir drehen ein Roadmovie, das in New York anfängt und in San Francisco endet, weshalb wir diese beiden Städte auch zeigen müssen. Aber im Grunde findet der Trip an sich – der Hauptteil der Geschichte, die Fahrt nach Westen – in dem wunderbaren Staat New Mexico statt. Wir mussten also Stellen finden, die aussehen wie Virginia oder wie Tennessee und so weiter, und das hat dieser Staat eigentlich ganz gut geboten. Dadurch, dass wir im Winter gedreht haben, kamen nicht allzu viele Staaten in Frage. Damit war die Entscheidung für New Mexico gefallen. Die Leute dort sehen noch ziemlich aus wie früher und auch viele Straßen oder Motels, also ganze Gegenden haben sich eigentlich nicht großartig verändert.“

Als problematisch erwies sich dagegen bisweilen die Wettersituation. „Wir hatten ganz heftig mit dem Wetter zu kämpfen, mit Schnee, Eis und Trucks, die nicht den Berg hochkamen“, erinnert sich Popp. „Aber wir haben es doch immer relativ gut hinbekommen, haben nie einen Ausfall gehabt. Wir haben einfach den Wetterbericht verfolgt, der auch zu etwa 99 Prozent richtig war, und haben uns dann gegebenenfalls spontan entschieden, drinnen zu drehen.“ Regisseur Markus Goller versuchte, diese Herausforderung locker zu nehmen: „Wir wollten eigentlich Schnee vermeiden, nun haben wir Schnee im Film, aber ich glaube, es passt wunderbar. Heftig war es trotzdem: wir haben im Winter gedreht. Und das heißt, du hast schlechteste klimatische Verhältnisse, noch dazu sind die Tage am kürzesten im ganzen Jahr und es ist natürlich saukalt. Das war schon sehr anstrengend.“

Matthias Schweighöfer hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: „Ich fliege nicht so gerne und man braucht, um in Amerika arbeiten zu können, ein Visum, also bestellten wir auf dem Amt in München dieses O-1-Visum, was sich dann aber hinzog. Alle drei Tage bekam ich einen Anruf: ,Der Reisepass ist immer noch nicht da.‘ Also packte ich die Sachen wieder aus. Zwei Tage später: ,Der Reisepass kommt jetzt.‘ Also packte ich die Sachen wieder ein. Zwei Tage später: ‚Der Reisepass ist immer noch nicht da.‘ Also packte ich die Sachen wieder aus. Das zog sich ganze drei Wochen hin. Man konnte sich nie darauf einstellen, reist man ab, bleibt man hier? Bis es dann aber endlich geklappt hat und dann hatte ich einen super Flug mit Tom Zickler. Es war echt toll. Und dann steigt man auf einmal in einem anderen Land aus. Ich war ja noch nie so weit weg von zu Hause. Mein erster Transatlantikflug!“.

Ein besonderes Highlight war der Dreh des Showdowns auf der legendären Golden Gate Bridge, dem ein nicht zu unterschätzender logistischer Aufwand vorangegangen war, wie Mark Popp berichtet: „Die Golden Gate Bridge ist nicht nur ein beliebtes Motiv für Filmteams, sondern auch für Leute, die sich umbringen wollen. Deshalb braucht man für den Dreh Genehmigungen. Man muss mit den Leuten sprechen, die wollen das Drehbuch lesen, die wollen wissen, ob es darum gehen würde, dass da wieder einer runterspringt. Das würden sie natürlich nicht erlauben, die wollen die Brücke nicht in einem negativen Licht zeigen. Schließlich erhielten wir die Erlaubnis - mit unzähligen Auflagen. Unser ganzes Team, das zwischen 60 und 120 Leute beinhaltet, durfte sich nicht auf die Brücke begeben, sondern nur zwischen acht oder zehn Leute und kein Licht, nur kleines Equipment. Wir müssen da auch flexibel sein. Der Streifen, auf dem man sich aufhalten kann zwischen dem Geländer und der Fahrbahn ist ganz schmal. Man darf nicht rennen, man darf alles Mögliche nicht, man muss sich an die Vorschriften halten. Aber es gab eine Hubschrauberaufnahme, die ist eines der Highlights unseres Films.“

Die Crew war sehr international und Regisseur Markus Goller war das ganz recht so. „Ich wollte unbedingt eine gemischte Crew haben, weil die Stimmung und das Miteinander viel intensiver sind. Wir haben Schweizer, Australier, Engländer, Deutsche, Amerikaner, das ist wunderbar. Wir hatten eine gute Energie miteinander.“

Vor allem hebt er Kameramann Ueli Steiger heraus, der als Director of Photography von Roland Emmerich zu internationalem Ruhm gekommen ist. Er war unter anderem verantwortlich für die Bilder von Hollywood-Großproduktionen wie The Day After Tomorrow (2004), 10,000 B.C. (2008) und Godzilla (1998). „Ihn zeichnet aus, dass er ein ganz entspannter, ganz toller Mensch ist. Wenn man mit jemanden zusammenarbeiten kann, wenn man sich gegenseitig die Meinung sagen kann, wenn man sich austauschen kann, wenn man sich gegenseitig weiterbringen kann und sich dann auch privat wahnsinnig gut versteht, das ist natürlich wunderbar. Er wollte mal wieder was Authentisches machen, wollte eine Geschichte erzählen. Ich glaube, es hat ihm ziemlich Spaß gemacht, auch wenn er natürlich andere Sachen gewohnt ist“, so Goller. „Unsere Frage an Ueli kam glücklicherweise einfach zum richtigen Zeitpunkt“, erinnert sich Berg. „Ueli ist einer der größten Kameramänner der Welt und es ist wirklich eine große Ehre, ihn an Bord zu haben. Außerdem ist er ein so ausgezeichneter Koch, da freue ich mich jetzt schon auf sein nächstes Dinner…“.

„Wieder einmal etwas Deutsches, eine lustige Vorgeschichte, eine Geschichte ohne große Effekte, das Buch fand ich auch spitze … Es ist ein sehr freudvoller Film und ja, da habe ich gesagt: ,Das muss ich machen!‘“, fasst Steiger seine Beweggründe für seine Mitwirkung an FRIENDSHIP! zusammen. „Es ist ein Film über Amerika aus den Augen dieser beiden Jungs, die das zum ersten Mal sehen. Das ist schon schön, dass du irgendwie das Land zeigen kannst. Es neu zu sehen und groß zu sehen und weit zu sehen. Es ist ein Film, der Weiten haben muss. Er ist sehr traditionell gefilmt worden, nicht ein Film, der was probiert mit Handkamera und Pseudokunst, sondern ganz geradeaus die Geschichte erzählt – schön erzählt in schönen Bildern. Und das war eigentlich die Idee.“

Sehr angetan war Steiger auch von den Schauspielern: „Die schlagen sich sehr gut! Natürlich merkt man, dass Matthias sehr viel Erfahrung hat – er ist ein Vollprofi! Er hat eine Spielfreude, die wunderbar ist und er ist sehr gut mit der Kamera. Er weiß auch, wie die Kamera funktioniert und das hilft sehr. Das ist ganz spitze.“

Steiger, der seine besten Leute, darunter Helikopterpilot Frank Norris, überreden konnte, ebenfalls bei FRIENDSHIP! mitzumachen, hebt die Locations als besonders wichtig für das Gelingen des Films hervor. „Die Suche war sehr schwierig, weil der Staat New Mexico relativ groß ist, um die verschiedenartigen Locations zu finden. Man muss dann eben sehr viele verschiedene Orte angucken. Wir haben auch zum Teil sehr weit weg von Albuquerque, der Hauptstadt New Mexicos, in der wir unser Produktionsbüro hatten, drehen müssen. Und dass es im Winter schweinekalt wird in New Mexico, sagt dir da niemand. Wir waren über 2000 Meter hoch, das höchste Hochplateau in Amerika. Das geht bis Santa Fe zweieinhalb tausend Meter und darum ist es schweinekalt, besonders nachts. Für all die Sachen, die wir filmen, nicht unbedingt das Vorteilhafteste. Mit dem muss man sich dann schon herumschlagen.“

Für das Kostümbild zeichnete sich Maria Schicker verantwortlich, die selbst aus der ehemaligen DDR stammt – 1976 wurde sie als Regimekritikerin sogar zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und nach eineinhalb Jahren von der Regierung in West-Deutschland und Amnesty International wieder freigekauft. Seit 15 Jahren lebt sie in den Vereinigten Staaten. Für FRIENDSHIP! stellte sie umfassende Recherchen an. „Ich habe sogar meine alten Fotos wiedergefunden“, erzählt sie. „Und über ein thüringisches Buch, das mir Markus gezeigt hat, bin ich ziemlich erschrocken, weil es ganz viele Fotos von Menschen gab, die ich kannte. Das war ein bisschen eigenartig. Ich habe mich dann auf Charakter spezialisiert und weniger auf die Fashion der Zeit, so dass man das auch glauben kann. Die älteren Menschen habe ich mehr angezogen wie in den Siebzigern und die jüngeren, die haben so ein klassisches Design, das auch schon mehr in unsere Richtung geht. Das war eine interessante Erfahrung, das habe ich nicht erwartet.“

Besonderes Augenmerk legte sie natürlich auf die Garderobe von Tom und Veit. „Da bin ich genau nach den Recherchen und den Fotos gegangen, die ich fand, von Studenten aus der Zeit. Dieser Parka, der sogenannte „Ost-Jay“, war einfach das typische Merkmal eines Jungen, der nicht konform sein wollte. Die Jeans, auch ganz klar die ,richtige‘ Jeans … Und die Schuhe waren natürlich Klettis oder Jesuslatschen; die Klettis wurden zum Klettern verwendet, deshalb der Spitzname „Klettis“. Und dann gab es die Sportschuhe, die werden jetzt wieder hergestellt, die gibt es in Retro-Versionen von der Firma Zeha. Die sind also original. Ich habe versucht, den Charakter so originalgetreu wie möglich zu designen - mit wenig Kostüm.“

„Wenn die Dreharbeiten einmal begonnen haben, muss man zwar reagieren, aber der Spielraum ist überschaubar. In dem Moment, in dem die erste Klappe fällt, gibt es kein Zurück mehr“, so Quirin Berg. „Der Film ist finanziert, man hat eine gemeinsame Vision und hofft, dass das Ergebnis genauso aussehen wird. In dem Fall war der Druck natürlich auf Markus extrem groß, weil wir zusätzlich zu allen kreativen Fragen, mit denen sich jeder Regisseur auseinandersetzen muss, hier eine sehr große, auch logistische Herausforderung zu meistern hatten. Markus ist Deutscher, hat aber viele Jahre in Amerika gelebt und hat den großen Vorteil, dass er beide Welten gut kennt. Trotzdem erfordert es viel Mut, Disziplin und Genauigkeit. Markus spricht sehr gutes Englisch, aber es ist trotzdem nicht einfach, in einer Sprache zu inszenieren, die nicht die Muttersprache ist. Das ist eine große Aufgabe und das hat er fantastisch gemacht. Er hatte auch ein sehr großes Team, deutlich größer als Teams in Deutschland sind, auch das hat er großartig gemeistert. Als ich am ersten Drehtag ans Set gefahren bin – wir drehten eine ganz kleine Szene in einer Polizeistation - da habe ich geparkt, als ich unsere ersten Team-Trucks gesehen habe. In Deutschland ist man dann etwa 50 Meter später am Set. Hier musste ich wirklich lachen, weil die Fahrzeuge ungefähr drei Blocks lang standen und allein der Catering-Wagen länger war, als alle Licht-LKWS bei uns zusammen…. So ist eben das System in Amerika. Es war jedenfalls eine spannende Erfahrung und hat großen Spaß gemacht. “

Autor Oliver Ziegenbalg sieht es ähnlich: „Es ist schön zu sehen, wie das, was du dir vorstellst, tatsächlich Realität wird. Man stellt es sich vor, beim Schreiben, und es ist nie dasselbe wie deine Fantasie, aber in diesem Fall ist es wirklich übertroffen worden. Ich bin ja nicht in der DDR groß geworden und kannte die realen Bilder nicht tatsächlich. Und jetzt waren da Ausstatter, Setdesigner, die das alles so machten, wie es wirklich war. Ich bin mit Tom Zickler durch das Set gelaufen und er war vollkommen hin und weg und meinte: ,So sah mein Wohnzimmer damals aus!‘ Und das ist ein ganz großer Moment zu sehen, wie eine Vergangenheit entsteht, wie 1989 entsteht.“

Doch das letzte Wort hat Tom Zickler, ohne den es FRIENDSHIP! nicht hätte geben können. „Unser Film erzählt eigentlich etwas sehr Positives“, meint er. „Für mich ist das auch so ein bisschen die Versöhnung. Es ist wirklich ein Film über Würde und Freundschaft – und ich hatte wahrscheinlich die coolste Kindheit, die man haben kann, auch wenn ich in so einem System groß geworden bin. Es war auch toll und das erzählt die Geschichte. Es war eben nicht so, dass alles ganz schlimm war. Außerdem ist mir wichtig: Amerika ist ein ganz faszinierendes Land. Und ich glaube, jetzt entsteht auch wieder so eine Stimmung, vor allem durch den neuen Präsidenten, dass Leute sich dafür interessieren. Das ist für Leute, die für so etwas offen sind, genau der richtige Film.“

Produktion: Die Besetzung

Entscheidend für das Gelingen von FRIENDSHIP! war die Besetzung der beiden besten Freunde Tom und Veit. Sie sind im Grunde in jeder Szene des Films zu sehen, ihre gemeinsame Chemie trägt die gesamte Geschichte.

„Matthias Schweighöfer rückte bereits während unserer gemeinsamen Arbeit an Keinohrhasen in den Fokus“, weiß der ausführende Produzent Mark Popp. „Matthias ist aus dem Osten und er ist ein grandioser Schauspieler. Irgendwie hat das sofort gepasst. Vielleicht wäre es auch so passiert, wenn wir Matthias nicht gekannt hätten, weil er einfach die Idealbesetzung ist. Bereits als noch nicht ganz fest stand, wann und wie wir drehen, war es ganz klar für Tom, dass FRIENDSHIP! mit Matthias als Hauptdarsteller und Markus Goller als Regisseur gemacht werden muss.“

Produzent Max Wiedemann könnte nicht glücklicher sein mit der Wahl des Hauptdarstellers. „Alle Beteiligten verbindet ein langer Dialog“, sagt er. „In dem Fall haben Tom Zickler und Matthias Schweighöfer schon zusammengearbeitet. Auch wenn wir vorher noch nicht zusammengearbeitet hatten, hatten wir doch immer die Absicht, es einmal zu tun. Ich habe mich sehr gefreut, dass es von Anfang an klar war, dass Matthias die Rolle von Tom spielen soll. Das hat auch sehr geholfen in der frühen Phase der Stoffentwicklung – man konnte auf diese Weise klar visualisieren, was für einen Film wir da machen. Matthias ist einfach ein unglaublicher Sympathieträger und ein riesiges Energiebündel. Das ist genau das, was dieser Film gebraucht hat.“

„Tom blickt nicht zurück, er prescht sehr gerne nach vorne und lebt ganz einfach den Moment“, erzählt Matthias Schweighöfer über seine Figur. „Der Film zeigt viel von einer Sehnsucht, wo man eigentlich hin will und nutzt dafür auch die USA. Man kriegt ein Gefühl von der Freiheit, die hier wirklich existiert, diese Weite und dieses Ungebundensein, die Möglichkeit, aus Normen auszubrechen. Weil Tom sich in der DDR immer dem System anpassen musste, das aber nicht wollte, ist so eine Figur einfach sehr stürmisch, sehr rebellisch, gleichzeitig aber auch sehr liebevoll und sehr süß. Den hat man einfach gerne. Hauptsächlich ist Tom ein freiheitssuchender Charakter. Das finde ich ganz bezeichnend.“

Um sich optimal auf den Part vorbereiten zu können, verbrachte Schweighöfer viel Zeit mit Tom Zickler. „Tom und ich haben einen ganz fantastischen Bezug zueinander bekommen, weil ich im Grunde sein Leben noch einmal nachlebe und es auch wieder neu mache“, lacht Schweighöfer. „Für Tom ist es sozusagen eine Reflexion auf sein Leben, das hat uns ganz gut zusammengebracht. Manchmal habe ich ihn auch angerufen und gesagt: ,Mensch, heute spiele ich die Szene, was meinst du, was denkst du, was soll ich denn da machen?‘ Und er konnte immer helfen. Ich kann Tom immer anrufen und diskutiere viel mit ihm. Er ist auch immer da, er beschäftigt sich mit allem und das hilft sehr.“ Dennoch war es dem Schauspieler wichtig, Zickler nicht einfach zu kopieren: „Ich mache da komplett meinen eigenen Tonfall draus. Ich orientiere mich da wenig an Tom. Wir haben gesagt, dass wir das separieren. Ich finde es einfach klasse, dass man diese Geschichte erzählt.“

„Eine schöne Parallele ist sicher auch, dass Matthias für die Dreharbeiten selbst das erste Mal nach Amerika kam“ führt Quirin Berg aus. „Er hatte also auch diese Neugier, diese Erwartung, die Tom und Veit begleitet hat. Mit Matthias einen Burger essen zu gehen, war echt ein Erlebnis, er konnte sich über einen Milchshake so begeistern, das war einfach großartig und hat mich wiederum sehr an meine erste USA-Reise erinnert.“

Als besonders gute Erfahrung erwies sich die Arbeit mit Regisseur Markus Goller. „Markus ist ein ganz besonderer Mensch“, schwärmt Schweighöfer. „Er ist zunächst ein sehr toleranter Regisseur, der auch immer sehr viel Energie verbreitet. Für seinen ersten großen deutschen Film hat er wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet. Mit Markus kann man reden und er ist immer offen für Ideen. Man kann mit ihm viel bearbeiten und formen und er hört mir auch zu, was mir sehr hilft. Das macht viel aus.“

Auch für Oliver Ziegenbalgs Arbeit am Drehbuch erwies es sich als Vorteil, dass er mit seiner Hauptfigur ein Gesicht verbinden konnte. „Ich weiß, wie lustig er sein kann, und ich weiß auch, wie großartig er als ernster Schauspieler ist. Ich habe ihn immer vor meinen Augen gesehen. In der Tat war es so, dass ich dann gar nicht mehr den realen Tom vor meinem geistigen Auge hatte, sondern einfach Matthias Schweighöfer.“

Die Suche nach dem geeigneten Veit für den Film erwies sich als komplizierter. „Es war nicht einfach, jemanden für die Rolle zu finden“, erinnert sich Produzent Quirin Berg. „Wir haben viele großartige Schauspieler in Deutschland, aber es sind, wenn man wie in unserem Fall ganz spezielle Vorstellungen hat, dann doch nicht so viele, die in Frage kommen. Simone Bär übernahm das Casting und hat sich von unbekannten Jungdarstellern bis hin zu erfahrenen, namhaften Schauspielern eine ganze Bandbreite angesehen. „In einer Freundschaft geht’s natürlich um die Chemie, und da ein Duo zu finden, das auf den ersten Blick ohne auch ohne Worte erzählt „wir sind seit 10 Jahren die dicksten Freunde“, das war ein langer Prozess, zumal beide ja auf Augenhöhe sein müssen. Das stehen auch manchmal die jeweiligen Egos und Erfahrungen der Schauspieler im Weg. Nicht jeder packt es, neben einem Mathias Schweighöfer cool und authentisch zu bleiben. Friedrich Mücke war perfekt.“

„Ab einem gewissen Punkt standen wir unter einem großen Zeitdruck, weil wir wussten, dass wir in vier Wochen anfangen würden zu drehen – und wir hatten unsere zweite Hauptrolle noch nicht besetzt!“, präzisiert Max Wiedemann. „Friedrich Mücke war zwar ein Vorschlag, aber das Problem war, dass Friedrich zu dem Zeitpunkt gerade in Bolivien gedreht hat, wir brauchten aber irgendeine Form von Entscheidungsgrundlage, zumindest ein Argument, warum wir noch eine weitere Woche warten sollten mit unserer Entscheidung, bis Friedrich wieder zurückkam. Also baten wir ihn, vor Ort irgendwie die Möglichkeit zu finden, eine kurze Szene auf Kamera aufzunehmen und uns zukommen zu lassen. Dann kam irgendwann ein Videoclip per E-Mail, die hatte drei Megabyte, also eigentlich das schlechteste Format, um irgendetwas beurteilen zu können. Außerdem war die Kulisse eben bolivianisch und die anderen Dialogzeilen wurden auf Spanisch eingelesen – das war sehr skurril! Trotzdem kam da etwas rüber. Also haben wir gesagt, jetzt warten wir noch eine Woche. Dann kam Friedrich nach Deutschland zurück, wir haben ihn zum Casting eingeladen und waren direkt alle total begeistert.“

Mücke selbst konnte sein Glück gar nicht fassen: „Ich habe drei Luftsprünge gemacht, klar. Es war ja auch ein langer Weg gewesen, bis die Entscheidung schließlich zu meinen Gunsten gefallen war.“ Vor allem fieberte er dem ersten Treffen mit Matthias Schweighöfer entgegen. „Ich bin total aufgeregt zu unserem Treffpunkt gefahren, einem Posthotel in Kiel. Ich wollte schon immer mit Matthias arbeiten, weil ich ihn schon seit Jahren super finde. Tom Zickler hat mich empfangen und mir gleich jegliche Scheu genommen. Und dann stand er da, der Matthias, und ich habe totales Herzrasen gehabt. Das hat er gemerkt und gesagt: ,Jetzt komm mal runter, Friedrich! Ich bin’s, Matthias, hallo!‘ Dann haben wir über ein paar Bekannte aus Berlin gesprochen und er kennt die Ecke, wo ich herkomme. Ich wusste ja auch, dass er einen Tag vor mir Geburtstag hat und so weiter. Das war gut.“

Entsprechend fieberte er der Erfahrung entgegen, den Veit spielen zu können. Veit ist vielleicht der überlegtere von beiden, ohne dass man ihn als super-seriös und super-ernst beschreiben könnte. Er ist jung und naiv genug, ein gutes Abenteuer zu erleben, aber er hat eben ein Ziel: seinen Vater zu treffen. Davon ist er einfach nicht abzubringen, auch nicht durch die Begegnung mit Zoey, in die er sich verliebt.

Den Filmemachern fiel ein Stein vom Herzen, dass sofort eine innige Verbindung zwischen Schweighöfer und Mücke bestand. Die Chemie stimmte. „Nach fünf Minuten hättest du schwören können, die kennen sich ihr ganzes Leben lang“, erzählt Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg. „Die waren wie die besten Freunde. Sie haben kurz Smalltalk gemacht und nach fünf Minuten waren Matthias und Friedrich wie Kumpels. Und dann fangen die an zu spielen und du denkst: Das ist vollkommen natürlich! Die mussten eine Freundschaft überhaupt nicht aufbauen, schauspielerisch war das einfach da. Matthias gibt Friedrich auch eine Kraft, weil er ihm mit seiner Erfahrung den Raum gibt zum Spielen. Wir waren begeistert: ,Diese beiden Jungs müssen auf diese Reise gehen, die beiden tragen den Film.‘“

„Wenn man in einem Film über Freundschaft irgendwann das Gefühl hätte, das sind keine Freunde, dann hätte man schon verloren“, bestätigt Tom Zickler, der außerdem betont, dass Friedrich dem wahren Veit tatsächlich sehr ähnlich sei. „Das ist mit das Wichtigste bei solch einem Film. Es ist kein Fantasyfilm oder Action oder Horror, sondern eine Geschichte, und da geht’s um Authentizität. Bei dem Casting in Amerika hätte es die Chance gegeben, manche Rollen mit namhaften Schauspielern zu besetzen – nur es wäre dann eben nicht die Rolle gewesen, sondern es wäre der Schauspieler gewesen. Und bei dem Film ging es wirklich darum, dass man hundertprozentig glaubt, dass diese Geschichte, die die Jungs da erleben, genau so funktioniert. Oder so passiert ist.“

Produzent Max Wiedemann erklärt: „Ich halte Casting-Entscheidungen nicht für schwere Entscheidungen. Man merkt sehr schnell, ob jemand in der Rolle funktioniert, aber manchmal ist es einfach so, dass man sich hunderte Bänder ansieht und nichts passt. In unserem Fall war das eine der magischen Situationen: Man hat diese beiden Schauspieler gesehen und wusste sofort: Wir können allen anderen absagen, weil diese beiden sind auf jeden Fall unser Paar für den Film.“ Wiedemanns Partner Quirin Berg fügt hinzu: „Wir sind extrem glücklich über alles, was Friedrich bei Friendship! zeigt. Mit Matthias bildet er einfach ein unschlagbares Duo. Das sieht man vor und hinter der Kamera. Sie sind unzertrennlich und das waren sie eigentlich nach Tag eins.“ Über Friedrich Mücke sagt Berg: „Er ist für mich jemand, der seinen Job sehr ernst nimmt und sich trotzdem diesen großen Spaß irgendwie erhalten hat. Ich halte ihn für eine große Neuentdeckung und bin mir sicher, dass wir von ihm noch viel hören werden in den nächsten Jahren. Da freue ich mich auch sehr darauf.“

Die dritte wichtige Figur in FRIENDSHIP! ist Zoey, das Mädchen, das zunächst wie eine Erscheinung in das Leben von Tom und Veit tanzt, sie auf ihrem Weg Richtung San Francisco begleitet und schließlich zwischen ihnen steht. Für diese Rolle erhielt Alicja Bachleda den Zuschlag. „Sie kommt aus Europa, lebt aber in Amerika, schlägt damit also auch diesen Bogen. Sie ist ein bisschen fremd in Amerika, aber doch zu Hause, mit einer großen Sehnsucht, auch irgendwo anzukommen, und das entspricht ihrer Figur wunderbar. Das war sehr schön zu sehen, wie sie mit den beiden Jungs auf die Reise gegangen ist. Außerdem ist sie eine wunderbare Schauspielerin und es ist keine Überraschung, dass es in Hollywood für sie nach oben geht.“

Und Max Wiedemann führt aus: „Es war erst einmal eine Grundsatzfrage zu klären: Nehmen wir eine deutsche Schauspielerin, die in Amerika mit deutschem Akzent spielt, oder nehmen wir eine amerikanische Schauspielerin, der wir Deutsch beibringen? Irgendwie waren wir mit allen Ansätzen nicht zufrieden. Wir haben lange ausprobiert, wir haben in New York gecastet, wir haben in L.A. gecastet, wir haben in Deutschland gecastet. Nichts hat wirklich funktioniert, weil es wichtig war, dass man das Gefühl hatte, die Rolle sei authentisch und es handele sich um ein Mädchen, das in Amerika lebt, das in Amerika groß geworden ist. Alicja kannten wir schon im Vorfeld persönlich. Dann hatten wir sie im Casting und auch da war es so, dass uns schnell klar war: Genau so muss es sein, genau so funktioniert es, so ist es authentisch, so glaubt es uns auch der Zuschauer. Abgesehen davon ist sie ein wahnsinnig süßes Mädchen.“

„Zoey ist ein Freigeist“, beschreibt Bachleda ihre Figur. „Sie wuchs in einer Kleinstadt auf, fühlt sich dort aber nicht wirklich zu Hause. Sie möchte mehr vom Leben, will die Welt erobern, die Sachen auf eigene Faust ausprobieren. Als sie die Jungs aus Ostdeutschland kennenlernt, die ihr wirklich exotisch vorkommen, nutzt sie diese Bekanntschaft, ihre unerschöpfliche Energie, um selbst den Schritt in die Unabhängigkeit zu wagen. Dabei bleibt offen, ob sie an ihre Uni zurückkehrt oder ihrem alten Leben komplett den Rücken zukehrt. Ich kann mich mit ihrer Situation und ihrer Entscheidung durchaus identifizieren. Ich kenne auch diesen einen Moment, an dem ich das Bedürfnis verspürt habe, meinen eigenen Weg gehen zu müssen, um mich selbst finden zu können.“

Bachleda hatte bereits vor Jahren gemeinsam mit Matthias Schweighöfer vor der Kamera gestanden, in Michael Gutmanns Herz im Kopf (2001). Damals hatte die gebürtige Krakauerin auch Deutsch gelernt – ohne allerdings jemals so perfekt in der Sprache zu werden, dass sie sich fließend unterhalten könnte. Das erwies sich jetzt für FRIENDSHIP! als Vorteil, weil sie eine Amerikanerin mit deutscher Mutter spielt und ihr Deutsch mit Akzent absolut authentisch wirkt. „Privat sage ich manchmal ein paar Worte auf Deutsch, weil es mir Spaß macht“, erklärt sie. „Ich liebe die deutsche Sprache. Vor allem gefällt mir deutsche Poesie – Rilke finde ich besonders gut, weil sein Deutsch so schön und weich ist. So weit reicht meine Sprachkenntnis schon, aber ich bin nicht so gut, dass man mir abnehmen würde, eine Deutsche zu sein. Wenn am Set richtig schnell Deutsch gesprochen wird, habe ich so meine Probleme.“

Angetan hatte ihr am Filmset die Arbeit mit Regisseur Markus Goller. „Mir gefällt es, wie er mit Schauspielern umgeht“, erzählt Bachleda. „Ihm sind die Details wichtig und er hat eine klare Vision, die er auf sehr ungewöhnliche Weise kommuniziert, was mir gut gefällt. Mich hat überrascht, wie viel Aufmerksamkeit er seinen Schauspielern schenkt. Wenn man ein Problem hat oder eine Idee, hat er immer ein offenes Ohr.

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