Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über die Kunst des Überlebens mit Hilfe des allgegenwärtigen Übersinnlichen im heutigen Burma.

In der ehemaligen englischen Kronkolonie Burma leiden die Menschen seit Jahrzehnten unter der Militärdiktatur, die dafür sorgte, dass das Land mittlerweile zu den ärmsten der Welt zählt. Doch abseits des von Unterdrückung geprägten Alltags existiert eine religiöse Subkultur: der „Kult der Nats“. Die „Nats“ sind übernatürliche Wesen, die einst zu Opfern einer ungerechten Herrschaft wurden. Ihnen huldigen männliche Transvestiten und weibliche Schamaninnen mit farbenprächtigen Kostümen, Musik und Tanz.

Die Filmemacherin Lindsey Merrison, selbst anglo-burmesischer Herkunft, stellt drei Anhänger des Kultes in den Mittelpunkt ihrer Dokumentation: einen Transvestit-Schamanen, eine alte Schamanin und eine Mäzenin aus der Mittelklasse, die einzelne Schamanen unterstützt.

Als sogenannte Nat-Medien stellen mittlerweile vor allem Homosexuelle als freche, bestimmte, fast übernatürliche Wahrsager, Marktschreier und Kabarettkünstler eine wichtige Quelle des Trosts und der Inspiration für die jahrzehntelang unterdrückte und verarmte burmesische Bevölkerung dar. In Konsultationen mit ihrem Medium berichten Ratsuchende von Problemen, Hoffnungen und Ängsten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Friends in High Places: Dokumentarfilm über die Kunst des Überlebens mit Hilfe des allgegenwärtigen Übersinnlichen im heutigen Burma.

    Nachdem Regisseurin Lindsey Merrison in „Our Burmese Days“ bereits ihre anglo-burmesische Herkunft untersucht hat, taucht sie nun mit einem lebendigen, farbenfrohen Dokumentarfilm tiefer in die heutige Gesellschaft Burmas und berichtet von extravaganten, übersinnlichen Medien und dem Kult, der um sie herum entstanden ist. „Friends in High Places“ konnte bereits ethnografische und internationale Festival-Auszeichnungen gewinnen und wurde ohne Genehmigung in Burmas Hauptstadt Yangon gedreht.

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