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Freundinnen und andere Monster

   Kinostart: 09.07.1998

Filmhandlung und Hintergrund

Freche Jugendkomödie um eine coole Mädchenclique und ihren provinziellen Neuzugang.

Nach ihrem Umzug in die Stadt versucht Landei Katja ausgerechnet bei der Fun Gang, der coolsten Mädchenclique der neuen Schule, Fuß zu fassen. Um sich vor den vier wilden Girls zu bewähren, muß die Neue ihre Unschuld verlieren. Da die meisten Jungs traurige Problemfälle sind, eine schwere Aufgabe. Bis Traumprinz Mark zu flirten beginnt.

Als das Landei Katja in die Großstadt umzieht, erkämpft sich die freche 15jährige schon am ersten Schultag den Respekt der coolen Fun Gang. Die vier wilden Mädchen nehmen Katja auch sofort auf - allerdings unter einer Bedingung: Katja muß bis zum Sommer einen festen Freund vorweisen. Die Suche verläuft anfangs wenig erfolgversprechend, dann aber lernt Katja Marc, den Schwarm aller Mädchen, kennen. Alles läuft bestens - doch dann machen ihr ausgerechnet die Eifersüchteleien der Fun Gang einen Strich durch die Rechnung.

Freche Jugendkomödie um eine coole Mädchenclique und ihren provinziellen Neuzugang.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Freundinnen und andere Monster: Freche Jugendkomödie um eine coole Mädchenclique und ihren provinziellen Neuzugang.

    „Girls just want to have fun“, outete Cyndi Lauper bereits in den 80er Jahren pubertär-feminine Vergnügungswünsche, die, forciert durch die Euphorie um Spicegirls und nationale Klone, nun auch im deutschen Film ein Forum finden. „Freundinnen und andere Monster“ ist der Versuch, das Lebensgefühl 15- bis 16jähriger Mädchen vor allem für die jugendliche Zielgruppe humorvoll erfahrbar zu machen. Ein kommerziell durchaus sinnvolles Unternehmen, das aber in vorliegender recht biederer und unschuldiger Form (FSK ab 6 Jahren) den Beweis der Kinotauglichkeit oft schuldig bleibt.

    Fraglich, ob eine durch rasante Clip-Ästhetik verwöhnte Generation von dieser formal nicht gerade pfiffigen Komödie begeistert sein wird, die nicht nur aus Budget-, sondern auch aus Drehbuch- und Dramaturgiegründen US-Vorbilder nicht erreichen kann. Ohne die satirische Beobachtungsgabe von „Clueless - Was sonst?“ oder den schwarzhumorigen Biß von „Heathers“ ist „Freundinnen und andere Monster“ wenig mehr als die brav erzählte Geschichte einer Clique von Freundinnen, die durch einen Neuzugang erst zerrüttet, dann mit stabilerem Fundament gefestigt wird. Unruhestifter ist das Kleinstadtmädel Katja (Wolke Hegenbarth), das in der neuen Großstadtschule unbedingt in die coolste Clique aufgenommen werden will, um nicht bei den weiblichen Trauerleichen einer spießigen Gegenbewegung landen zu müssen. Um von der „Fun Gang“ akzeptiert zu werden, muß Katja bis zu den Sommerferien ihre Unschuld verlieren. Das dauert ein bißchen, weil diese Komödie moralisch-pädagogische Absichten verfolgt, und führt über eine Parade von männlichen Unfällen zum begehrtesten Beau der Schule (Dirk Meier), um den aber Katja mit einer hübschen, aber intriganten Model-Heather aus der Fun Gang streiten muß. Bevor Katjas Integration absolviert ist, durchleuchten die Drehbuchautoren Katya Kleiner und Thomas Springer die weibliche Funwelt. Ob nun die Girls eine Band gründen, auf Skates durch Fußgängerzonen rauschen oder mit Jungs flirten. Alles, was Mädchen so interessiert, findet Aufnahme - selbst eine Zeitlupenstudie vom galoppierenden Pferd Katjas, die ein wohliges Nostalgiegefühl an den Immenhof weckt. Humoristisch vermag diese Komödie nur in den wenigen Traumsequenzen zu amüsieren. Sonst reagiert Komik, die TV-Sketchniveau viel zu selten hinter sich läßt. Kinoqualitäten läßt dieser nicht immer glücklich inszenierte Erstling (die Szene mit dem Radpolizisten) von Mika Kallwass vermissen, auch wenn die Regisseurin einmal visuell „Set It Off“ (vier Mädchen auf dem Dach) zitiert, und Sean Connerys Berberfürst aus „Der Wind und der Löwe“ zumindest namentlich in Katjas Pferd Raisulih wiederbelebt wird.kob.

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