Frantz (2016)

Frantz: Deutsch-Französisches Drama nach dem Ende des 1. Weltkriegs von François Ozon um die Begegnung einer Deutschen mit einem geheimnisvollen Franzosen.
Kinostart: 29.09.2016
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Filmhandlung und Hintergrund

Frantz: Deutsch-Französisches Drama nach dem Ende des 1. Weltkriegs von François Ozon um die Begegnung einer Deutschen mit einem geheimnisvollen Franzosen.

„Frantz“: Handlung

Deutschland 1919: Der erste Weltkrieg ist seit kurzem beendet, doch die deutsche Trauer sitzt in jedem Einzelnen noch tief. Die junge Anna (Paula Beer) verlor in den Schützengräben von Frankreich ihren Verlobten Frantz (Anton von Lucke) und legt nun täglich einen Strauß Blumen auf sein Grab nieder. Eines Tages bemerkt sie dort einen weiteren Trauernden, den Franzosen Adrien (Pierre Niney). Da auch er Blumen auf Frantz’ Ruhestätte niederlegt, versucht Anna herauszufinden, wie sich Adrien und Frantz in Frankreich kennenlernten. Doch Adrien gibt sich geheimnisvoll und spricht lediglich von der tiefen Trauer, die ihm Frantz’ Tod beschert. Anna sieht in Adrien eine Verbindung zu Frantz’ letzten Stunden auf Erden und sucht seinen Kontakt, dem sich dieser im Gegenzug nicht entziehen kann. Doch die Gemeinschaft reagiert auf das Auftauchen des Franzosen befremdlich. Deutschland hat den großen Krieg gegen Frankreich verloren. Welche Motive führten ihn nun nach Deutschland?

„Frantz“: Hintergrundinformation

Für den Dreh seines neuesten Dramas verschlug es den französischen Starregisseur François Ozon („8 Frauen“, „Das Schmuckstück“) in der deutsch-französischen Ko-Produktion unter anderen in das beschauliche, sachsen-anhaltinische Wernigerode oder nach Quedlinburg. In schwarz-weißen Bildern gibt er der Trauer seiner Charakter nach den Schicksalsschlägen des ersten Weltkriegs ein besonderes Gesicht. In den Hauptrollen ist die deutsche Paula Beer („Das Finstere Tal“, „4 Könige“) sowie der César-Gewinner Pierre Niney („Yves Saint Laurent“, „Die Anonymen Romantiker“) zu sehen. Ansonsten wird der hauptsächlich deutsche Cast von Ernst Stötzner („Becks letzter Sommer“), Marie Gruber („Der Vorleser“), Johann von Bülow („Im Labyrinth des Schweigens“) komplettiert. Der titelgebende Frantz wird von Neuentdeckung Anton von Lucke verkörpert.

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