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Filmhandlung und Hintergrund

Frances Ha: Amüsanter und melancholischer, in schwarz-weiß gefilmter Blick auf die Endzwanziger-Generation in Brooklyn mit Greta Gerwig, die auch das Drehbuch mitgeschrieben hat, als Titelheldin.

Endzwanzigerin Frances lässt sich durchs Leben treiben, träumt von einer Karriere als Tänzerin, einem tollen Appartement in Manhattan und einem Mann. Das haut alles nicht so richtig hin, beruflich läuft einiges schief, die Freundin zieht aus der Wohnung und die Jungs sind auch nicht der Hammer. Sogar der Selbstfindungstrip nach Paris endet in Frustration. So schläft sie sich durch WGs, hangelt sich von einem Job zum nächsten und wechselt lustlos die Liebhaber. Auf der Suche nach sich selbst und einem Fixpunkt verliert sie trotz allem nicht den Mut.

Frances Ha driftet ziellos durch ihr New Yorker Leben und verliert auch durch Rückschläge nicht ihren Lebensmut. Amüsanter, in Schwarzweiß gefilmter Blick auf die Endzwanziger-Generation in Brooklyn mit Greta Gerwig.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Noah Baumbachs charmante Tragikomödie ist eine Liebeserklärung ans Kino, an New York und an Indie-Darling Greta Gerwig.

    Fast fühlt man sich in die Zeit der französischen Nouvelle Vague zurückgebeamt, wenn eine Endzwanzigerin durch das Leben und die Liebe stolpert und der Score – trotz einiger Hits aus den 1970er und 1980er Jahren – an Georges Delerue erinnert, Komponist für Meisterwerke von Jean-Luc Godard, François Truffaut, Louis Malle und Alain Resnais. Aber Noah Baumbach, der das Drehbuch gemeinsam mit Aktrice Greta Gerwig schrieb, führt nicht nach Paris, sondern nach New York und am Hudson River geht es schon etwas härter zu als an der Seine. Die Tragikomödie mit emotionalen Untiefen entwickelt in großartigen und nostalgischen Schwarz-Weiß-Bildern von Kameramann Sam Levy einen hypnotischen Sog. Gespannt folgt man der Tanz-Elevin auf ihrer Gefühls-Achterbahn. Mit 27 glaubt sie sich schon verdammt alt und total “undatable”. Ihr Leben läuft nicht rund, weder beruflich noch privat. Der Traum von einer Karriere als Tänzerin, einem tollen Appartement in Manhattan und einem Mann löst sich in Luft auf. Als die beste Freundin nach Manhattan zieht, mit der sie in Brooklyn wie “ein altes lesbisches Paar nur ohne Sex” zusammenwohnt, schläft sich Frances durch WGs, hangelt sich von einem Job zum nächsten und wechselt lustlos die Liebhaber. Sogar der Selbstfindungstrip nach Paris endet in Frustration. Aber auf der Suche nach sich selbst und einem Fixpunkt verliert sie nicht den Mut. Sie ist eine Stehauffrau, die dem eingespielten Song von Hot Chocolate vertraut “Every 1′s a winner, baby”.

    Das Porträt einer Frau zwischen dem Wunsch nach Freiheit und Verlangen nach Sicherheit spiegelt auch eine Generation in der Krise, die erst spät erwachsen wird und bei ihrer ziellosen Odyssee keinen Halt findet. Zentrum dieses charmanten New York-Films mit leichten Assoziationen an Big Apple-Liebhaber Woody Allen, ist Indie-Liebling Greta Gerwig, die sich hier zum Küssen ehrlich gibt. Trockener Humor, lakonische Dialoge, Situationskomik machen “Frances Ha” zum Feel-Good-Movie, bei dem die Kombination von Melancholie und Komik, Witz und Alltagswahnsinn bestens funktioniert. mk.

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