Fräulein Smillas Gespür für Schnee

   Kinostart: 13.02.1997

Smilla's Sense of Snow: Fesselnde Bestseller-Verfilmung über die Selbstfindung einer Frau vom "Geisterhaus"-Team Bille August und Bernd Eichinger.

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Filmhandlung und Hintergrund

Fesselnde Bestseller-Verfilmung über die Selbstfindung einer Frau vom "Geisterhaus"-Team Bille August und Bernd Eichinger.

Nur zu einem kleinen, grönländischen Nachbarsjungen entwickelt die verschlossene, vom Leben enttäuschte Smilla eine innige Beziehung. Als die Leiche des Jungen gefunden wird, will Smilla nicht an einen Unfall glauben. Sie beginnt mit Nachforschungen, die sie nach Umwegen ins ewige Eis zu einem geheimnisvollen Meteoriten führen.

Als ein kleiner Inuit-Junge vom Dach stürzt und dabei stirbt, glaubt die Polizei an einen Unfall. Doch Smilla Jasperson, eine junge Schneeforscherin, die mit dem Buben befreundet war, schenkt dem offiziellen Befund keinen Glauben. Auf eigene Faust beginnt sie, den mysteriösen Fall zu recherchieren. Bei ihrer gefährlichen Wahrheitssuche kommt die junge Frau, in deren Adern auch Inuitblut fließt, einem internationalen Komplott auf die Spur, dem todbringende wirtschaftliche und wissenschaftliche Interessen zugrundeliegen.

Fräulein Smilla hat ein enges Verhältnis zu einem grönländischen Jungen aus der Nachbarschaft. Als dieser unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, glaubt Smilla nicht an einen Unfall. Ihre Nachforschungen führen sie ins ewige Eis. Spannende Romanverfilmung eines Bestsellers.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Fräulein Smillas Gespür für Schnee: Fesselnde Bestseller-Verfilmung über die Selbstfindung einer Frau vom "Geisterhaus"-Team Bille August und Bernd Eichinger.

    Zum zweiten Mal, nach „Das Geisterhaus“, beweist das bewährte Regie- und Produktions-Duo Bille August/Bernd Eichinger seine Schwäche (und damit seine Stärke) für Großproduktionen. Die unter großem Aufwand und mit Produktionskosten von ca. 35 Mio. Mark entstandene Bestseller-Verfilmung nach Peter Hoegs aufsehenerregendem Romandebüt erfüllt alle Ansprüche eines „großen Kinofilms“.

    Ganz sicher war es ein schwieriges Unterfangen, der hintergrundreichen Stofffülle der Vorlage, die weltweit ein Bestseller war, gerecht zu werden. Der komplexe Thriller-Plot ist im Drehbuch von Ann Biderman größtenteils erhalten geblieben und steht im Mittelpunkt von Smillas Reise ans Ende der Welt, ins Packeis Grönlands.

    Ein kleiner Grönländer-Junge, der sich nie heimisch fühlte im fremden Kopenhagen, kommt auf tragische Art zu Tode. Smilla, seine einzige Freundin, bezweifelt die offizielle Version der Unfall-Ursache und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Die junge Mathematikerin, in deren Adern selbst grönländisches Blut fließt, kommt einem internationalen Komplott auf die Spur, dem todbringende wirtschaftliche und wissenschaftliche Interessen zugrundeliegen. Deren zentrale Figur ist Tork, und als sie auf dessen Schiff ins ewige Eis fährt, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod.

    Julia Ormond als Smilla Jasperson führt in ihrer ersten tragenden Rolle mühelos durch den Film, beherrscht jede Actionszene, jeden Stunt perfekt und gibt glaubhaft die verletzt-zurückgezogene Einzelkämpferin, die nur ungern jemanden an sich heranläßt. Nur Gabriel Byrne, hinreißend als Mechaniker in geheimer Mission, darf ihr nahe kommen und für die nötige Portion Romantik im winterlich kalten Nordlicht sorgen. Bisweilen fehlt dieser Smilla, vergleicht man sie mit der literarischen Figur, allerdings etwas die Gebrochenheit, die im Roman durch die kulturelle Zerissenheit zwischen den ethnischen Polen Dänemark und Grönland so wichtig ist. Die vielen Großaufnahmen zeigen sie bisweilen einfach „zu schön um wahr zu sein“.

    Oscar-Preisträger Bille August („Pelle der Eroberer“) erweist sich der komplexen Produktion allzeit gewachsen und verliert auch beim schwierigen Dreh vor Ort in Grönland nie seine Geschichte und seine Schauspieler aus den Augen. In Höchstform präsentiert sich einmal mehr Jürgen Vogel als gebeutelter Matrose Jakkelsen, während Mario Adorf als sein Vater, Kapitän Lukas, eher blaß bleibt. Die Besetzungsliste ist international (Vanessa Redgrave gibt einen Kurzauftritt als Elsa Lübing), gute Chancen auf dem Weltmarkt sollten dem Eis-Märchen sicher sein. boe.

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