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„Fluch der Karibik“: Geheimnis um die Bösewichte endlich aufgelöst

„Fluch der Karibik“: Geheimnis um die Bösewichte endlich aufgelöst

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Am vergangenen Donnerstag startete mit „Pirates of the Caribbean 5 – Salazars Rache“ der neueste Teil der beliebten Piraten-Reihe, die „Fluch der Karibik“ vor nunmehr 14 Jahren eröffnete. Angesichts der Fortsetzung werden natürlich besonders gerne Geheimnisse aus der Anfangszeit herausgekramt und unter anderem wurde jetzt ein Rätsel geklärt, das die Bösewichte des ersten Films betrifft.

Satte 140 Millionen US-Dollar kostete die Produktion von „Fluch der Karibik“ am Ende. Eine unglaubliche Summe Geld, mit der man eigentlich alles machen könnte, sollte man meinen. Doch wie ein Interview mit „Fluch der Karibik“-Autor Terry Rossio (via The Hollywood Reporter) jüngst offenbarte, ist dies ein Trugschluss.

„Fluch der Karibik 5“: Das bedeutet die Szene nach dem Abspann

Sicherlich erinnert sich noch jeder an die fiesen Piraten um Captain Barbossa (Geoffrey Rush), die sich bei Nacht im Mondlicht in Skelette verwandeln. Ursprünglich hatte man geplant, die Crew der Black Pearl bei jeder Nachtszene als schaurige Gerippe zu zeigen, da man unbedingt sich duellierende Skelett-Piraten wie in der Achterbahn im Disneyland haben wollte. Hier machten allerdings das Budget und die damals hohen Kosten für Spezialeffekte einen Strich durch die Rechnung.

Viele ikonische „Fluch der Karibik“-Szenen wären mit mehr Geld nie entstanden

Die vielen Action-Szenen bei Nacht wären letztlich zu teuer gewesen, doch glücklicherweise entpuppte sich Terry Rossio als erfinderisch in der Not. Er schlug schlicht vor, dass sich die Piraten lediglich nachts im Mondschein zu Skeletten verwandeln sollten, womit das Problem gelöst war. Wurde das Geld knapp, konnte man nun einfach eine Wolke vor den Mond schieben und somit die teuren Spezialeffekte umgehen.

Eine hübsche, kleine Anekdote, die vermutlich nicht nur „Fluch der Karibik“-Fans nach all den Jahren noch amüsieren dürfte. Immerhin zeigt sich so einmal mehr, wie kreative Prozesse in Hollywood bestimmt sein und auf welch skurrile Art ikonische Bilder geprägt werden können. Denn schließlich wurde so manch lustiger Moment letztlich dadurch erschaffen, dass sich die Piraten nur im Mondlicht in Skelette verwandeln, was ohne das knappe Budget niemals passiert wäre.