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Reise von Charles Darwin wird von "Syriana"-Regisseur insezniert

Kino.de Redaktion |

Fluch der Karibik Poster

Bis die Piraten aus der Fluch der Karibik-Reihe in die fünfte Runde gehen, ist es noch eine Weile hin. Um das Warten bis 2017 etwas kurzweiliger zu gestalten, soll Disney nach Angaben von "Deadline" ein anderes Ozean-Epos als Appetitanreger ins Auge gefasst haben. Im Fokus dieser Geschichte wird allerdings kein fiktionaler Held im Stile von Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) stehen, sondern Charles Darwin (1809-1882), der berühmte englische Naturforscher und Begründer der modernen Evolutionstheorie.

Den Mittelpunkt der abenteuerlichen Geschichte wird Darwins Fünf-Jahres-Reise (1831-1835) auf der HMS Beagle bilden. Auf dieser gelangte er auch auf die Galapagos-Inseln und beobachtete bei vielen Populationen von Lebewesen die Phänomene der Spezialisierung, Variation und Selektion, die später zu seiner umfassenden Theorie der phylogenetischen Abstammung aller Organismen und ihrer Aufspaltung in verschiedene Arten führte. Darwin publizierte seine Erkenntnisse jedoch erst 1859 in seinem epochalen Werk "On the Origin of Species".

In Szene setzen soll den Film, der im Augenblick noch unbetitelt ist, der Syriana-Regisseur Stephen Gaghan. Gaghan ist in der Vergangenheit vor allem als Drehbuchautor in Erscheinung getreten. Für das Drehbuch zu Traffic - Macht des Kartells wurde er sowohl mit dem Golden Globe als auch mit dem Oscar ausgezeichnet. Aktuell bereitet sich Gaghan auf die Dreharbeiten zum Bergbau-Thriller Gold vor, der auf realen Gegebenheiten basiert und von einem der größten Skandale in der Bergbaugeschichte handelt. Die Hauptrolle in Gold übernimmt Interstellar-Star Matthew McConaughey.

(Bild: ARTE F)

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