Filmhandlung und Hintergrund

Klassischer Teen-Horrorfilm nach einem Drehbuch von Schreckensaltmeister Jimmy Sangster.

Vor zehn Jahren musste Jeanette mit ansehen, wie ihre Eltern ermordet wurden. Seitdem plagen sie Alpträume, die Psychiatrie wurde ihre zweite Heimat. Nun ist sie erwachsen und tritt ihren ersten Job an. In einer Bergidylle soll sie drei verwöhnten Kindern Nachhilfe geben. Doch Jeanette fühlt sich verfolgt in der Abgeschiedenheit. Bald geschieht tatsächlich ein Mord. Geht der Killer von einst wieder um?

Jahre nach einem traumatischen Schockerlebnis im Elternhaus – ein unbekannter Mann in Frauenkleidern mähte ihre Familie mit der Sichel – unternimmt Jeanette ihren ersten Gehversuche ins normale Leben ausgerechnet als Privat-Französischlehrerin einer ebenso dekadenten wie neurotischen Millionärssippe. Kaum im alpinen Prvinz-Outback angekommen, verdichten sich Hinweise, dass auch ihre Nemesis Urlaub in den Bergen macht. Eine spontan einberufene Party der Rich Kids entwickelt sich zum Ausgangspunkt eines turbulenten Mordreigens.

Jeanette, geprägt durch ein traumatisches Erlebnis, wird als Privatlehrerin angeheuert. Als die reichen und neurotischen Arbeitgeber eine Party geben, beginnt schon der Mordreigen. Deutscher Horrorfilm à la „Scream“, mit zahlreichen Anspielungen sicher ein Genuss für Fans.

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    Kritikerrezensionen

    • Flashback - Mörderische Ferien: Klassischer Teen-Horrorfilm nach einem Drehbuch von Schreckensaltmeister Jimmy Sangster.

      Während in den USA mit Wes Cravens „Scream 3“ die inzwischen dritte Teen-Horror-Film-Sintflut langsam abzuebben beginnt, werden Deutschlands Kinos derzeit mit der ersten nationalen Grusel-Welle konfrontiert. Während das Franka-Potente-Vehikel „Anatomie“ bereits mehr als 1,5 Mio. Besucher verzeichnen konnte, steht mit „Flashback – Mörderische Ferien“ bereits das nächste Gänsehaut versprechende Abenteuer aus deutschen Landen in den Startlöchern.

      Das Regie-Debüt des TV-Movie- und Daily-Soap-erprobten Michael Karen zeichnet sich im Vergleich zu Ruzowitzkys aktuellem Horror-Hit durch eine kräftigere Portion an makabrem Humor, die unverhohlenere Anlehnung an englische bzw. amerikanische Vorbilder und den höheren Verbrauch an Filmblut aus. Letzteres liegt vor allem daran, dass sich Karen, der seinen Film als ernsthafte Anwort auf „Scream“ und „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ bezeichnet, an einem Original-Drehbuch von Jimmy Sangster orientiert hat. Wieviel und was genau vom Skript des britischen Horror-Autoren, der in den fünfziger und sechziger Jahren den berühmt-berüchtigten Hammer-Studios seinen Stempel aufgedrückt hat, indes übrig geblieben ist, wird wohl für immer Spekulation bleiben. Denn die mit der Adaption von Sangsters Vorlage beauftragte TV-Movie-Autorin Nathalie Scharf sorgte – so steht zu vermuten – für eine massive „Eindeutschung“ der Story, der Inhalte sowie der Charaktere von „Flashback“.

      Identifikationsfigur des Films ist Jeanette Fielmann (Ex-„Verbotene Liebe“-Star Valerie Niehaus), 22-jährig, ohne Brille, Albtraum-geplagt und psychisch labil, seit die Eltern vor ihren Augen einem Meuchelmörder zum Opfer fielen. Dennoch wird sie eines Tages von ihrem betreuenden Psychologen als geheilt aus der geschlossenen Anstalt ins wahre Leben – in Gestalt eines Ferienjobs – entlassen. Jeanette darf den Sommer über drei stinkreichen, rotzfrechen und ziemlich gelangweilten Teens (Xaver Hutter, Alexandra Neldel, Simone Hanselmann) Französisch-Unterricht erteilen. Doch das Quartett kommt über die erste Lektion nicht hinaus. Denn plötzlich geschehen in der ruralen Idylle die absonderlichsten Dinge. Und spätestens, als man die erste Leiche zählt, wird der Traumurlaub in den Alpen für Jeanette zum – neuerlichen -Ferien-Albtraum.

      „Flashback“ wird sicherlich keinen Preis für das originellste Drehbuch gewinnen, und die meisten Dialogpassagen bestehen aus Füllwörtern und dienen nicht gerade als die Handlung vorantreibende Elemente. Auch die Darsteller werden nur wenig gefordert – wie etwa der einstige Hollywood-Star Elke Sommer, die einen soliden Auftritt als verschrobene Haushälterin Frau Lust hat – oder spielen im Rahmen ihrer limitierten Möglichkeiten wie die drei weiblichen Twens aus den Daily Soaps (Neldel und Hanselmann kommen von „GZSZ“). Doch in „Flashback“ geht es nicht um hohe Schauspielkunst, sondern ums Kalkül, und dies scheint Produzent Rikolt von Gagern („Workaholic“) nach zwei Misserfolgen (Caipiranha“, „Wer liebt, dem wachsen Flügel“) ziemlich exakt berechnet zu haben. Denn sein Klon aus klassischem und zeitgenössischem Horror-Kino zeigt hübsche, populäre TV-Stars, unzählige – (un-)freiwillige? – ironische Brechungen und für nationale Verhältnisse äußerst ansprechende Spezialeffekte sowie ein ebensolches Sounddesign. Geht man nun noch davon aus, dass der beträchtliche Erfolg von „Anatomie“ das Einspielergebnis von „Flashback“ positiv beinflussen könnte, so dürfte sich Concorde – entsprechendes Engagement auf Marketingebene vorausgesetzt – über ein hübsches, goldenes Ei im vorösterlichen Nest freuen. lasso.

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