Filmhandlung und Hintergrund

Western von Don Siegel mit Elvis Presley als Indianer-Mischling, der sich im Kampf zwischen Weißen und Indianern entscheiden muss.

1878 im Wilden Westen: Sam Burtons zweite Frau Neddy ist Indianerin, ihr gemeinsamer Sohn Pacer Mischling, dessen Halbbruder Clint Weißer. Als es zu Problemen zwischen Weißen und Kiowa kommt, weil der neue Kiowa-Häuptling das von den Weißen gestohlene Land zurückfordert, steht die Familie Burton vor einer Bewährungsprobe. Pacer schlägt sich auf die Seite der Indianer, bis seine Mutter ihnen zum Opfer fällt.

Elvis Presley in der Hauptrolle schwankt als Halbblut zwischen zwei Kulturen. Nach herben Enttäuschungen in der Welt der Weißen und dem Tod seiner Mutter schlägt er sich auf die Seite seiner roten Brüder. Western-Melodram, in dem Presley sich als ernstzunehmender Darsteller präsentiert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Der einzige Western, in dem Elvis mitgespielt hat und gemessen an den übrigen sinnfreien Musikfilmen des King, hat Don Siegel schauspielerisch das menschenmögliche aus ihm herausgeholt. Auch ein minimaler musikalischer Beitrag war unumgänglich. Fällt aber nicht sonderlich ins Gewicht. Außer dem lyrischen Titel (ein Euphemismus für den nahenden Tod) steht die Rassenfrage im Vordergrund. Sie wird für 1960 relativ progressiv abgehandelt. Reine schwarz-weiß Malerei wird vermieden. Elvis ist ein Mischling und sitzt bei Auseinandersetzungen zwischen allen Stühlen. Er gehört nirgendwo richtig hin. Er fühlt sich zu seinen Roten Brüdern hingezogen, wuchs aber bei den Weißen auf, in einer Mischehe. Erstaunlich die Ausgewogenheit der Situationen: die Indianer sind zwar furchteinflößend aber nicht per se die Bösen. Auch bei den Siedlern gibt es Hitzköpfe. Elvis verliert beide Eltern. Die Weißen bringen seine Mutter um, die Indianer seinen Vater. Die Ausgewogenheit wird konsequent bis zuletzt durchgehalten, es gibt Übergriffe auf beiden Seiten. Die entscheidenden Auseinandersetzungen finden in der Dämmerung statt, wo man nicht alles genau erkennen kann. Es wird auch keine Lösung angeboten. Der schwer verwundete Elvis reitet in die Ewigen Jagdgründe. Er hat den Flammenden Stern gesehen. Für Elvis-Fans ein Must, für den Rest der Welt mittelmäßige Unterhaltung. Wie in den 60er Jahren üblich begleitet schrille Blechmusik die Handlung, wenn es besonders spannend werden soll und mancher Altstar glänzt hier in einer kleinen Rolle wie z.B. die bezaubernde Barbara-Jeannie- Eden.
    2. Flammender Stern: Western von Don Siegel mit Elvis Presley als Indianer-Mischling, der sich im Kampf zwischen Weißen und Indianern entscheiden muss.

      Der 1878 angesiedelte Western, dessen Kritik an rassistischen Vorurteilen oberflächlich bleibt, gilt als bester Film Elvis Presleys (der hier nur anfangs singen darf). Regisseur war schließlich auch Actionspezialist Don Siegel, der sich seinerzeit bereits einen Namen mit „Invasion der Körperfresser“ oder auch „Terror in Block 11“ gemacht hatte, bevor er die „Dirty Harry“-Erfolgsserie mit Clint Eastwood startete. „Flammender Stern“ ist dank Siegel keine typische Rot-gegen-Weiß-Story - Siegel zeigt beide Seiten als gewaltbereit und auf ihre Weise im Recht. Ursprünglich - so heißt es in einer Siegel-Biographie - sei der Film als Vehikel für Marlon Brando gedacht gewesen.

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